50 Jahre Internet: Kurioses aus der Geschichte des Internets

Vor 50 Jahren wurden die Grundlagen für das Internet gelegt. Das damalige Netz hiess Arpanet und verband vorerst nur US-Universitäten miteinander.

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  • Die erste Internetverbindung am 29. Oktober 1969 floppte: Schon beim «o» in «Login» hängte sich der Computer auf. Ein paar Stunden später klappte es: Ein Computer an der University of California in Los Angeles kommunizierte mit einem Computer der Stanford University nahe San Francisco.
  • Die Queen war das erste Staatsoberhaupt, das eine E-Mail versandte. Am 26. März 1976 schickte sie aus Malvern in der Grafschaft Worcestershire eine elektronische Nachricht über Arpanet, den noch nicht massengängigen Vorläufer des Internets. Ihre E-Mail-Adresse lautete «HME2» – «Ihre Majestät, Elizabeth II.»
  • Einer der ersten Computer-Viren war «Creeper», der 1971 im Arpanet kursierte und sich mit der Nachricht «I’M THE CREEPER: CATCH ME IF YOU CAN» zu erkennen gab. Sein Gegenspieler «The Reaper» gilt als erster Antivirus der Geschichte.
  • Das erste Facebook-Logo von 2004 zeigte ein Porträt von Al Pacino.
  • Der «Like»-Button hiess ursprünglich «Awesome Button» (Grossartig-Knopf)
  • «Gmail» war ursprünglich ein Gratis-Mail-Service für Garfield-Fans.
  • Eines der schlimmsten friendly Fires der US-Armee wurde per Internet verursacht. Ein Soldat programmierte ein GPS für einen B-52 Bomber auf eine Taliban-Stellung, als er merkte, dass die Batterie schwächelte. Nachdem er sie ersetzt hatte, machte das GPS unbemerkt einen Neustart und ging auf die Ausgangskoordinaten zurück – den Standpunkt des Soldaten. Er und 7 Kameraden starben.
  • Vor 20 Jahren benötigte das Internet noch 0 Elektrizität. Heute braucht die digitale Ökonomie 10 Prozent der Energie, mehr als 1985 nötig war, um den ganzen Erdball zu beleuchten. Daten zu transportieren frisst heute 50 Prozent mehr Energie als der weltweite Flugverkehr.
  • Praktisch alle Unternehmen geben die Datenschutzbestimmungen an, welche sie befolgen. Gemäss Techdirt.com würde ein durchschnittlicher Nutzer pro Jahr 181 bis 304 Stunden, das heisst 22-38 Arbeitstage benötigen, um diese Bestimmungen zu lesen. Keiner tut’s, jeder bestätigt’s.
  • Ein modernes Smartphone hat eine Million mehr Arbeitsspeicher als der Bordcomputer AGC, der Apollo 11 zum Mond brachte. Die 512 Gigabyte Festspeicher eines Smartphones sind rund sieben Millionen Mal mehr als die 72 Kibibyte (1 Kibibyte = 1024 Byte) des AGC. Schon das iPhone 6 soll 120 Millionen Mal schneller gewesen sein als der AGC.
  • Google stellte 1999 eine Frau namens Bonnie Brown als Physotherapeutin in Teilzeit an für 450 Dollar Wochenlohn und Optionen auf Belegschaftsaktien. Als sie nach fünf Jahren kündigte, waren ihre Aktienoptionen 12 Millionen Dollar wert. (SDA)

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