Zu guter Letzt: Über Facebook und die Tücken des Internets

«Alles, was Sie hier reintippen, kann und wird eventuell wirklich gegen Sie verwendet werden.». So oder so ähnlich könnte es bald auf dem Login zu Facebook aussehen.

«Alles, was Sie hier reintippen, kann und wird eventuell wirklich gegen Sie verwendet werden.». So oder so ähnlich könnte es bald auf dem Login zu Facebook aussehen – sind wir es doch gewohnt, dass uns jeden Tag zig Warnschilder und –hinweise vor unserem eigenen Leichtsinn zu beschützen versuchen. Diese Botschaft hätte eventuell auch einer 31-jährigen Versicherungsangestellten den Arbeitsplatz sichern können. Die Frau hatte sich bei ihrem Arbeitgeber krank gemeldet mit der Begründung, sie müsse wegen einer Migräne im Dunkeln liegen und könne nicht am Bildschirm arbeiten. Krank zu Hause konnte es die Frau dann doch nicht lassen und nahm Kontakt auf mit ihren Facebook-Freunden. Ihr Internetbesuch wurde vom Arbeitgeber entdeckt, was sie schiesslich ihre Stelle kostete.
Die Facebook-Aktivität sei zufällig entdeckt worden, verteidigte sich der Arbeitgeber, gegenüber 20 Minuten. Eine systematische Überprüfung gebe es nicht. Trotzdem, grundsätzlich gilt, auf der Hut zu sein: Zum eigenen Facebook-System gehören nicht nur hinzugefügte oder potenzielle Freunde, sondern auch Arbeitgeber und viele mehr. Auch wenn diese nicht zum eigentlichen System gehören, ist es wahrscheinlich, dass sie den systemspezifischen Code entziffern können.

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