Zero Waste statt Müllberge – Aroma zeigt, wie es funktionieren kann

Mehr als zwei Kilogramm Müll pro Person und Tag wurden diesen Sommer durchschnittlich auf den Festivals liegen gelassen. Dass das auch anders geht, und dass ein schönes Fest auch mit viel weniger Müll möglich ist, wollte Aroma mit dem Experiment Zero Waste am Noerd Sommerfest 2018 beweisen.

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Rund 4’000 Personen feierten am vergangenen Samstag im Noerd ein abwechslungsreiches und buntes Sommerfest. Neben dem pinken Elefanten Amora, dem Sand-Schreib-Roboter Skyrf gab es tagsüber viele Attraktionen wie Streetfood, Design- und Flohmarkt oder Raritätenverkauf und ein buntes Programm auch für die jüngeren Besucher. Abends wurde zu Live-Konzerten und DJ in den Hallen von Aroma bis tief in die Nacht gefeiert.

Ein vielfältiges Programm wurde also geboten, welches aber leider auch viel Müll verursacht. Aber muss das sein? Aroma ging in Zusammenarbeit mit Foifi ZeroWaste Ladencafé und Montagsmarkt das Experiment Zero Waste ein. Mit grossem Erfolg, wie die Agentur in einer Mitteilung vermeldet. Während des ganzen Festes gab es nur Mehrweg-Geschirr, -Gläser und -Flaschen und einem Pfandsystem auf dem ganzen Areal an allen Food-Ständen und Bars. Auf die Herausgabe von Servietten wurde verzichtet. Neben weiteren Massnahmen gab es beispielsweise statt Plastik-Röhrchen solche aus Edelstahl. Falls doch Abfall entstand wurde dieser an den Stationen von Pinkbag sorgfältig getrennt.

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Der grosse Moment war nach dem Fest: Alle Abfallsäcke wurden zusammengetragen und gewogen. Das Ergebnis verblüffte: Es kamen während zwölf Stunden Betrieb mit 4’000 Besuchern 48 Kilo Müll zusammen. Das Resultat des Experiments Zero Waste ist mit zwölf Gramm Müll pro Besucher rekordverdächtig. «Wir von Aroma sind wahnsinnig stolz über diesen Erfolg und hoffen, dass Zero Waste an Events Schule macht», schreibt die Agentur.

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