MarKom Kategorie - m&k https://www.markt-kom.com/en/kategorie/markom/ The creative side of the economy Fri, 16 Oct 2026 10:52:26 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://www.markt-kom.com/wp-content/uploads/2024/07/favicon-150x150.png MarKom Kategorie - m&k https://www.markt-kom.com/en/kategorie/markom/ 32 32 «Wir haben nachgefragt» : Einfach bezahlt, einfach erzählt https://www.markt-kom.com/en/markom/wir-haben-nachgefragt-einfach-bezahlt-einfach-erzaehlt/ Fri, 16 Oct 2026 16:59:30 +0000 https://www.markt-kom.com/?p=263126
Bild: Silvan Bohrer

Eine Jugendliche sitzt im Zug, Kopfhörer auf, Blick aus dem Fenster. Auf dem Bild erscheinen drei Nachrichten. 50 Franken von Mami, «Für d’Nachhilf». 50 Franken von Papi, «Für d’Mensa». 100 Franken bezahlt: Konzertticket. Sie lehnt sich zurück und lächelt. Ein Handy sieht man nie.

Das Ziel: Alltag statt Funktionen

Die Jubiläumskampagne hat sich etwas vorgenommen, das sich nicht in einem Satz erklären lässt. Statt einzelne Funktionen zu zeigen, will TWINT zeigen, wie tief die App im Leben der Schweizer Bevölkerung verankert ist. So stand es Ende September hier auf m&k. Die Botschaft: «Twint ist seit zehn Jahren überall dabei.»

Kommt das an?

Wir haben den Spot Deutschschweizerinnen und Deutschschweizern gezeigt. Fragt man direkt, ob der Spot vermittelt, dass TWINT seit zehn Jahren zum Schweizer Alltag gehört, sehen neun von zehn diese Botschaft auf der klaren Seite, mehr als jede dritte Person sogar als äusserst klar.

 

Und als sie den Spot mit elf vorgegebenen Beschreibungen charakterisieren sollten, wählten sie diese am häufigsten: «Zeigt TWINT als selbstverständlichen Teil des Alltags.» Das Ziel der Kampagne, in den Worten des Publikums.

 

 

Ein Wort kommt immer wieder

Aufschlussreicher ist die offene Frage nach der Hauptaussage. Dort fällt ein Wort auffallend oft: einfach. «Mit Twint ist das Leben einfach.» «Bequem Geld jemandem schicken.» «Dass man mit Twint unkompliziert Zahlungen tätigen kann.» Rund ein Drittel der Befragten beschreibt die Botschaft mit Worten wie einfach, bequem, praktisch oder unkompliziert. Eine Person fasst es so zusammen: «Geld kommt an, auch wenn man unterwegs ist, und ohne es gross zu bemerken.»

 

Ohne es zu bemerken: Darin liegt die Verbindung zwischen Produkt und Alltag. Zehn Jahre allein machen eine App nicht selbstverständlich. Selbstverständlich wird sie, wenn das Bezahlen so einfach ist, dass niemand mehr darüber nachdenkt. TWINT formuliert es selbst so: Die App schaffe «durch die einfache Digitalisierung des Alltags» Raum für Geschichten und Erlebnisse. Im Spot ist das zu sehen. Die Zahlung ist eine kurze Einblendung, das Erlebnis ist das Konzert.

 

Die Werbung macht es vor

Bemerkenswert ist, dass die Befragten dem Spot dieselben Eigenschaften zuschreiben wie dem Produkt. «Kurz und verständlich.» «Ist so einfach zum Verstehen.» «Keine Reizüberflutung.» Vier von zehn wählen für den Spot die Beschreibung «leicht verständlich». Und jemand schreibt: «Dass es eher still ist, ohne Worte, aber vieles gesagt wird.»

 

Der Spot erklärt keine Funktion und zeigt keinen Bildschirm. Dass 50 plus 50 genau 100 ergibt, rechnet das Publikum selbst. Die Werbung funktioniert damit so, wie das Produkt funktionieren soll: ohne Anleitung.

 

Was heisst das für die Werbung?

Wer Einfachheit verspricht, muss sie in der Werbung vormachen, nicht erklären. Ob das gelingt, haben wir geprüft: offen fragen, was hängen bleibt, und schauen, ob das Publikum das Versprechen der Marke in eigenen Worten zurückgibt. Bei «Rebellion» ist das der Fall. Das Publikum sagt einfach: einfach. Zehn Jahre, drei Pushnachrichten, kein Wort zu viel. Einfacher lässt sich Einfachheit kaum erzählen.


«Wir haben nachgefragt»

deeptrue ist die Schweizer Anlaufstelle für Marken und Agenturen, die Werbung, Claims, Logos, Produktideen und -konzepte bei ihrer Zielgruppe testen wollen, bevor sie entscheiden. Klaus Ammon und Andreas Logk haben deeptrue gegründet. Klaus Ammon präsidiert den Verwaltungsrat, Andreas Logk führt das Unternehmen als CEO. In «Wir haben nachgefragt» nehmen die beiden regelmässig eine laufende Kampagne unter die Lupe.


Sources

  1. deeptrue, ‘Advertising Test’ zum Spot «Rebellion» (TWINT, SiR MaRY (Kreation & Media), Dynamic Frame (Film/Foto)), Deutschschweiz, Oktober 2026: https://deeptrue.com Der Test entstand ohne Auftrag, TWINT und die Agentur waren nicht beteiligt.
  2. m&k, «TWINT-Jubiläumskampagne: Zehn Jahre mitten im Alltag», September 2026: https://www.markt-kom.com/kreativity/kampagnen/twint-jubilaeumskampagne-zehn-jahre-mitten-im-alltag/
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Goldbach verkauft eisbach.media an Bauer Media Group https://www.markt-kom.com/en/markom/business/goldbach-verkauft-eisbach-media-an-bauer-media-group/ Fri, 16 Oct 2026 10:52:26 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263179
Goldbach fokussiert sich auf den Heimmarkt. Quelle: zvg

Goldbach verkauft eisbach.media: Im Zuge ihrer strategischen Fokussierung auf die Schweiz veräussert die Goldbach Group ihr auf die Vermarktung von Digital-out-of-Home-Werbung spezialisiertes Münchner Tochterunternehmen an die Bauer Media Group. Das teilte das Unternehmen am 16. Oktober 2026 mit. Bis zum Closing arbeiten beide Unternehmen unverändert und eigenständig weiter. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung.

Goldbach verkauft eisbach.media: Das Geschäft der Tochter

Eisbach.media ist 2025 aus der ehemaligen Goldbach Germany hervorgegangen. Das Unternehmen bietet Werbetreibenden und Mediaagenturen Zugang zu einem stetig wachsenden Netzwerk digitaler Werbeflächen an hochfrequentierten Standorten in ganz Deutschland. Zum Portfolio zählen unter anderem Premium-Inventare in Einkaufszentren sowie DCLPs an Ladesäulen, die insbesondere im Bereich von Retail und Handel platziert sind. Neben der klassischen Buchung ermöglicht eisbach.media auch den programmatischen Einkauf von Digital-out-of-Home-Kampagnen.

Bauer Media baut dritte Geschäftssäule aus

Die Bauer Media Group ist ein europaweit tätiges Medienunternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. Das in fünfter Generation familiengeführte Unternehmen ist in den Bereichen Publishing, Audio und Aussenwerbung tätig und baut mit Bauer Media Outdoor seine dritte Geschäftssäule weiter aus. Mit der Übernahme erhält Bauer Media nach eigenen Angaben Zugang zum deutschen Digital-out-of-Home-Markt und stärkt ihre Präsenz in einem wichtigen Markt für europäische Werbekunden.

Stimmen zur Transaktion

Christoph Marty, CEO der Goldbach Group, sagt zum Verkauf: «Mit Bauer Media übernimmt eine langfristig orientierte Eigentümerin, die das Geschäft von eisbach.media weiterentwickeln kann. Ich bin überzeugt, dass Claudia Zayer mit ihrem Team bei der Bauer Media Group den erfolgreichen Weg fortsetzen wird und danke ihr für den Aufbau der letzten Jahre.»

Claudia Zayer, Geschäftsführerin von eisbach.media, erklärt: «Die eisbach.media hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren in Deutschland erfolgreich etabliert und starke Beziehungen zu Kunden und Agenturen aufgebaut. Die Übernahme durch die Bauer Media Group ist eine grosse Anerkennung für die Leistung unseres Teams und schafft ein starkes Fundament für die weitere Entwicklung unseres Geschäfts. Gemeinsam werden wir unsere Expertise im DOOH-Bereich nutzen und unsere Netzwerke gezielt weiter ausbauen.»

Die Unternehmen der Marke Goldbach vermarkten und vermitteln Werbung in den Bereichen Bewegtbild, Audio und Aussenwerbung. Die Goldbach Group hat ihren Sitz in Küsnacht und gehört zur TX Group.

 

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GRIP gewinnt Pitch: Schuler setzt auf 333 Jahre Weinwissen https://www.markt-kom.com/en/markom/etats/grip-gewinnt-pitch-schuler-setzt-auf-333-jahre-weinwissen/ Fri, 16 Oct 2026 06:58:29 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263156
GRIP übernimmt die Kommunikation für Schuler. Quelle: KI-generiert.

GRIP gewinnt Pitch der Schuler 1694: Die Zürcher Agentur hat sich in einem Pitchverfahren durchgesetzt und arbeitet nach eigenen Angaben seit September 2026 mit der Weinhandlung zusammen. Im Rahmen der Marketingstrategie 2027 hat Schuler die Agentur mit Kommunikation, PR und der Akquisitionsstrategie für neue Kundensegmente beauftragt.

GRIP gewinnt Pitch mit dem Jubiläum als Klammer

Als verbindendes Element dient das Jubiläum: 2027 wird Schuler 333 Jahre alt. GRIP nutzt es als Kommunikationsplattform für alle Aktivitäten, im Jubiläumsjahr und darüber hinaus.

Fachwissen als Ausgangspunkt

Schuler verfügt laut Mitteilung über Fachwissen in der Weinauswahl, im Weinausbau und in der Qualitätsprüfung. Grundlage dafür sind die eigene Weinkellerei, die angeschlossene Küferei und das Vinalytiklabor sowie langjährige Beziehungen zu Weinproduzent:innen.

«Wir möchten mehr Menschen zeigen, was Schuler heute ausmacht: sorgfältig ausgewählte Weine, eigenes Handwerk und persönliche Beratung. Mit GRIP wollen wir diese Stärken vermitteln und neue Kund:innen gewinnen», sagt Markus Naewie, CEO der Schuler 1694.

Patrick Milo, Managing Director bei GRIP, sagt: «Wer in der Schweiz weiss mehr über Wein als Schuler? Das Jubiläum gibt uns die Bühne, dieses Wissen aus bald 333 Jahren neuen Weinliebhaber:innen näherzubringen.»

Zu den Unternehmen

Das Familienunternehmen wurde 1694 von Johann Jakob Castell gegründet und besteht bereits in elfter Generation. Nach eigenen Angaben hat sich Schuler zum marktführenden Weinhandelshaus in der Zentralschweiz entwickelt. Das Unternehmen spezialisiert sich auf den Import von Weinen im Premiumbereich sowie seit mehr als 130 Jahren auf den Ausbau von Jungweinen im eigenen Barriquekeller in Seewen und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Winzern in der ganzen Welt.

GRIP ist eine Schweizer Agentur für strategische Kommunikation und schafft nach eigener Beschreibung Anziehungskraft für Unternehmen, Verbände und Institutionen. Strategie, PR, Corporate Communications, Marketing, Content und Digital denkt die Agentur als ein System. Sie beschäftigt elf Mitarbeitende und hat ihren Sitz beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich. GRIP ist exklusiver Schweizer Partner der Worldcom Public Relations Group und Mitglied der Leading Swiss Agencies (LSA).

 

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comm.focus Behördenkommunikation: Vertrauen in Zeiten der Desinformation https://www.markt-kom.com/en/markom/comm-focus-behoerdenkommunikation-vertrauen-in-zeiten-der-desinformation/ Fri, 16 Oct 2026 06:57:15 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263167
Der comm.focus diskutiert moderne Behördenkommunikation. Quelle: zvg

Wie können staatliche Institutionen weiterhin Orientierung schaffen, Vertrauen stärken und den Dialog mit der Bevölkerung sichern? Antworten darauf soll der comm.focus Behördenkommunikation liefern. Er findet am 29. Oktober 2026 im Kongresshaus Zürich statt und bringt Perspektiven aus Politik, Wissenschaft, Medien und Verwaltung zusammen.

Neue Rahmenbedingungen für Behörden

Behördenkommunikation steht laut der Mitteilung vor neuen Herausforderungen. Veränderte Informationsgewohnheiten, digitale Plattformen, künstliche Intelligenz und zunehmend polarisierte Debatten erschweren es, die Bevölkerung zu erreichen und Vertrauen zu schaffen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Transparenz und Glaubwürdigkeit.

«Behördenkommunikation findet heute in einem fundamental veränderten Umfeld statt. Information allein reicht immer weniger aus. Entscheidend ist, ob Kommunikation verständlich ist, Orientierung ermöglicht und Vertrauen schafft», sagt Daniel Camenisch von der Commsummit.

comm.focus Behördenkommunikation: Forschung und Praxis im Dialog

Am comm.focus beleuchten Prof. Dr. Mark Eisenegger von der Universität Zürich und Prof. Dr. Julia Krasselt von der ZHAW aktuelle Entwicklungen der Mediennutzung und öffentlichen Debatten. Weitere Perspektiven bringen unter anderem der Bündner Regierungsrat Martin Bühler, Roger de Weck, Michael Hermann, Peter Stücheli-Herlach und Stephan Rösli, Dario Wellinger, Paul Meyrat und Christoph Caviezel ein. Durch das Programm führt Annina Campell.

Fragen aus dem Kommunikationsalltag

Im Zentrum stehen Fragen, die Kommunikationsverantwortliche von Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden und öffentlichen Institutionen unmittelbar beschäftigen: Wie lässt sich Vertrauen unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen erhalten? Wie gehen Behörden mit Desinformation und Polarisierung um? Welche Rolle spielen digitale Kanäle und neue Technologien? Und wie gelingt Kommunikation, die Menschen tatsächlich erreicht? Dazu sollen aktuelle Forschungserkenntnisse, konkrete Erfahrungen aus der Praxis und der gemeinsame Austausch beitragen.

Die Commsummit entwickelt nach eigenen Angaben Formate für die Kommunikation von morgen. Auf den comm.focus 2026 folgt im Frühjahr 2027 ein comm.focus zum Thema wirkungsvolle Krisenkommunikation. Am 7. und 8. Oktober 2027 veranstaltet sie zudem den comm.summit, einen zweitägigen Schweizer Fachkongress für Kommunikation in Davos.

Informationen über Referierende und Programm: https://commsummit.ch/forum

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Das ist die Grand Jury der Effie Awards Switzerland https://www.markt-kom.com/en/markom/awards/das-ist-die-grand-jury-der-effie-awards-switzerland/ Thu, 15 Oct 2026 16:20:03 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263151
Acht Juroren küren den Grand Effie. Quelle: zvg

Für die Effie Awards Switzerland 2026 steht die Grand Jury fest. Acht Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Agenturen, Verbänden und Wissenschaft entscheiden, welche der Gold-Kampagnen mit dem Grand Effie, der höchsten Auszeichnung des Awards, geehrt wird. Bekannt gegeben wird er am 19. November 2026 im Rahmen der Effie Award Night in Zürich.

Effie Awards Switzerland 2026: Wer in der Grand Jury sitzt

Die Entscheidungen über Bronze, Silber und Gold sind laut Mitteilung bereits gefallen. Die Gewinnerinnen und Gewinner bleiben jedoch noch unter Verschluss. Aus den mit Gold ausgezeichneten Kampagnen bestimmt die Grand Jury den Grand Effie 2026.

Der Grand Jury gehören an: Yvonne Baumgartner, Co-Direktorin des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA), und Regula Bührer Fecker, Strategin bei La Stratégiste. Dazu kommen Johanna Gollnhofer, Director Institute of Marketing & Customer Insight an der Universität St. Gallen, und Andreas Hugi, Präsident von Leading Swiss Agencies (LSA). Ebenfalls vertreten sind Roman Reichelt, Chief Marketing & Communications Officer bei Brack.Alltron, und Oliver Schönfeld, Managing Director von TWmedia. Komplettiert wird das Gremium durch Philipp Skrabal, Chief Creative Officer & Partner bei Team Farner, sowie Valerio Stallone, Director Departement Marketing & Digital an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.

Award Night erstmals im Kino

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am Donnerstag, 19. November 2026, im Rahmen der Effie Award Show bekannt gegeben. Diese findet erstmals in den Arena Cinemas Sihlcity in Zürich statt. Dort sollen die wirkungsvollsten Kampagnen der Schweizer Marketingkommunikation auf die grosse Leinwand kommen. Im Anschluss wird im Papiersaal weitergefeiert, wo die Bekanntgabe des Grand Effie 2026 den Höhepunkt des Abends bildet. Tickets sind unter effie.ch available.

Über die Auszeichnung

Die Effie Awards Switzerland werden seit 1985 alle zwei Jahre von Leading Swiss Agencies verliehen. Sie gelten nach Angaben der Veranstalter als bedeutendste Auszeichnung für effektive Marketingkommunikation in der Schweiz. Gewürdigt werden Kampagnen, die durch strategische Exzellenz, kreative Umsetzung und vor allem durch nachweisbare Wirkung überzeugen.

More information: www.effie.ch

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Swiss Job Market Index: Handwerk legt kräftig zu https://www.markt-kom.com/en/markom/business/swiss-job-market-index-handwerk-legt-kraeftig-zu/ Thu, 15 Oct 2026 08:12:17 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263093

Die Zahl der offenen Stellen in der Schweiz steigt im dritten Quartal 2026 um 0.8 Prozent, sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch im Vorjahresvergleich. Das zeigt der Swiss Job Market Index, den die Adecco Gruppe Schweiz gemeinsam mit dem Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich erhebt. Im Berufsfokus weisen Handwerks- und technische Berufe ein überdurchschnittliches Stellenwachstum aus.

Swiss Job Market Index: leichte Erholung am Stellenmarkt

Der KOF-Beschäftigungsindikator deutet laut Mitteilung zudem auf eine leicht gestiegene Einstellungsbereitschaft der Unternehmen hin. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote blieb im August mit 3.1 Prozent praktisch unverändert gegenüber dem Vormonat. Das SECO korrigierte seine Wachstumsprognose für 2026 von 0.9 auf 1.7 Prozent. Grund sei das ausserordentlich starke zweite Quartal, das von der exportorientierten chemisch-pharmazeutischen Industrie geprägt war. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die konjunkturelle Erholung des weltwirtschaftlichen Umfelds.

Der Schweizer Stellenmarkt stabilisiert sich leicht. Quelle: zvg

Handwerk wächst mehr als viermal so stark wie der Gesamtmarkt

Die offenen Stellen in Handwerks- und technischen Berufen haben seit 2015/16 um 131 Prozent zugenommen. Das ist mehr als viermal so stark wie der Gesamtindex aller offenen Stellen mit plus 30 Prozent. Den stärksten Zuwachs verzeichnen die Bau- und Ausbaufachkräfte mit plus 173 Prozent, darunter Bauspengler:innen, Sanitär- und Heizungsinstallateur:innen sowie Zimmerleute und Bautischler:innen. Bei den Elektriker:innen und Elektroniker:innen beträgt das Plus 134 Prozent.

Das Wachstum konzentriert sich in allen fünf Untergruppen grösstenteils auf wenige Einzelberufe, etwa Bauspengler, Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie Kraftfahrzeugmechaniker:innen. Getrieben sein könnte es teils durch die gute Baukonjunktur, teils durch andere Faktoren wie die demografische Alterung und den damit verbundenen Ersatzbedarf.

Handwerksberufe verzeichnen ein starkes Stellenwachstum. Quelle: zvg

Fachkräftemangel entspannt sich, KI-Risiko gering

Der Fachkräftemangel in Handwerks- und technischen Berufen entspannt sich seit 2023 trotz weiterhin hoher Nachfrage. Nur die Untergruppen Elektriker:innen und Elektroniker:innen (Rang vier) sowie Polymechaniker:innen und Kraftfahrzeugmechaniker:innen (Rang fünf) bleiben knapp im Mangel- beziehungsweise im neutralen Bereich.

Zudem gilt nur rund ein Viertel der Handwerks- und technischen Berufe als moderat automatisierungsgefährdet durch Künstliche Intelligenz, gerade noch 2 Prozent als hoch gefährdet. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Berufe trotz konjunktureller Unsicherheiten robuste Beschäftigungsperspektiven böten, heisst es in der Mitteilung.

Marcel Keller, Country President der Adecco Gruppe Schweiz, sagt: «Handwerks- und technische Berufe bieten auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld gute Perspektiven.» Gleichzeitig müssten sich Unternehmen und Arbeitnehmende darauf einstellen, dass technologischer Wandel, geopolitische Entwicklungen und wirtschaftliche Umbrüche die Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt laufend verändern.

Der Index erscheint jeweils im Januar, April, Juli und Oktober. Er beruht auf repräsentativen Quartalserhebungen der Stellenangebote in der Presse, auf Online-Stellenportalen sowie auf Websites von Unternehmen.

More information: https://www.adeccogroup.com

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Andy Was Right Strategy Unit: Strategie und Kreation vereint https://www.markt-kom.com/en/markom/andy-was-right-strategy-unit-strategie-und-kreation-vereint/ Wed, 14 Oct 2026 12:09:31 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263087
Diewald und Keo lancieren die Strategy-Unit. Quelle: zvg

Die Zürcher Agentur Andy Was Right richtet sich mit der neu geschaffenen Andy Was Right Strategy Unit noch stärker darauf aus, digitale Inhalte zu entwickeln, die für die Marke nach eigenen Angaben einen echten Wert schaffen. Nico Diewald führt die Einheit als Head of Strategy, Jehmsei Keo kommt als Creative Strategist neu ins Team.

Wo Marken viel investieren und wenig passiert

Die Unit setzt dort an, wo Brands viel investieren: bei digitalen Inhalten. Oft werde viel produziert, aber wenig bewirkt. Es entstünden viele Einzelstücke, verteilt über Kanäle, Kampagnen und Abteilungen, ohne dass sich sagen liesse, worauf das Ganze einzahle. Die Nachfrage nach strategisch gut begründeten Umsetzungen werde immer grösser, heisst es in der Mitteilung. AI lasse die Menge an Content explodieren, aber ohne Richtung. Andy Was Right wolle aus Inhalten Investitionen machen, die sich begründen lassen.

«Die meisten Marken haben kein Ideenproblem, sie haben ein Entscheidungsproblem», sagt Nico Diewald, Head of Strategy. «Wenn niemand festlegt, worauf die Inhalte einzahlen sollen, entsteht jedes Jahr viel Gutes, das nebeneinander steht. Jede Massnahme für sich ist begründbar. Am Ende wurde viel kommuniziert, ohne dass die Marke jedoch etwas gewonnen hat.»

Auch ohne Logo auf jedem Social-Media-Post soll man eine Marke erkennen können. Inhalte sollen nicht nebeneinander, sondern miteinander funktionieren.

Andy Was Right Strategy Unit: Nähe zur Umsetzung

Den Unterschied zu einer klassischen Strategieberatung sieht die Agentur in der Nähe zur kreativen Umsetzung. Andy Was Right entwickle, produziere und distribuiere die Inhalte selbst und sehe täglich, was trage und was nach drei Posts auslaufe. Diese Erfahrung fliesse zurück in die Strategie. Das Ergebnis sei reproduzierbar und lande nicht in der Schublade.

«Bevor ich den Kopf abschalte und das kreative Chaos entfalte, muss ich wissen, wo ich abspringen kann», erläutert Jehmsei Keo, Creative Strategist. «Die Fallhöhe ergibt sich daraus, wie gut man vorgedacht hat. Dann gefällt eine Idee nicht nur, sondern trifft auch.»

Personelle Besetzung

Nico Diewald verantwortete bei Andy Was Right zuvor das Account Management. Jehmsei Keo prägte zuletzt den kreativen Output von X-Bionic wesentlich mit. Mit der neuen Unit zieht es ihn zurück in die Agenturwelt.

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10 Jahre MYI: Vom Gaming-Clan zur Agentur https://www.markt-kom.com/en/markom/business/10-jahre-myi-vom-gaming-clan-zur-agentur/ Wed, 14 Oct 2026 08:00:08 +0000 https://www.markt-kom.com/?p=262898
DAs Team von MYI.

m&k Vom Gaming-Clan zur Agentur: MYI ist aus dem Esports-Clan mYinsanity und einer LAN-Party mit 20 Leuten im Berner Bärensaal entstanden. Was von diesem Ursprungsgeist steckt heute noch in der Agentur, die Marken wie Swisscom, Roche oder Coop betreut?

Cedric Schlosser Ziemlich viel. Zwei der Gründer, die 2009 den Clan mYinsanity gestartet haben, sitzen bis heute in der Geschäftsleitung. Ich als CEO gehöre dazu. Das ist keine Nostalgie, das prägt MYI bis in den Alltag. Was wir bewahrt haben, ist eine Kultur, die spielerisch und freundschaftlich geblieben ist, über die Jahre aber einen deutlich stärkeren Professionalisierungs-Touch bekommen hat. Für Kunden dieser Grössenordnung müssen wir Leistung auf höchstem Niveau erbringen, das ist selbstverständlich. Aber jede Person bei uns spürt noch den Erfindergeist und die Unerschrockenheit aus den frühen Jahren, als wir als Verein und als Clan ins Gaming gestartet sind.

Das Rebranding 2025: Sie haben das Wort «Entertainment» aus dem Namen gestrichen. Was hat sich damit für Sie inhaltlich verändert, und was war der Auslöser, gerade jetzt diesen Schnitt zu machen?

Das Wort Entertainment wurde zu oft falsch interpretiert. Wir liefern ja nicht per se Unterhaltung. Oder nicht mehr. Früher haben wir primär Events und viele Esports-Übertragungen realisiert und da war das noch okay. Doch seitdem haben wir uns weiterentwickelt: Services wie Werbung sind dazu gekommen und mittlerweile decken wir die ganze Kommunikationspalette ab. Das Rebranding von MYI Entertainment zu MYI sollte dem gerecht werden. Wir wollen mit MYI eine Brand schaffen, die in Deutschland und der Schweiz als Full-Service-Agentur ein One-Stop-Shop für alles rund um Gaming & Nerd-Culture ist. In diesem Bereich sind wir exzellent und bieten von der Konzeption bis zur Umsetzung von klassischen Werbekampagnen und Events bis zu Ingame-Welten und Social Content die ganze Bandbreite an.

Vom Nischen- zum Massenpublikum: Sie sagen, das Durchschnittsalter der Gaming-Zielgruppe liege heute bei 42 Jahren. Wie verändert das Ihre Arbeit, wenn Gaming nicht mehr Nische, sondern Mainstream ist?

Gaming ist seit vielen Jahren Mainstream, es wird nur nicht so wahrgenommen. Wer in den Siebzigern geboren ist, ist in aller Regel damit aufgewachsen. Das Durchschnittsalter von 42 Jahren ist für uns vor allem der statistische Beweis dafür: Gaming ist im Mainstream angekommen.

Für unsere Arbeit heisst das vor allem eines: Wer Gamerinnen und Gamer erreichen will, muss in Subzielgruppen denken. Diese segmentieren wir je nach Anwendungsfall nach Games, Alter, Plattformen oder auch «Motivation to Play». Je nach Zielgruppe verändern sich die Möglichkeiten und in der Umsetzung die Methode und Sprache. Eine Kampagne für einen 18-jährigen Fortnite-Spieler sieht völlig anders aus als eine für eine 66-jährige Online-Jass-Spielerin. Beide richten sich an Gamerinnen und Gamer, verlangen aber eine eigene Ansprache. Dafür haben wir auch eigene Studien aufgesetzt, unter anderem den MYI Gaming Index.

Die eigene Härteprobe: Sie beschreiben Ihr Team als «die härtesten Kritiker» der eigenen Arbeit, weil alle selbst Gamer sind. Wo hat Sie diese interne Kritik in zehn Jahren tatsächlich schon vor einem Fehltritt bei einer Kampagne bewahrt?

Es ist ein grosser Vorteil, intern Leute zu haben, die leidenschaftlich hinter dem Thema stehen. Sie wissen aus eigener Erfahrung, welche Inhalte und welche Sprache gut ankommen.

Am deutlichsten zeigt sich das bei einem Muster, das immer wiederkommt: Ein Event läuft gut, und im nächsten Schritt sollen Ticketpreise, Parkplatzpreise oder irgendeine andere Form des Pricings kräftig steigen. Oder es soll Effizienz gewonnen werden, indem man der Community weniger Platz gibt. Genau dort hat uns die Nähe zu den Communitys und zu den Konsumentinnen und Konsumenten geholfen. Wir konnten den Corporate Drive nach mehr Effizienz und mehr Profitabilität immer wieder bremsen und nachhaltiges Wachstum ermöglichen, statt kurzfristig Gewinn zu erzielen.

In den Kampagnen selbst hilft es vor allem in der Kreation. Wir tappen selten in die Falle, uns bei der Masse anzubiedern, und dürfen authentisch kommunizieren.

Zwischen Beratung und Bauchgefühl: Von der ersten Agenturgründung 2016 bis zu klassischen Werbeagentur-Aufträgen mit Gen-Z-Consulting und Media-Planung: Wie hat sich Ihre eigene Rolle als Gründer in dieser Entwicklung verändert?

Für mich war das eine grosse Veränderung. Ursprünglich bin ich Betriebsökonom und nicht der reine Marketer, auch wenn ich mich über meine Projekte seit meiner Jugend mit Marketing beschäftigt habe. Über die letzten Jahre kam auch dort eine Professionalisierung dazu.

Meine Rolle ist heute, salopp gesagt, immer noch ein bisschen die des Maskottchens: Ich bin der Erstkontakt zu vielen unserer Kunden und Brands, und immer wieder auch zu den Communitys. Aber gerade in diesem Erstkontakt musste ich mein Wissen stark weiterentwickeln, besonders bei Media-Planung und bei klassischen Werbeagentur-Aufträgen, und diese Kompetenz gemeinsam mit meinem Team auch tatsächlich ausstrahlen.

Kurz: Ich habe mich vom fast fanatischen Gaming-Fan zu einem hoffentlich breit aufgestellten Marketing-Experten entwickelt. Die grösste Veränderung liegt im Verständnis, dass hinter allem der Business-Case steht und nicht nur die Frage, was gut fürs Gaming wäre.

MYI_Case_Swisscom

Die eigenen Marken: Neben dem Agenturgeschäft betreiben Sie mit SwitzerLAN, HeroFest oder mYinsanity eine ganze Reihe eigener Projekte. Wie schützen Sie diese Herzensprojekte davor, im Tagesgeschäft mit Kundenkampagnen unterzugehen?

Das war über die Jahre oft ein Problem. Eigene Projekte, die nicht besonders profitabel sind, und das ist leider noch häufig der Fall, werden schnell unterpriorisiert und laufen dann nicht so, wie wir es uns wünschen.

Wir haben deshalb zwei Dinge geändert. Erstens haben wir das Portfolio unserer Eigenprojekte geschärft und geprüft, welche davon eine halbwegs realistische wirtschaftliche Grundlage haben. Sie müssen nicht direkt in den Gewinn münden, aber auf eigenen Beinen stehen können. Zweitens haben diese Projekte heute dedizierte Projektleiterinnen und Projektleiter, die dafür brennen und sie mit Unternehmergeist weiterentwickeln.

Entscheidend ist die Haltung dahinter: Wir behandeln und gewichten interne Projekte gleich wie Kundenprojekte. So entsteht für niemanden das Gefühl, auf einem weniger wertvollen Projekt zu arbeiten. Das hat sich gelohnt. Unsere grössten eigenen Plattformen, HeroFest, SwitzerLAN und die gamescom lan, konnten wir dorthin bringen, wo wir sie langfristig sinnvoll durchführen können.

Manuel Oberholzer

Zehn Jahre bilanziert: Sie haben Ihr Jubiläum selbst als Wechselbad zwischen Euphorie und Melancholie beschrieben. Was war der Moment in diesen zehn Jahren, an dem Sie am nächsten dran waren aufzugeben?

Ehrlich gesagt war ich nie wirklich nah dran aufzugeben. Wenn ich von Melancholie gesprochen habe, ging es um etwas anderes: um die Kleinagentur-Romantik, die verloren geht. Zu viert oder zu fünft die absoluten Lieblingsprojekte umzusetzen ist etwas völlig anderes, als eine Agentur mit 30 bis 40 Personen wirtschaftlich zu führen und weiterzuentwickeln.

Damit hat sich mein Jobverständnis verändert. Ich spüre die Verantwortung heute stärker als früher, und meine Rolle ist eher eine Managementrolle geworden und weniger eine ausführende.

Die persönlich schwierigsten Momente sind bis heute die, in denen ein grosser Kunde abspringt. Man versteht die Kundenbeziehung als sehr eng, fast intim. Meistens liegt es gar nicht an der eigenen Leistung, sondern an einer Strategie- oder CEO-Änderung. Trotzdem war das für mich am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig, ich bin eine loyale und fast verbissene Person. Ich musste lernen, dass solche Beziehungen kommen, hoffentlich viele Jahre halten und sich irgendwann auch wieder trennen können. Es gab aber auch Fälle, in denen Kunden später zurückgekommen sind. Umso schöner.

Cedric Schlosser

Der Blick nach vorn: MYI ist heute in der Schweiz und in Deutschland aktiv, mit Projekten europaweit. Wo steht die Agentur in weiteren zehn Jahren, und was müsste bis dahin im Gaming-Markt passieren, damit dieses Ziel realistisch bleibt?

Unser Ziel ist klar: In zehn Jahren sind wir die Nummer eins für Gaming, Esports, Nerd- und Internetkultur und die damit verbundene Jugendkultur. Wir sind bereits heute in der Schweiz und in Deutschland mit eigener Firma und eigenem Team präsent. Wer in diesen Bereichen etwas umsetzen will, soll bei uns anklopfen. Dafür steht unser Claim «We Empower Passion».

Ich sehe den Markt in zwei Teilen. Erstens die endemischen Brands, also die PC- und Hardware-Marken wie Logitech, Asus oder Acer: Dort wollen wir Stammpartner werden und uns einen Ruf für höchste Qualität erarbeiten. Zweitens die nicht-endemischen Marken, also Consumer Brands wie Swisscom, Coop oder Fisherman’s Friend: Sie sollen bei uns eine kompetente Anlaufstelle finden, um authentische Projekte umzusetzen und langfristige Strategien im Gaming-Umfeld aufzubauen. Daraus kann sich ergeben, dass wir europaweite Kampagnen führen, vor allem für Marken, die aus Deutschland heraus ihr Headquarter betreiben.

Der Gaming-Markt selbst ist bereits weit. Wichtig ist für uns, dass er gross bleibt. Helfen wird uns, wenn die Kultur rund ums Gaming weiter in den Mainstream rückt und mit dem klassischen Entertainment verschmilzt. Das sehen wir beispielsweise bei Kinofilmen wie dem «Minecraft Movie» oder Serien wie «The Witcher» oder «The Last of Us». Diese Entwicklung hilft uns vor allem bei den nicht-endemischen Marken.

Bei den endemischen Marken hängt viel an den Hardwarepreisen. Es wäre schön, wenn sie wegen des AI-Booms nicht weiter steigen und Gaming ein bezahlbares Hobby für die ganze Gesellschaft bleibt. Das sind für mich die zwei entscheidenden Hebel der nächsten Jahre.

 

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Medienreputation Schweiz: Wer in vier Gruppen vorn liegt https://www.markt-kom.com/en/markom/medienreputation-schweiz-wer-in-vier-gruppen-vorn-liegt/ Tue, Oct 13, 2026 08:24:09 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=262983
Lukas Zihlmann presents the reputation study. Source: zvg

For the third time, swissreputation.group and pressrelations Switzerland have examined the media reputation of Swiss industrial and technology companies. The analysis covered media coverage of 65 companies from September 1, 2025, through August 31, 2026. Siemens, Dormakaba, Dätwyler, and Sensirion achieved the highest reputation scores in their respective categories. According to the press release, strong overall rankings sometimes mask significant differences between individual reputation dimensions.

How the Study Measures Switzerland's Media Reputation

The analysis focused on Swiss online and print media. With the help of AI, statements relevant to reputation are identified, evaluated based on tone, and categorized into six dimensions: products and services, innovation, economic performance, management and leadership, workplace, and ESG and sustainability. The Reputation Score ranges from 0 to 100 and takes into account media presence, tone, as well as the reach and significance of the media sources. Companies are divided into four presence groups based on media reach, with each group comprising 15 to 17 companies. This classification is recalculated for each issue.

A Leader with a Strong Presence and a Pacesetter

Among the top-ranked companies, Siemens leads with 84 points and achieves the highest score in ESG and sustainability. ABB follows with 78 points, while Stadler Rail ranks third with 66 points. Stadler Rail leads in Products and Services, Innovation, and Workplace, but scores significantly lower in Management and Leadership as well as ESG. Pilatus Flugzeugwerke (56) and Logitech (51) round out the top five.

In the "Pacesetters" category, Dormakaba leads with 79 points. Hitachi Energy follows with 68 points and leads in the Workplace category. V-Zug scored 63 points and achieved the highest ESG score in the group. Huber+Suhner (61) and Georg Fischer (59) round out the top five.

Pioneers and Hidden Champions

Among the trailblazers, Dätwyler, with 79 points, is just ahead of the Bühler Group, with 78 points. Dätwyler leads in products and services, while the Bühler Group leads in management and leadership as well as workplace. Novelis follows with 67 points, Belimo with 64, and Temenos with 58 points.

Sensirion leads the Hidden Champions with 83 points, confirming its top position from the previous year. Zehnder scored 73 points, Schneider Electric 69, Liebherr 67, and Endress+Hauser 58 points.

Changes Compared to the Previous Year

Siemens has replaced Stadler Rail at the top of the “Presence Leaders” category. ABB has moved up one spot, while Pilatus Flugzeugwerke and Logitech have entered the top five. Dormakaba also leads the new comparison group following its move from the “Pioneers” to the “Pacesetters.” The number of articles on Hitachi Energy has more than tripled, and the coverage has become more positive. Coverage is also significantly more positive for ABB, Pilatus Flugzeugwerke, Dormakaba, Dätwyler, and Zehnder. Sensirion reports a much more positive tone despite the number of articles being cut in half.

Different Strengths, Different Profiles

The leading companies base their position on various dimensions; top scores in individual dimensions do not necessarily translate into an overall victory. «A good overall score is the starting point. To manage their reputation, companies need to understand which issues strengthen their reputation and where critical perceptions arise,» says Lukas Zihlmann, CEO of swissreputation.group.

Many industrial and technology companies primarily do business with other companies; the general public is largely unfamiliar with their products from personal experience. Media coverage therefore plays a key role in shaping how these companies are perceived as employers, drivers of innovation, or in terms of their social responsibility. Zihlmann: «Consistent coverage of a company’s various achievements can help build a broad reputation profile. If, on the other hand, a company is perceived almost exclusively in connection with financial results or individual controversies, its public image remains correspondingly one-sided.»

More information: https://www.swissreputation.group

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Sanitized setzt auf Studio Thom Pfister und lanciert neues Branding https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/sanitized-setzt-auf-studio-thom-pfister-und-lanciert-neues-branding/ Tue, 13 Oct 2026 07:56:18 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=262977
ActiFresh schützt Funktionstextilien vor Gerüchen. Quelle: zvg

Mit SANITIZED, Anbieter von Hygienefunktionen und Materialschutz für Textilien, Kunststoffe, Farben und Beschichtungen gewinnt Studio Thom Pfister einen neuen Kunden. Für das Produkt Actifresh, ein Ingredient Brand von SANITIZED, entwickelte das Berner Marken‑ und Designstudio ein komplett neues Logo sowie ein konsistentes visuelles System.

Actifresh ist eine Marke, die sich gezielt an die Segmente Activewear, Athleisure Wear und Bodywearrichtet – Bereiche, in denen Frische, Geruchsmanagement, Performance und Komfort zentrale Kaufargumente sind. Das neue Branding übersetzt diese Produktwerte in eine klare, moderne und international einsetzbare visuelle Identität.

Neben dem Logo realisierte Studio Thom Pfister eine umfassende Visualisierung anhand hochwertiger Mockups, die den Einsatz des neuen Markenzeichens in realen Anwendungsszenarien zeigen: Hangtags, Produktlabels und digitale Touchpoints.

Ergänzend entstand ein detailliertes CD‑Manual, das alle gestalterischen Richtlinien definiert – Farben, Anwendungssystematik, Dos & Don’ts sowie die konsistente Nutzung des Logos in internationalen Märkten. Damit verfügt Actifresh über ein präzises, skalierbares Markenfundament für Hersteller und Brands weltweit.

Mit Actifresh setzt SANITIZED auf eine Ingredient‑Branding‑Strategie, die technische Expertise und Markencharakter verbindet – und zeigt, wie strategisches Design die Wahrnehmung und Differenzierung eines Produktes im globalen Textilmarkt stärkt.

ActiFresh verhindert Gerüche in Funktionskleidung. Quelle: zvg
ActiFresh verhindert Gerüche in Funktionskleidung. Quelle: zvg

Verantwortlich bei SANITIZED AG: Michael Lüthi (CEO), Stefan Müller (Head of Business Unit Textile), Iris Müller (Head of Marketing). Responsible agency, Studio Thom Pfister: Thom Pfister (Creative Director), Roland Zenger (Art Director), Daniel Hackiewicz (Senior Designer & Web Developer), Sandro Lehmann (Graphic Designer), Ursula Rytz (Senior Consultant).

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Emarket neuer Auftritt: Agentur setzt nach zehn Jahren auf KI https://www.markt-kom.com/en/markom/emarket-neuer-auftritt-agentur-setzt-nach-zehn-jahren-auf-ki/ Tue, 13 Oct 2026 07:48:10 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=262966
Emarket präsentiert die neue Website. Quelle: zvg

Die Agentur Emarket tritt zu ihrem zehnjährigen Bestehen mit einem neuen Erscheinungsbild auf und baut ihr Angebot in Technologie und KI aus. Der Emarket neuer Auftritt richtet sich nach eigenen Angaben an Marketing- und HR-Teams, die mit KI mehr aus ihren Kampagnen und Prozessen herausholen wollen. Dafür bündelt Emarket die eigene Expertise in Employer Branding, Social Media und Content mit den Technologiekompetenzen der ERNI Gruppe.

Emarket neuer Auftritt: Agentur für Daten und Emotionen

Emarket wurde 2016 gegründet und hat sich in den vergangenen zehn Jahren als Spezialistin für Employer Branding und digitale Kommunikation etabliert. Zu den Kunden zählen internationale Grossunternehmen, die Emarket aus der Schweiz oder von der Slowakei aus betreut. Mit der Neupositionierung bediene die Agentur die zunehmende Nachfrage nach Spezialisten für die Transformation von Marketing- und HR-Teams im Zuge von KI, heisst es in der Mitteilung.

«Der Markt verlangt von Agenturen, dass sie Kommunikation nicht nur noch gestalten, sondern auch intelligent machen und mit KI skalieren. Als Teil der ERNI Gruppe waren Daten und Emotionen für uns schon immer die zwei Seiten jeder starken Marke. Das machen wir nun explizit zum Angebot.», sagt Roy Müller, CEO von Emarket.

Technologie und KI mit eigenen Produkten

Im Bereich Technologie und KI bündelt Emarket KI-Enablement für Marketing-, Kommunikations- und HR-Teams, Plattformen und Systemintegrationen sowie Data und Intelligence. Dazu gehören auch eigenentwickelte Produkte, die Marketing- und HR-Kampagnen smarter machen sollen. Ein Beispiel ist das Schnellbewerbungs-Tool Quapply, das conversionoptimierte Bewerbungsfunnels an bestehende Bewerbermanagementsysteme wie SAP, Workday oder Teamtailor anbindet. Für die technische Umsetzung greift die Agentur auf die Engineering-Kompetenz der ERNI Gruppe mit mehr als 800 Expertinnen und Experten für Software, Data und AI zurück.

Neuer Auftritt, gleiche DNA

Die Entwicklung zeigt Emarket nun auch nach aussen. Der neue Auftritt sei moderner und zeitgemässer und baue auf der Erfahrung aus zehn Jahren Agenturarbeit auf. Die neue Website ist unter emarket.erni live.

Die Emarket Gruppe ist eine international tätige Agentur für Marketing und Kommunikation mit Standorten in Bern, Zürich und Bratislava. Emarket ist Teil der ERNI Gruppe, eines Schweizer Software-Engineering-Unternehmens mit weltweit mehr als 800 Mitarbeitenden.

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Ideenfriedhof: ADC Switzerland schickt Duo nach Barcelona https://www.markt-kom.com/en/markom/awards/ideenfriedhof-adc-switzerland-schickt-duo-nach-barcelona/ Mon, 12 Oct 2026 11:48:58 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=262949
Der Ideenfriedhof finanziert die Reise nach Barcelona. Quelle: zvg

Geliebte Ideen werden vom Kunden abgeschossen, sprengen das Budget oder die Vorstellungskraft des Creative Directors: Dieses Schicksal kennen alle Kreativen. Mit dem «Cemetery of Ideas» von ADC Switzerland soll die Schweizer Werbebranche solchen Ideen nun einen würdevollen Abschied bieten können. Hinter dem Projekt stehen Jessica Auer, Copywriterin bei Mona und Mateo, und Marc Lutz, Art Director bei Neustadt Agentur. Beide sind ADC Young Members.

ADC Switzerland Cemetery of Ideas: Grabstein mit himmlischen Extras

Auf dem Ideenfriedhof können Kreative einen persönlichen Grabstein kaufen. Dazu gibt es himmlische Extras, etwa von Frank Bodin höchstpersönlich eingespielte Trauermelodien oder Schweigeminuten. Wer die eigene Idee lieber für sich behält, würdigt stattdessen mit Grabblumen andere Ideen. Das Crowdfunding läuft noch bis zum 14. Oktober.

Die Reise nach Barcelona

Alle Beiträge fliessen in die Reise nach Barcelona. Dort vertreten Jessica Auer und Marc Lutz die Schweiz bei der Greatness Challenge 2026. Das Nachwuchsprogramm ermöglicht es ausgewählten jungen Kreativteams aus Europa, die Jurierung der ADC*E Awards am 17. und 18. November 2026 als Junior Jurors mitzuerleben. Sie tauschen sich mit der internationalen Jury aus und sammeln Erfahrungen auf internationaler Bühne.

More information: cemetery-of-ideas.ch

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