Social Media Kategorie - m&k https://www.markt-kom.com/it/kategorie/digital/social-media/ Die kreativen Seiten der Wirtschaft Wed, 09 Sep 2026 13:03:18 +0000 it-IT hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.2 https://www.markt-kom.com/wp-content/uploads/2024/07/favicon-150x150.png Social Media Kategorie - m&k https://www.markt-kom.com/it/kategorie/digital/social-media/ 32 32 Ovomaltine Social-Serie: Wenn Sponsoring zur Story wird https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/ovomaltine-social-serie-wenn-sponsoring-zur-story-wird/ Wed, 09 Sep 2026 13:03:18 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=260882
Jan und Ruth auf ihrem sommerlichen Ovo-Roadtrip. Quelle: zvg

Diesen Sommer verwandelte die Zürcher Agentur Pas Mal das Festival-Sponsoring von Ovomaltine in eine Ovomaltine Social-Serie – und bewies damit, dass klassische Sponsoring-Kommunikation und serielle Erzählformen kein Widerspruch sein müssen. In 15 Videos begleiteten Follower die Figuren Jan und Ruth auf ihrem Airstream-Roadtrip durch die Schweiz.

Ein Roadtrip als roter Faden

Die Idee hinter der Kampagne war so einfach wie wirkungsvoll: Anstatt die einzelnen Festival-Auftritte von Ovomaltine – am Greenfield, Heitere Openair und Openair Gampel – isoliert zu kommunizieren, wurden sie in eine zusammenhängende Geschichte eingebettet. Jan, ein frischgebackener Ovomaltine-Mitarbeiter, und Ruth, die den Job seit Jahrzehnten alleine macht, fahren gemeinsam von Festival zu Festival, um den Sponsoring-Auftritt der Marke zu vertreten. Ganz nach dem Motto «Mit Ovo kannst du es nicht besser, aber länger».

Die Chemie zwischen den beiden Figuren lebt von Kontrasten: Jan sorgt mit Missgeschicken für Humor – allen voran seine ausgeprägte Links-Rechts-Schwäche, die ihn regelmässig auf dem Festivalgelände in die Irre führt –, während Ruth als erfahrene Mitarbeiterin die Fäden in der Hand hält, auch wenn ihre Geduld dabei gelegentlich auf die Probe gestellt wird. Dieser Running Gag zieht sich als verbindendes Element durch alle 15 Episoden.

Nina Romang, Brand Managerin bei Ovomaltine, beschreibt das Duo so: «Jan und Ruth sind das perfekte Ovo-Duo: Er sorgt mit seinen Missgeschicken für den beliebten Ovo-Humor, sie hält als erfahrene Ovo-Mitarbeiterin die Fäden zusammen, auch wenn sie ab und zu etwas an Geduld verliert. Genau dieses Zusammenspiel aus Chaos und Erfahrung macht die beiden so liebenswert und sorgt dafür, dass unsere Follower ihnen beim Roadtrip gerne folgen.»

Cameo, Einparkhilfe und Ovomaltine Social-Serie mit Reichweite

Ein Highlight der Serie war der Cameo-Auftritt des Rappers Jule X am Heitere Openair – ein Moment, der Jans Engagement als Markenbotschafter unterstreicht, ihn aber auch erneut in navigatorische Schwierigkeiten bringt. Sympathiepunkte sammelt er in einer anderen Szene, als er Ruth beim Einparken hilft – so charmant, dass es ihr völlig egal ist, ihn im Rückspiegel gar nicht zu sehen.

Die Zahlen sprechen für das Format: Organisch und als Ad soll die Serie rund 4’595’051 Views und mehr als 14’098’184 Impressionen generiert haben.

Noah Nüssli, zuständig für Storytelling und Social Video Production bei Pas Mal, erklärt den konzeptionellen Kern: «Genau dieser episodische Aufbau mit kleinen, in sich abgeschlossenen Szenen und wiederkehrendem Humor macht aus der Kommunikation eines Sponsoring-Engagements weit mehr: Er macht die Kampagne zu einer Serie, die man verfolgen will. Auch wenn allen klar ist, dass eine Marke dahinter steht.»

Pas Mal setzt auf serielle Erzählform

Die Zürcher Agentur Pas Mal – ehemals Be Loud – konzipierte und realisierte die gesamte Kampagne in enger Zusammenarbeit mit Ovomaltine und den Creator:innen. Das Unternehmen, das seinen Sitz im Zürcher Kreis vier hat und unter anderem für Migros und die Helvetia Versicherung tätig ist, setzt konsequent auf Content, der aus den Anforderungen von Social Media heraus gedacht wird.

Gespielt werden die beiden Hauptfiguren von Nathalie Trachsel als Ruth und Jan Löning als Jan. Löning ist seit 2022 als Moderator für 20 Minuten auf TikTok, Instagram und im Web aktiv und hat sich mit einer Mischung aus Humor, Spontanität und Selbstironie in der Schweizer Medienlandschaft etabliert.

Für Fans von Jan und Ruth ist die Geschichte noch nicht zu Ende: Auch im Herbst soll die Serie auf Social Media weitergehen – dann unter dem Motto «Auf zum höchstgelegenen Ovo-Shop der Welt».

Weitere Informationen zur Marke Ovomaltine sind unter https://www.ovomaltine.ch verfügbar.


Verantwortlich bei Wander: Nina Romang (Brand Managerin), Lena Cina (Brand Managerin), Migana Paramsothinathan (Digital Managerin), Christof Stulz (Marketing Manager); verantwortlich bei Pas Mal: Jonas Bayona (Creative Direction), Valérie Gantenbein (Account Direction), Nicole Michel (Storytelling), Noah Nüssli (Storytelling und Social Video Production), Julia Suter (Projektleitung). Cast: Nathalie Trachsel als Ruth; Jan Löning als Jan.

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Street Parade Social Media: 15 Mio. Views für Black Frame https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/street-parade-social-media-15-mio-views-fuer-black-frame/ Mon, 17 Aug 2026 12:38:48 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=259349
Street Parade 2026 begeistert Millionen mit neuem Social-Media-Rekord. Quelle: zvg

Black Frame setzt neuen Rekord bei Street Parade Social Media

Mit 15 Millionen organischen Instagram-Views innerhalb von 30 Tagen hat Black Frame für die Street Parade 2026 einen neuen Höchstwert in der Street Parade Social Media Kommunikation erreicht. Das entspricht einem Plus von 4,4-mal gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig wuchs die Community um 16 Prozent – rund 23’000 neue Follower kamen hinzu.

Die Zusammenarbeit zwischen der Zürcher Produktionsagentur und der Street Parade besteht seit 2019. Seit 2024 verantwortet Black Frame zusätzlich die gesamte Social-Media-Kommunikation der Veranstaltung. 2026 markiert die bisher stärkste Saison der Partnerschaft.

Hunderttausende feiern an der Street Parade Zürich. Quelle: zvg

Stefan Epli, Executive Board, Media, PR und Finance der Street Parade, ordnet das Ergebnis so ein: «Die Zusammenarbeit mit Black Frame hat sich seit Beginn unserer Partnerschaft 2019 stetig weiterentwickelt. Die Street Parade ist ein einzigartiges Event, das sich jedes Jahr verändert. Entsprechend entwickeln wir auch unsere Kommunikation laufend weiter.»

Neue Strategie: Echtzeit-Produktion direkt vor Ort

Für 2026 wurde die Social-Media-Strategie grundlegend neu ausgerichtet. Schnell geschnittene, dynamische Videos wurden gezielt mit statischen Aufnahmen, Originalton und unmittelbaren Momenten aus der Parade kombiniert. Redaktion und Schnitt wurden dabei näher an den Event verlagert, damit Inhalte bereits während der Street Parade produziert und veröffentlicht werden konnten.

Tony Mola, CEO von Black Frame, beschreibt die Herausforderungen hinter diesem Ansatz: «Die Art, wie Social Media genutzt wird, verändert sich laufend und fordert uns jedes Jahr aufs Neue. Bei der Street Parade kommen lange Wege, stark eingeschränkte Internetverbindungen und das kurze Zeitfenster des Events dazu. Deshalb haben wir unsere Abläufe angepasst und konsequent auf eine Produktion vor Ort gesetzt. So konnten wir schneller reagieren und die Street Parade bereits während des Events digital erlebbar machen.»

Street Parade 2026 zog hunderttausende Besucher an. Quelle: zvg

30-köpfiges Team, 14 Videos und vier Drohnencrews

Am Eventtag selbst veröffentlichte das rund 30-köpfige Black-Frame-Team innerhalb von elf Stunden 14 Videos und drei Foto-Carousels. Die Inhalte wurden mit kleineren Anpassungen auch auf TikTok und Facebook ausgespielt. Publishing und Community Management lagen ebenfalls bei Black Frame.

Vier Drohnencrews sorgten dank einer spezialisierten Zusammenarbeit für Luftaufnahmen, die direkt in die laufende Social-Media-Produktion integriert werden konnten. Den Abschluss der Content-Produktion bildete der offizielle Aftermovie, der fünf Tage nach der Street Parade veröffentlicht wurde.

Hunderttausende feierten 2026 an der Zürcher Street Parade. Quelle: zvg

Ausblick: Street Parade Social Media 2027 weiter ausgebaut

Die Street Parade findet seit 1992 in Zürich statt und zählt zu den weltweit grössten Veranstaltungen für elektronische Musik. Sie zieht jährlich hunderttausende Besucherinnen und Besucher an. Für 2027 soll die Strategie weiter ausgebaut werden, mit Fokus auf einem höheren Content-Output bei gleichbleibend hohem Qualitätsanspruch.

Massen feierten die rekordverdächtige Street Parade 2026. Quelle: zvg

Mehr zur Arbeit von Black Frame: https://www.blackframe.ch


Verantwortlich bei Street Parade: Stefan Epli, Executive Board, Media, PR und Finance. Verantwortlich bei Black Frame: Tony Mola, CEO.

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Veractiv und dreifive starten Social Media Offensive https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/veractiv-und-dreifive-starten-social-media-offensive/ Wed, 08 Jul 2026 08:58:24 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=258730
Veractiv startet Social Media Offensive mit dreifive. Quelle: zvg

Veractiv setzt auf Social Media mit Instagram und TikTok

Veractiv, eine der führenden Vitamin- und Mineralstoff-Marken in Schweizer Apotheken und Drogerien, baut ihre Präsenz aus und startet mit einem eigenen Auftritt auf Social Media. Gemeinsam mit der Zürcher Digitalagentur dreifive setzt die Marke auf Kanälen auf Instagram und TikTok auf eine moderne Kommunikation, um ihre Bekanntheit weiter zu steigern und neue Zielgruppen anzusprechen. Das Veractiv Social Media Konzept richtet sich dabei gezielt an jüngere Konsumentinnen und Konsumenten.

Im Mittelpunkt der neuen Kanäle stehen die vielseitigen Nahrungsergänzungsmittel von Veractiv und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Alltag. Authentische und aktivierende Inhalte sollen zeigen, wie Veractiv Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleite – sei es für mehr Energie im Büroalltag, bei sportlichen Aktivitäten oder in unterhaltsamen Passanteninterviews mit persönlichen Energietipps. Ergänzt werde der Content durch informative Beiträge zu Inhaltsstoffen, Anwendungsbereichen sowie den verschiedenen Produktlösungen.

Alltagsnahe Geschichten statt Produktwerbung

Miriam Westermann, Digital Managerin von Verfora, erklärt: «Social Media bietet uns die Chance, Veractiv auf eine neue, lebendige Art erlebbar zu machen. Mit alltagsnahen Geschichten, informativen Inhalten und einem authentischen Blick auf das Thema Energie möchten wir Menschen dort erreichen, wo sie sich täglich inspirieren lassen, und zeigen, wie Veractiv sie in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten kann.»

Die neuen Social-Media-Kanäle sollen laut Mitteilung eine Plattform schaffen, die Inspiration, Unterhaltung und Produktinformationen verbindet. Der Ansatz sei bewusst zielgruppengerecht gestaltet, um insbesondere jüngere Nutzerinnen und Nutzer dort abzuholen, wo sie sich täglich aufhalten.

dreifive verantwortet die Social-Media-Strategie für Veractiv

Marleen Albert, Head of Social Media bei dreifive, sagt: «Veractiv Recharge steht für Energie – und genau diese bringen wir jetzt auf Social Media. Mit einer zielgruppennahen Strategie und kreativem Storytelling machen wir die Marke für neue Zielgruppen erlebbar und sorgen für einen echten Social-Media-Boost.»

dreifive unterstützt Verfora nach eigenen Angaben seit vielen Jahren im Bereich SEA und digitaler Markenkommunikation, auch für weitere Marken des Portfolios. Mit tagesaktuellen Dashboards und kontinuierlich optimierten Kampagnen folge die Agentur einem Performance-Ansatz unter Berücksichtigung regulatorischer Vorgaben und sensibler Inhalte der Gesundheitsbranche.

Weitere Informationen zur Digitalagentur dreifive: https://www.dreifive.com


Verantwortlich bei Verfora: Miriam Westermann (Digital Manager), Stephanie Berkien (Brand Manager). Verantwortlich bei dreifive: Megan Riva (Junior Social Media Consultant), Max Müller (Digital Arts Designer), Julia Baur (Senior Digital Advertising Consultant), Marleen Albert (Head of Social Media | Partnerin).

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Kingfluencers naoo Worlds: lokale Markenaktivierung neu gedacht https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/kingfluencers-naoo-worlds-lokale-markenaktivierung-neu-gedacht/ Wed, 08 Jul 2026 07:47:44 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=258724
naoo Worlds startet mit Creator Dennis Bauers «Fresh & Groovy». Quelle: zvg

Kingfluencers naoo Worlds: vom Kampagnenpunkt zur dauerhaften Creator Experience

Kingfluencers lanciert mit naoo Worlds ein neues Creator-Format auf der Social-Media-Plattform naoo. Das Format verbindet Creator Content, interaktive Maps, lokale Businesses und Communities zu einer nahtlosen Discovery Experience. Marken erhalten damit neue Möglichkeiten, Konsument:innen nicht nur digital zu erreichen, sondern sie entlang der gesamten Customer Journey bis zum Besuch eines physischen Standorts zu begleiten.

Mit naoo Worlds geht Kingfluencers einen Schritt über klassische Influencer-Kampagnen hinaus. Statt punktueller Kooperationen werden Marken Teil langfristiger Creator Experiences, in denen Empfehlungen, Orte und lokale Angebote authentisch in den Content integriert sind. Restaurants, Detailhändler, Veranstalter und weitere lokale Businesses werden innerhalb thematisch passender Worlds sichtbar und profitieren von einer kontinuierlichen Präsenz in relevanten Communities.

Auftakt mit «Fresh & Groovy» in Zürich

Den Auftakt macht die World «Fresh & Groovy», die gemeinsam mit Creator und DJ Dennis Bauer entwickelt wurde. Aufbauend auf seiner etablierten Marke führt sie Nutzer:innen durch Zürichs Food-, Drinks-, Pop-up- und Lifestyle-Szene. Empfehlungen werden sowohl als Social Content ausgespielt als auch auf einer interaktiven Karte verortet und mit lokalen Angeboten verknüpft. Nutzer:innen können nahtlos zwischen Feed und Map wechseln und neue Orte direkt entdecken.

Zu den ersten World-Creatorn gehören neben Dennis Bauer auch Steve Merson und Kevin Lütolf. Gemeinsam erreichen sie bereits heute eine Community von mehr als drei Millionen Follower:innen über ihre Social-Media-Kanäle.

Neuer Ansatz der lokalen Markenaktivierung mit Kingfluencers naoo Worlds

Für Marken entsteht damit ein neuer Ansatz der lokalen Markenaktivierung. Statt ausschliesslich über einzelne Kampagnen sichtbar zu sein, werden sie Teil kontinuierlich wachsender Creator-Ökosysteme, in denen Content, Empfehlungen, Communities und lokale Angebote miteinander verknüpft sind. Dadurch entsteht nach Angaben des Unternehmens eine deutlich längere Markenpräsenz entlang der gesamten Discovery Journey – von der ersten Inspiration bis zum Besuch eines Geschäfts, Restaurants oder Events.

Dank der skalierbaren Plattformarchitektur sollen künftig weitere Worlds gemeinsam mit lokalen Creatorn für zusätzliche Städte, Regionen und Themenwelten entwickelt werden. Das eröffne Marken neue Möglichkeiten, ihre Kommunikation langfristig in kulturelle, geografische und thematische Kontexte einzubetten und Communities nachhaltig zu aktivieren.

Gregor Doser, Managing Director der naoo, kommentiert: «Influencer Marketing entwickelt sich von einzelnen Kampagnen hin zu langfristigen Creator Experiences. Mit naoo Worlds schaffen wir ein neues Format, das Creator, Communities und lokale Businesses dauerhaft verbindet. Genau dort entstehen die relevantesten Berührungspunkte zwischen Content und realem Konsumverhalten.»

Kingfluencers plant, das Format in den kommenden Monaten gemeinsam mit weiteren Creatorn kontinuierlich auszubauen.

Weitere Informationen zu naoo Worlds und den Möglichkeiten für Marken finden sich unter https://www.kingfluencers.com.


Verantwortlich bei Kingfluencers: Luca Obrist, Head of Marketing

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Jubiläum: 10 Jahre Monami – damals und heute https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/jubilaeum-10-jahre-monami-damals-und-heute/ Tue, 07 Jul 2026 08:00:07 +0000 https://www.markt-kom.com/?p=258482
Manuela Brunner und Tim Schärer von Monami.

m&k Wie hat sich eure Agentur in den letzten 10 Jahren verändert und wie das Social Media Business generell?

Tim Schärer Man glaubt es kaum, aber wir sind tatsächlich erwachsen geworden (lacht). Während wir früher eine wilde Truppe mit noch wilderen Ideen waren, versuchen wir heute die ideale Balance zwischen dieser Verrücktheit und der heute geforderten Professionalität hinzukriegen. Wir reden immer davon, dass wir das grosse Glück haben, uns parallel zum Social Business entwickeln zu dürfen. Es ist unser grösster Vorteil zu wissen, wo das alles her kommt, was heute ist. Manuela: Gerade in den letzten paar Jahren haben wir enorm viel in unsere Prozesse, unsere Aufstellung, unsere Strategiearbeit und unsere Produktionsqualität investiert. Und neben unseren Ideen gewinnen wir heute genau mit diesen Investitionen unsere Pitches. Zum Glück haben wir eine riesen Freude an Veränderungen und Trends brauchen wir zum Atmen, und so tut die anhaltende Transformation gar nicht so weh. Im Gegenteil, wir sind fast schon froh, kommt immer mal wieder was Neues und wir können uns da gemeinsam mit unseren Kund:innen reinfuchsen. Wer bei uns arbeitet ist von Grund auf neugierig – damals wie heute.

 

Was erwartet euch in Zukunft, wie entwickelt sich Monami weiter, wie der Markt?

Manuela Brunner KI verändert gerade in unserem Business natürlich vieles. Wir wollen uns aber auch da nicht verrückt machen, sondern nutzen seit Tag 1 die Vorteile, die uns das alles bringt. Wir wollen unseren Fokus mehr aufs echte Denken, ein hohes Mass an Kreativität, Lösen und Guiden legen und weniger darauf, was KI alles abschafft. Wir finden es natürlich Top, dass KI uns hilft, weiter an unseren Prozessen zu schrauben, wollen aber zum Beispiel gedanklich gar nie erst rein, Arbeitsplätze deswegen abzuschaffen. Der gesunde Menschenverstand ist und bleibt im Zentrum. Für uns, unsere Kund:innen und unsere Mitarbeitenden. Tim: Mega wichtiger Punkt! Unsere Mitarbeitenden. Wir hatten schon immer das Glück, tolle Leute bei uns zu haben. Die die Agentur und unser Business prägen wollen. Und so entstehen fast wöchentlich Initiativen, auch aus den Mitarbeiterreihen, die unsere Agentur weiterentwickeln. Wir als Agentur wollen unternehmerisches Denken verstärkt fördern und damit einhergehend auch, wie wir mit unseren Kund:innen zusammenarbeiten. Es gilt längst nicht mehr die beste Idee für ein geiles Piece auf TikTok zu haben, sondern die gesamtheitliche Lösung, die ideale Strategie, die passenden Tools, KPIs und Informationen zusammen zu stellen, die die Märkte und die Communities der Brands die wir betreuen, bewegen.

 

Wie geht ihr denn generell dem Thema Innovation um?

Kommt in unsere Monami Lab und erlebt es selbst! Weil wir merken, dass das Social Business sich jährlich ziemlich disruptiert, haben wir damit einen Raum geschaffen, der Innovation ins Zentrum stellt. Du möchtest wissen, wie sich deine Prozesse oder dein Content mit KI verändert? Schauen wir uns an! Du möchtest Social Commerce auch in der Schweiz aufs nächste Level heben? Lasst uns ein paar Dinge ausprobieren! Wir wollen machen. Denn machen bewegt. Tim: Auch, wenn du deinen Content mal mit KI challengen willst, Daten fürs Reporting automatisieren möchtest, generell Informationen automatisieren und überteuerte Tools ersetzen möchtest. Oder deine Team-Aufstellung gechallenged haben willst: Wir schauen uns die Strategie dahinter an und entwickeln mit unseren Kund:innen neue Lösungen. Wir sind keine Agentur die behauptet, alles zu können. Wir behaupten aber, dass wir gemeinsam alles heraus finden.

 

Ihr seid im MYTY Universum eingebettet, wie kollaboriert ihr mit einzelnen Agenturen?

TS Seit über 3 Jahren gehören wir nun zu MYTY. Wir würden lügen wenn wir behaupten würden, es blieb alles beim Alten. Wir haben nun Geschwister! Von denen profitieren wir mal mehr, mal weniger. Gewissen Agenturen sind wir businessbedingt näher, zum Beispiel Sesamy, Sir Mary oder CRK, gewissen weniger. Aber selbst mit den uns eher themenfremderen Agenturen probieren wir gemeinsam aus, wie wir für unsere Kund:innen zu besseren Lösungen kommen. Manuela: Weil der Blick von Aussen oder andersartige Erfahrungen manchmal eben zu den besten und neuesten Lösungen führen. Zum Beispiel mit Norisk und ihrem eCommerce-Wissen. Oder SHAPE mit ausgeprägt starkem Technologie und AI KnowHow. Und wenn es mal Markenfragen sein dürfen, die inzwischen auch in unserem Business nicht mehr ganz so weit weg sind, dann nutzen wir gerne den Austausch mit Strichpunkt. Denn gross denken lieben wir. Auch wenn man klischeehaft meinen könnte, unser Business mit all seinen Content Pieces ist vor Allem kleinteilig (lacht).

 

Wie geht ihr mit dem Thema Strategie und Social Media um?

MB Das Eine geht inzwischen nicht mehr ohne das Andere. Social Media ist zu einem grossen Teil auch beratendes und datenbasiertes Business geworden: Was und auf welchen Kanälen mache ich mit meiner Community? Welche Trends helfen mir bei organischem Wachstum und welche lasse ich sein? Wie generiere ich Leads? Wo biete ich echten Mehrwert? Was ist meine Sprache als Marke? Tim: Und das sind noch lange nicht alle Fragen, die uns so begegnen. Wir arbeiten gerne langjährig mit unseren Kund:innen zusammen. Entwickeln uns mit ihnen weiter. Da geht man gemeinsam auch durch Hochs und Tiefs. Daten und eine schlaue Strategie helfen dann, den Überblick zu bewahren und immer wieder neue Wege zu finden.

 

Wie handhabt ihr Kreativität?

TS Monami ist schon immer bekannt für verrückte Ideen. Wir sind unglaublich neugierig und unsere Ambition ist es immer, mehr über das eigene Business unserer Kunden zu wissen, als sie selber. Klappt nicht immer, aber es ist ein wichtiger Vorsatz. Manuela: Auch hier: gerade in Zeiten von KI müssen wir aktiv gegen den Einheitsbrei an Ideen und Umsetzungen ankämpfen. Denn so nutzen wir die Zeit die frei wird dafür, um die besten Ideen zu finden. Das tun wir, mit Leidenschaft. Helfen dabei tun uns gezielte Rituale und auch da wieder: Prozesse. Tim: Und dann klappt es auch mit der Anti-KI Versauung unserer Köpfe.

 

Man sagt ja, Social Media-Agenturen sind die neuen Lead-Agenturen. Stimmt das? Und wenn ja, wie wollt ihr dem begegnen?

MB Da ich schon viele Jahre in prägenden Werbeagenturen gearbeitet habe, kann ich das absolut bestätigen. Wir müssen schon ein bisschen aufpassen, dass wir auch im Social Bereich nicht zu verkopft werden und Strategie-Totschläger-Papiere produzieren, die einfach nicht mehr zeitgemäss sind. Ausserdem ist die Agentur-Kundendynamik ähnlicher wie früher in klassischen Agenturen. Früher haben uns die Social Kund:innen viel stärker einfach vertraut und “machen lassen”, was besondere und verrückte Ideen und “Ausprobieren” genährt hat. Heute muss man auch da aufpassen, eine gesunde Balance aus Verstand und Verrücktheit zu bewahren. Auch unsere Kund:innen müssen daran arbeiten, nicht zu viel kontrollieren zu wollen. Respektive sich zu überlegen, in welchen Teil unserer Arbeit ihr Budget wirklich fliessen soll. Tim: Wir merken, dass unsere Kund:innen – wie wir – immer professioneller werden. Das bedeutet auch, dass wir mit unseren Beratungskompetenzen stärker werden müssen. Es braucht mehr Verargumentieren, weil halt Social generell im Marketingmix wichtiger geworden ist. Es freut uns aber auch, dass wir immer mehr in 360° denken dürfen. Monami macht Plakate, TVs und Events? Absolut – letzteres sogar schon immer und mit grosser Leidenschaft. Auch hier ist es unser grösster Vorteil, dass wir nicht alles schonmal gemacht haben. Wer etwas neu macht, denkt einfach frischer. Und unsere Kund:innen können uns dann wieder einfangen. Ich denke bremsen ist einfacher als pushen!

 

Aus welchen Branchen kommen eure Kund:innen?

TS Wir bedienen einen bunten Mix an Kund:innen aus ganz verschiedenen Branchen. Telekommunikation, Banking, Pharma, Beauty, Tourismus, Hochschulen, Transport, Politik, Food and Beverages, Versicherungen, Security… Wir haben keine Angst vor Themen die komplex sind. Und so gibt es auch einige B2B Projekte oder Themen, wo man auf den ersten Blick die Connection zu uns nicht machen würde. Aber genau da liegt ja auch die Schönheit an der Sache. Manuela: genau! Wir haben uns in den letzten Jahren wirklich ein unglaubliches Kundenportfolio erarbeiten dürfen. Sowohl in der Schweiz, als auch in Deutschland. Und wir sprechen noch viel zu wenig darüber! Weil eigentlich sind wir so stolz. Das müssen wir unbedingt ändern. Man darf also gespannt sein, welche Geschichten wir mit unseren Kund:innen bald noch schreiben werden. Denn auch nach 10 Jahren denken wir noch immer: wir fangen erst an.

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What The Duck und Minerva machen Schule auf Social Media https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/what-the-duck-und-minerva-machen-schule-auf-social-media/ Tue, 30 Jun 2026 08:24:48 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=258307
Minerva Lernende zeigen echten Schulalltag auf Social Media. Quelle: zvg

What The Duck und Minerva: Bildungsangebot mit Humor in den Feed

Die Minerva Schulen gehören zu den grössten privaten Bildungsanbietern der Schweiz. Mit ihrem erweiterten Angebot – dem multilingualen zehnten Schuljahr und der multilingualen Handelsschule – wagt Minerva nun auch den nächsten Schritt in Sachen Social Media Kampagne: Gemeinsam mit der Zürcher Social-Media-Agentur What The Duck soll das neue Bildungsangebot dort sichtbar werden, wo die Zielgruppe tatsächlich anzutreffen ist.

Echter Schulalltag statt Hochglanz

Junge Menschen interessieren sich auf Social Media, besonders auf TikTok, für echte und unterhaltsame Inhalte. Genau darauf setzt die Zusammenarbeit zwischen Minerva und What The Duck: Reale Schüler:innen geben vor der Kamera Einblicke in ihren Alltag und machen die neuen Bildungsangebote direkt erlebbar – ohne inszenierte Hochglanzproduktion. Die entwickelten Content-Formate sollen gleichzeitig informieren und unterhalten und so eine Einladung an junge Menschen sein, sich über das Bildungsangebot der Minerva zu informieren – direkt im Social Feed.

Gefilmt wurden die Inhalte sowohl von What The Duck als auch von den Schüler:innen selbst. Den letzten Feinschliff am selbst erstellten Content übernahmen die Fachleute der Agentur. Marina Milillo, Multimedia Producerin bei What The Duck, zeigt sich begeistert von der Zusammenarbeit: «Schön, wenn man mit so motivierten Menschen tollen Content machen kann. Ich bin sicher, dass wir so einen superunterhaltsamen Einblick ins neue Bildungsangebot der Minerva geben können.»

What The Duck – Teil der ROSAROT-Gruppe

What The Duck ist eine Zürcher Social-Media-Agentur und gehört zur Agenturgruppe ROSAROT. Die Agentur setzt auf authentischen, zielgruppengerechten Content, der die Eigenheiten einzelner Plattformen nutzt und inhaltlich wie formal zu deren Nutzungsgewohnheiten passt. Für Minerva bedeutet das: weniger Kampagne, mehr echtes Leben.

 

 

 

 

 

 


Verantwortlich bei Minerva: Martina Merotto (Marketingverantwortliche), Christina Bürgin (Unternehmensleiterin). Verantwortlich bei What The Duck: Matthias Koller (Geschäftsführer), Laila Kalman (Head of Social Media Consulting), Franz Neugebauer (Senior Copywriter), Seraina Kurer (Junior Copywriter), Tuna Ertugrul (Social Media Manager), Marina Milillo (Video), Moritz Egger (Performance), Philipp Jeker (AI Specialist)

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Social Media Gipfel Zürich: KI zwischen Kreativität und Recht https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/social-media-gipfel-zuerich-ki-zwischen-kreativitaet-und-recht/ Wed, 03 Jun 2026 09:35:36 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=256613
Sharuch Shabbir, Selina Villiger, Markus Näf am Gipfel. Quelle: zvg

Der 83. Social Media Gipfel fand am 3. Juni 2026 im ausgebuchten tibits in Zürich statt. Mehr als 120 Teilnehmende aus der Schweizer Kommunikations- und Social-Media-Community versammelten sich frühmorgens zum Thema: Content erstellen mit KI – zwischen kreativem Boost und rechtlichen Leitplanken. Das Community-Event wird von Bernet Relations verantwortet.

Auch ein Fail kann eine Chance sein

Sharuch Shabbir, Social Media Manager der Migros, war im Dezember 2025 als Rapper des Songs «Grittibänz im Benz» unter dem Pseudonym Sha38 bekannt geworden. Das mit KI geschaffene TikTok-Video ging viral und löste einen Hype aus. Am Social Media Gipfel gab er Einblick in die Content-Erstellung mit KI für die Social-Media-Kanäle der Migros.

Neben dem Erfolgsbeispiel «Grittibänz» ging er auch auf eine KI-Panne vom Spätherbst 2025 ein: das fünfbeinige Rentier auf einer Guetzlidose. Das Social-Media-Team der Migros reagierte mit einer Verlosung und Selbstironie – und machte so aus dem Fehler eine Chance.

Sharuch Shabbir (Migros) am Social Media Gipfel. Quelle: zvg

KI-Output nie ohne menschlichen Beitrag

Markus Näf, Partner bei Eversheds Sutherland und Lehrbeauftragter für Informatikrecht, knüpfte in seinem Kurzinput an das Beispiel des rappenden Grittibänz an. Er stellte die Frage: Wem gehört dieser Content? Und wer kann aus welchem Grund Rechtsansprüche geltend machen?

Nach einer Einführung ins Urheberrecht – nur menschliche Schöpfung ist geschützt – und einem Haftungsfall rund um Fehlinformationen durch einen Chatbot gab Näf den anwesenden Kommunikationsverantwortlichen konkrete Praxis-Tipps. Der menschliche Beitrag am KI-Output solle dokumentiert werden, und bei den verwendeten Tools empfehle er einen Lizenzcheck, da nicht jede Lizenzversion eine kommerzielle Nutzung erlaube.

Selina Villiger moderierte den 83. Social Media Gipfel. Quelle: zvg

Checkliste und nächste Social Media Gipfel

Im Hinblick auf den 83. Social Media Gipfel hat Bernet Relations ihre Checkliste «Generative KI sinnvoll in der Kommunikationsarbeit einsetzen» aktualisiert. Zusätzlich biete Bernet Relations KI-Workshops und kürzere Coffee Sessions zu diesem Thema an.

Die nächsten Ausgaben finden am Mittwoch, 2. September 2026, in Bern und am Mittwoch, 4. November 2026, in Zürich statt.

Weitere Informationen sowie Anmeldung zu den nächsten Ausgaben: https://bernet.ch

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Social Media Studie 2026: Reife statt Wachstum in der Schweiz https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/social-media-studie-2026-reife-statt-wachstum-in-der-schweiz/ Wed, 20 May 2026 07:02:33 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=255679
Instagram verzeichnet erstmals leichten Rückgang der Nutzung. Quelle: zvg

Die Social Media Studie 2026 der Zürcher Digitalagentur xeit zeichnet ein klares Bild: Der Schweizer Social-Media-Markt ist erwachsen geworden. Für die 17. Ausgabe der Studie befragte xeit mehr als 1000 Personen in der Schweiz zu ihrem digitalen Nutzungsverhalten – und die Ergebnisse signalisieren eine Zäsur. Erstmals zeigt sich ein leichter Rückgang der Gesamtnutzung sozialer Netzwerke.

Instagram, YouTube und TikTok: Plattformen zwischen Stabilität und Ermüdung

Instagram bleibt laut Studie eine der zentralen Plattformen der Schweiz, verzeichnet jedoch erstmals einen leichten Rückgang. YouTube behauptet seine starke Stellung, während TikTok weniger dynamisch wächst als in den Vorjahren. LinkedIn sei im Schweizer Markt etabliert, Facebook bleibe trotz rückläufiger Entwicklung relevant, heisst es in der Mitteilung. X verliere weiter an Bedeutung, ohne dass sich bisher ein klarer Nachfolger durchgesetzt habe.

Die Studie beschreibt damit eine neue Phase: Nicht mehr jede Plattform wächst automatisch weiter. Sichtbar wird vielmehr, welche Kanäle im Alltag der Schweizer:innen stark verankert sind – und wo sich erste Ermüdungserscheinungen zeigen.

KI verändert die Informationssuche

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Social Media Studie 2026 liegt auf generativer KI. ChatGPT und vergleichbare Tools seien in der Schweizer Bevölkerung angekommen und würden zunehmend zur Suche nach Informationen genutzt, so die Studienautorinnen und -autoren. Gleichzeitig gewinne Social Media als Such- und Inspirationskanal an Bedeutung – besonders bei jüngeren Zielgruppen.

Damit stellt sich die Frage, welche Rolle klassische Suchmaschinen, soziale Netzwerke und KI-Tools künftig nebeneinander spielen. Sichtbarkeit entstehe nicht mehr nur über Google, sondern zunehmend auch über Social Search und KI-gestützte Antworten – eine Entwicklung, die für die digitale Kommunikation zentral werden dürfte.

Weitere Verschiebungen aus der Social Media Studie 2026

Neben den grossen Plattformtrends zeigt die Studie weitere relevante Entwicklungen: Die GenY verbringt weniger Zeit auf Social Media. KI in der Werbung polarisiert – Nutzer:innen reagieren mehrheitlich kritisch auf KI-generierte Werbeinhalte. Short-Form-Video ist etabliert, aber nicht mehr ungebremst im Wachstum; einzelne Formate verlieren an Dynamik.

WhatsApp bleibt laut Studie unangefochten: Kein anderer Messenger komme in der Schweiz auch nur annähernd an die Reichweite des Meta-Dienstes heran. Politische Meinungsbildung verlagere sich weiter auf Social Media, wobei besonders Instagram in diesem Kontext an Bedeutung gewinne. Social Commerce warte derweil weiter auf den Durchbruch: Soziale Netzwerke setzten zwar Kaufimpulse, der direkte Einkauf über Social Media bleibe in der Schweiz jedoch zurückhaltend.

Ein weiteres Thema ist Digital Detox: Viele Schweizer:innen wünschen sich zumindest zeitweise Abstand vom ständigen Online-Sein.

Differenzierung statt Wachstumsdynamik

Wenn sich Plattformen kaum noch über Wachstum unterscheiden, werden die Nuancen wichtiger: Wer nutzt welche Kanäle tatsächlich? Welche Formate halten die Aufmerksamkeit? Wo entstehen neue Suchgewohnheiten? Die xeit Social Media Studie 2026 ordnet diese Fragen für den Schweizer Markt ein und zeigt auf, wo Social Media stabil bleibt, wo sich Nutzungsgewohnheiten verändern und welche Rolle KI, Creator Content, politische Kommunikation und Digital Detox im digitalen Alltag spielen. Untersucht wurden dabei Themenfelder wie Social Networking, Social Business, Live-Kommunikation, Blogs, Podcasts und Influencer:innen sowie ein Generationen-Check von Boomers bis GenZ.

Den vollständigen Report sowie eine Preview-Version der Studie bietet xeit auf der eigenen Website an: https://www.xeit.ch

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Social Media Summit 2026: 850 Fachleute, zwei Tage, Engelberg https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/social-media-summit-2026-850-fachleute-zwei-tage-engelberg/ Tue, 12 May 2026 07:10:10 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=255203
Social Media Summit 2026 Pflichttermin in Engelberg. Quelle: zvg

Was 2017 unter dem Namen WebStage Masters als Nischenkonferenz in Zürich startete, hat sich zum Pflichttermin für die Schweizer Social-Media-Branche entwickelt: Der Social Media Summit kehrt am 4. und 5. November 2026 zum neunten Mal nach Engelberg zurück. Knapp 850 Fachleute werden erwartet – Plattformvertreter:innen von Meta, Pinterest und weiteren treffen dort auf Entscheider:innen aus Unternehmen, Behörden, Tourismusorganisationen, NGOs und Forschungsinstitutionen.

Vier Bühnen, mehr als 50 Speaker:innen

Das inhaltliche Programm des Social Media Summits verteilt sich auf vier Bühnen. In Talks, Panels, Masterclasses und Q&A-Sessions geben mehr als 50 Speaker:innen exklusive Einblicke in aktuelle Trends, neue Plattformfunktionen und erfolgreiche Strategien. Die Themen reichen von den neusten Nutzungszahlen aus der Schweiz über AI-gestützte Content-Strategien bis hin zu Performance Marketing und Storytelling – stets mit lokalem Fokus und nah an der Praxis.

Das Konzept des Events setzt bewusst auf eine überschaubare Grösse: gross genug, um die relevantesten Köpfe der Szene zu versammeln, und klein genug, um echte Gespräche zu ermöglichen. Kein anonymes Messegetriebe, sondern ein Rahmen für Austausch und Vernetzung in einem idyllischen Bergdorf.

Networking in den Alpen – mit neuem Pub Quiz

Neben dem Fachprogramm bietet der Social Media Summit ein vielseitiges Rahmenprogramm: gemeinsamer Lunch, eine Yoga-Session am Morgen, eine Fondue Night im ältesten Restaurant Engelbergs sowie ein Farewell Beer runden die zwei Tage ab. Als meistgenanntes Networking-Highlight gilt die Gin Night in der grössten Gin Bar der Welt, bei der der erste Abend entspannt ausklinge, bevor am zweiten Tag neue Best Practices und Insights folgen.

Neu in diesem Jahr: Im Anschluss ans Farewell Beer lädt die Konferenz zum ersten Social Media Pub Quiz im Yucatan ein.

Veranstalterin Tanja Herrmann beschreibt die Ausrichtung der Konferenz so: «Mit dem Social Media Summit haben wir ein ganzes Social Media Ökosystem in einem Bergdorf aufgebaut. Unser Ziel ist es jedes Jahr aufs Neue die richtige Balance an Wissen und Austausch zu finden. Intim genug, um echte Bekanntschaften zu schliessen und zugleich gross genug für Neues.»

Hinter dem Social Media Summit steht die Influencer- und Social Media Marketing Agentur House of Influence mit Sitz in Zürich. Seit 2025 ist House of Influence zudem Veranstalterin der grössten AI-in-Marketing-Konferenz der Schweiz.

Tickets sind ab sofort erhältlich. Bis Anfang Juni profitieren Interessierte noch von den limitierten Early-Bird-Preisen: https://www.social-media-summit.ch

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Heineken Social Media: Monami managt fünf Biermarken https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/heineken-social-media-monami-managt-fuenf-biermarken/ Thu, 07 May 2026 09:27:43 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=254942
Monami managt Social Media von Heineken Switzerland. Quelle: zvg

Fünf Marken, fünf Strategien: Monami verantwortet Heineken Social Media

Seit Januar 2026 betreut die Zürcher Agentur Monami das Heineken Social Media Mandat von Heineken Switzerland. Das Besondere daran: Es geht nicht um eine einzelne Marke, sondern um fünf eigenständige Biermarken in einem gesättigten Markt – Heineken, Birra Moretti, Calanda, Eichhof und Ittinger. Jede richtet sich an eine eigene Zielgruppe, spricht eine eigene Sprache und bespielt ihre digitalen Kanäle nach einer individuell entwickelten Strategie.

Den Auftrag sicherte sich Monami in einem mehrstufigen Pitch. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die gesamte Wertschöpfungskette: von der Strategie über Konzeption und Content-Produktion bis hin zum Community Management.

Differenziertes Markenmanagement als Kernkompetenz

In den ersten Monaten entwickelte Monami für jede der fünf Marken eine eigenständige Strategie – angepasst an Tonalität, Plattformlogik und Zielgruppe. Das Ergebnis: Jede Marke erhält ihre eigene Stimme und Sprache im digitalen Raum. Für Birra Moretti, Calanda, Eichhof und Ittinger sind die Kanäle seit Anfang 2026 bereits aktiv bespielt; Heineken selbst soll in Kürze folgen.

Isabel Einhorn, Marketing Manager bei Heineken Switzerland, begründet die Wahl so: «Monami hat in der Ausschreibung bewiesen, dass Kreativität und Markendisziplin kein Widerspruch sind – das ist selten, und genau das haben wir gesucht.»

Auf Agenturseite zeigt man sich ebenso motiviert. Tim Schärer, Head of Creative Strategy bei Monami, sagt: «Für solch legendäre Marken zu arbeiten und in diese starken Communities einzutauchen und diese wachsen zu sehen ist ein Traum, der motiviert.»

Erste Umsetzungen im Heineken Social Media Auftritt

Bereits realisiert und öffentlich einsehbar sind Beiträge für alle vier laufenden Marken. Für Calanda ist ein erster Instagram-Reel unter https://www.instagram.com/reel/DWqltxFil7o/ abrufbar, für Eichhof unter https://www.instagram.com/reel/DU8iIlNCBym/, für Birra Moretti unter https://www.instagram.com/reel/DW0j-pyjP7t/ und für Ittinger unter https://www.instagram.com/reel/DXv5V92jwY7. Die Reels illustrieren, wie unterschiedlich die Bildsprache und Ansprache je nach Marke ausfällt – vom bodenständigen Regionalcharakter von Calanda bis zur mediterranen Positionierung von Birra Moretti.

 


Verantwortlich bei Heineken Switzerland: Isabel Einhorn, Marketing Manager. Verantwortlich bei Monami: Tim Schärer, Head of Creative Strategy.

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Oréal steigert Bekanntheit und Mitarbeiterengagement mit Sprinklr Advocacy https://www.markt-kom.com/it/digital/social-media/oreal-steigert-markenbekanntheit-und-mitarbeiterengagement-auf-social-media-mit-sprinklr-advocacy/ Mon, 08 Dec 2025 17:02:32 +0000 https://www.markt-kom.com/?p=247759

 

Sprinklr (NYSE: CXM), die führende, KI-basierte Plattform für Unified Customer Experience Management (Unified-CXM), unterstützt das globale Advocacy-Programm von L’Oréal auf Social Media mit Sprinklr Advocacy. Dadurch werden Mitarbeitende zu Markenbotschaftern und erzielen in nur 18 Monaten über 33 Millionen organische Impressions sowie einen vierfachen Return on Investment.

«Wir haben unser globales Mitarbeiter-Advocacy-Programm mit Sprinklr auf vier zentralen Säulen aufgebaut: Lokalisierung, technologische Befähigung, Weiterbildung und Datenanalyse. Es ging nicht darum, alle zum Posten zu bewegen. Vielmehr sollen Mitarbeitende freiwillig als Botschafter auftreten und mit Sprinklr Advocacy optimal ausgestattet werden», sagt Jean Loh, Global Director of Employee Engagement bei L’Oréal. «Das Programm übertrifft die Erwartungen sowohl in Reichweite als auch Impact. Die bisherigen Ergebnisse zeigen: Wenn Mitarbeitende sich unterstützt, gehört und inspiriert fühlen, werden sie zu unseren effektivsten Fürsprechern.»

Die Herausforderung: Mitarbeitende für Social Media aktivieren

Zu Beginn zögerten die Mitarbeitenden von L’Oréal, Einblicke in ihr Berufsleben online zu teilen. Es fehlte ihnen an Sicherheit, geeigneten Tools und klarer Orientierung. Um dies zu ändern, brauchte es verständliche Richtlinien und praxisnahe Unterstützung – damit sie freigegebene Markeninhalte selbstbewusst und sicher in sozialen Netzwerken veröffentlichen konnten.

L’Oréal startete ein globales Mitarbeiter-Advocacy-Programm, das von Sprinklr Advocacy unterstützt wird. Als Teil von Sprinklr Social bietet Sprinklr Advocacy eine Bibliothek von Unternehmens-Posts, die Mitarbeitende auf ihren persönlichen Social-Media-Kanälen teilen können. Sie erhalten die Möglichkeit, vorgefertigte Captions zu nutzen und Beiträge mit dem Content Planner von Sprinklr am Desktop oder Mobilgerät zu planen. Erreicht wuren 33 Millionen organische Impressions und ein vierfacher ROI in nur 18 Monaten.

«Sprinklr Advocacy macht es möglich, dass Mitarbeitende zu starken Markenbotschaftern werden, die Markenbekanntheit steigern, Nachfrage generieren und Talente gewinnen – ohne Kompromisse bei der Compliance,“ sagt Karthik Suri, Chief Product Officer von Sprinklr. «Wenn Beschäftigte Markeninhalte teilen, erreichen sie mehr Menschen, fördern tiefere Interaktionen, stärken die Glaubwürdigkeit und helfen, Interesse in Handlung umzuwandeln.»

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Mind Studios übernimmt Social-Media-Auftritt von Coop Pronto https://www.markt-kom.com/it/digital/mind-studios-uebernimmt-social-media-auftritt-von-coop-pronto/ Wed, 10 Sep 2025 12:11:24 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=239976
Coop Pronto setzt auf Social Media (Bild: zvg)

Coop Pronto baut seine Präsenz in den sozialen Medien aus und setzt dabei auf die Expertise von Mind Studios. Die Basler Agentur übernimmt ab sofort die Betreuung der Social-Media-Kanäle des Convenience-Anbieters.

«Coop Pronto steht für das Schnelle und Frische. Genau das wollen wir auch auf Social Media leben: unkompliziert, direkt und im Dialog mit unseren Follower:innen», erklärt Tim Sommer, Communication Manager bei der Coop Pronto AG.

Die Launchkampagne setzt unter dem Hashtag #MachSchnäll auf interaktive Challenges: In verschiedenen Coop Pronto Filialen treten Kund:innen gegeneinander an – sei es im 100-Meter-Lauf, beim Aufbau einer Flaschenpyramide oder beim Bottle Flip. Diese Aktionen werden mit der Challenge verglichen, den neuen Social-Media-Accounts zu folgen.

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Interaktive Challenges markieren den Start der Social-Media-Präsenz (Bild: zvg)

Der Fokus liegt auf den Plattformen Instagram und TikTok, die besonders bei der jungen Zielgruppe beliebt sind. Michel Gysin, Co-CEO der Mind Studios, betont: «Gen Z und Alpha erreichen wir auf Social Media nur über Authentizität, Abwechslung und die passende Ansprache. Diese Herausforderung haben wir gemeinsam mit Coop Pronto angenommen.»

In den kommenden Monaten erwartet die Follower:innen ein Mix aus verschiedenen Inhalten, interaktiven Formaten und Kampagnen. Mind Studios, 2004 in Basel gegründet, gehört mit über 20 Mitarbeitenden zu den führenden Agenturen der Nordwestschweiz.

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