Zu guter Letzt: Weg mit Kosmetika – ab ins Glarnerland

Das Glarnerland hat seit vergangenem Samstag einen neuen Repräsentanten. André Reithebuch verleiht mit seiner Wahl zum Mister Schweiz 2009 dem Marketingslogan «Glarnerland macht schön» neuen Aufschwung.

Wurde das Glarnerland bislang vor allem mit der ehemaligen Skirennfahrerin Vreni Schneider in Verbindung gebracht, hat der Ziegerschlitz seit vergangenem Samstag einen neuen Repräsentanten gefunden. Seit der Wahl von André Reithebuch zum Mister Schweiz 2009 kommt dem Grosstal ungewohnt viel Medienaufmerksamkeit zu. Der bisherige Marketingslogan «Glarnerland macht schön», der von der Glarner Kantonalbank geprägt und später auch von der Regierung zur Vermarktung übernommen wurde, scheint zutreffender denn je. Stolz fährt, wer einen Glarnerland-Aufkleber auf dem Heck seines Autos befestigt hat.
Die Regierung bedankt sich bei André sogar schon im Voraus, dass er als Botschafter die Glarner-Tugenden in die Welt hinaustrage – die Glarner seien nämlich nicht nur bodenständig und naturverbunden, sondern auch dynamisch und weltoffen. Die Vermarktungsstrategie passt schon mal und scheint in Zeiten der Wirtschaftskrise, in der alle zur Besinnung auf die Schweizer Tradition aufrufen, aktueller denn je. Bleibt abzuwarten, wie viel Glarner Charme der Mister Schweiz während seines Amtsjahres versprühen kann.

More articles on the topic