Kreativity Kategorie - m&k https://www.markt-kom.com/en/kategorie/kreativity/ Die kreativen Seiten der Wirtschaft Fri, 23 Oct 2026 08:34:26 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://www.markt-kom.com/wp-content/uploads/2024/07/favicon-150x150.png Kreativity Kategorie - m&k https://www.markt-kom.com/en/kategorie/kreativity/ 32 32 New Balance Ramin Yousofzai: Botschafter aus der Filmszene https://www.markt-kom.com/en/kreativity/branding/new-balance-ramin-yousofzai-botschafter-aus-der-filmszene/ Fri, 23 Oct 2026 08:34:26 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263578
Ramin Yousofzai wird neuer New-Balance-Botschafter. Quelle: zvg

New Balance Schweiz geht eine Partnerschaft mit Ramin Yousofzai ein und ernennt den Schauspieler und Creator zum Brand Ambassador. Yousofzai bewegt sich zwischen Film, Serien, Storytelling und kreativer Inszenierung. Er soll eine Perspektive aus der Schweizer Unterhaltungs- und Kulturszene in die Marke einbringen und deren Vielseitigkeit über den Sport und Lifestyle hinaus sichtbar machen.

Zwischen Kamera und Drehbuch

Ramin Yousofzai ist als Schauspieler in Film- und Serienproduktionen tätig. Darüber hinaus arbeitet er als kreativer Kopf hinter der Kamera: Er konzipiert, schreibt und inszeniert Werbefilme. Auch als Werbegesicht, unter anderem für Helvetia, ist er bekannt. Mit seiner Arbeit verbindet er unterschiedliche kreative Disziplinen und erreicht nach Angaben der Mitteilung eine breite Schweizer Community.

Ramin Yousofzai wird neuer Markenbotschafter. Quelle: zvg

New Balance Ramin Yousofzai: Mehr als Laufsport

Mit der Partnerschaft ergänzt New Balance Schweiz sein bestehendes Ambassador-Team um eine Persönlichkeit aus der Schweizer Film- und Kreativszene. Während die Marke hierzulande insbesondere im Laufsport präsent ist, rücken mit Yousofzai auch Kultur, Entertainment und individuelle Ausdrucksformen stärker in den Fokus.

«Ramin verbindet Schauspiel, Storytelling und Humor auf eine Art, die man in der Schweizer Community sofort spürt. Er erzählt Geschichten, in denen sich Menschen wiederfinden. Das passt zu dem, was New Balance sein will: eine Marke, die mehr ist als Sport», sagt Fabian Jucker von CHRIS sports.

Schauspieler Ramin Yousofzai vertritt New Balance. Quelle: zvg

Vielfalt im Alltag zeigen

Auch Yousofzai freut sich auf die Zusammenarbeit: «New Balance passt nicht nur zu meinem Stil, die Marke ist so vielseitig wie ich. Ob Padel, Wandern, Fussball, Running oder Laufsteg: Ich freue mich darauf, diese Vielfalt gemeinsam zu zeigen.»

Mit der Zusammenarbeit wollen New Balance Schweiz und Ramin Yousofzai neue Perspektiven auf die Marke eröffnen und zeigen, wie Sport, Stil und Persönlichkeit im Alltag zusammenfinden.

Weitere Informationen: www.360brandconnection.ch

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Ifolor setzt mit SiR MaRY auf Humor aus Steinzeit und Antike https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/ifolor-setzt-mit-sir-mary-auf-humor-aus-steinzeit-und-antike/ Fri, 23 Oct 2026 07:37:58 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263573
Vulkanausbruch stört ifolors Steinzeit-Familienporträt. Quelle: zvg

SiR MaRY ist die neue Leadagentur des Schweizer Fotoprodukt-Marktführers ifolor. Mit der ersten gemeinsamen ifolor Kampagne SiR MaRY schlägt die Marke kommunikativ ein neues Kapitel auf: Sie soll mehr Eigenständigkeit, Humor und Haltung zeigen.

ifolor Kampagne SiR MaRY: Gesamtmandat nach Pitch

Im Rahmen eines Pitches hat SiR MaRY das Gesamtmandat von ifolor gewonnen. Neben der Kreation verantwortet die Zürcher Agentur auch Branding, Social Media und Media. Den Auftakt der Zusammenarbeit bildet eine neue Imagekampagne unter dem Claim «Halt das Leben einfach fest.»

Im Zentrum stehen drei 30-Sekunden-Spots. Sie zeigen, wie aufwändig und schwierig es früher war, schöne Momente des Lebens für die Ewigkeit festzuhalten. In der Steinzeit bedroht ein Vulkan das idyllische Familienporträt, im Alten Griechenland soll ein wenig talentierter Bildhauer die graziös posierenden «Best Friends» in Stein meisseln. Die Botschaft: Das Leben festzuhalten, war früher kompliziert genug. Zum Glück gibt es heute ifolor.

Echte Momente statt perfekter Familien

Ifolor-CMO Rafael Schenker erläutert: «Werbung für Fotoprodukte ist oft austauschbar: perfekte Bilder, perfekte Familien, perfekte Momente. So sieht das Leben unserer Kundinnen und Kunden aber nicht aus. Wir wollten einen Auftritt, der zeigt, wofür ifolor steht: echte Momente, mitten aus dem Leben, unerwartet erzählt und mit hohem Unterhaltungswert. SiR MaRY hat unsere Marke schnell verstanden und ihr eine eigene Handschrift gegeben.»

Erzählt werden die Geschichten mit trockenem Humor. Die Protagonist:innen nehmen ihre absurden Situationen bitterernst, inszeniert wird mit einem analog-cineastischen Anspruch auf 16mm-Film. Damit soll die Marke bewusst aus der gewohnten Alltagswelt der Fotoprodukt-Werbung herausgeführt werden.

ifolor-Werbespot spielt im antiken Griechenland. Quelle: zvg

«Marken entstehen über Geschichten und Ideen, die im Kopf bleiben. Genau das wollen wir mit ifolor: weniger optimierte Austauschbarkeit, mehr eigenständiges Storytelling. Denn wer als Marke auffallen will, muss mehr wagen als das Erwartbare», sagt Adrian Merz, Kreativchef von SiR MaRY.

Neues Branding und breiter Mediamix

Während die Filme die übergeordnete Markenidee erzählen, übersetzen die weiteren Werbemittel «Halt das Leben einfach fest» direkt ans Produkt. So verbindet die Kampagne Markenaufbau und Abverkauf unter einer gemeinsamen Idee. Parallel lanciert ifolor ein rundum erneuertes Branding. Der neue Look ist moderner und verspielter, bleibt dabei aber wertig funktional.

ifolor wirbt humorvoll mit Piraten. Quelle: zvg

Die Kampagne ist ab sofort im TV, im Kino, als (D)OOH sowie auf den gängigen digitalen Kanälen zu sehen. Begleitet wird sie von Audio- und Social-Media-Massnahmen.


Verantwortlich bei SiR MaRY: Adrian Merz (Executive Creative Director), Katrin Espelage (Creative Director), Luca Schöbi (Creative Director), Jodok Meier (Senior Copywriter), Sandro Heierli (Art Director), Thomas Berger (Design Director), Mark Levay (Senior Art Director), Sinah Bucheli (Account Manager), Jacqueline Willimann (Account Director), Britta Hartleb (Project Manager), Nicolas Hostettler (Managing Director), Fahreta Murtovi (Senior Media Planner), Anna Kruczek (Media Planner), Charalampos Symeionidis (Senior Media Operations Manager), Mirja Bühler (Junior Media Operations Manager), Laura Paulisch (Junior Media Operations Manager), Marion Nicolaus (Head of Media Operations & Intelligence), Fabian Habisreutinger (Managing Director, Partner), Katharina Günther (Managing Director), Daniel Zuberbühler (Managing Partner) Verantwortlich bei Farbfilm: Tore Frandsen (Regie), Kasper Wind (DOP), Adam Nielson (Editor), Joschka Bauer (Executive Producer), Antonia Grosse (Producer), Alina Graber (Production Coordinator), Yanik Zollinger (Behind the Scenes), Radioactive Film (Service Production), done. (Postproduction), JingleJungle (Sound), Replayboys (VFX house)

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Ein Schwan kickt für die ewz Seewärme Kampagne das Heizöl https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/ein-schwan-kickt-fuer-die-ewz-seewaerme-kampagne-das-heizoel/ Fri, 23 Oct 2026 07:14:56 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263542
ewz wirbt für klimaschonende Seewärme. Quelle: zvg

Die ewz Seewärme Kampagne geht in eine neue Runde: Das Studio Marvin Hugentobler inszeniert das Content Marketing für die Wärme aus dem Zürichsee. Diese soll klimaschonend sein, weil sie CO2 und Heizöl spare. Die Kampagne läuft seit dem 19. Oktober 2026 konzentriert auf allen digitalen Kanälen.

Bettflasche wird bewegt

ewz treibt nach eigenen Angaben die Dekarbonisierung bei der Wärmeproduktion voran. Lokal produzierte Wärme sei wesentlich umweltschonender und trage zur Netto-Null-Zielerreichung der Stadt Zürich bei. Die Innenstadt mit Wasser aus dem Zürichsee zu heizen, bezeichnet ewz als Pionierleistung, die bereits erfolgreich auf Plakaten beworben worden sei.

Das Sujet Bettflasche des letzten Jahres habe in der Marktforschung äusserst gut abgeschnitten und kommt deshalb dieses Jahr auch im Bewegtbild zum Einsatz. Kampagnenleiterin Katrin Rüesch sagt: «Es ist faszinierend zu sehen, wie die gigantische Bettflasche ihr Potenzial mit den übers Jahr weiterentwickelten Tools ganz neu entfalten kann.»

Schwan und Seeschwalben gegen Heizöl

In den neuen Filmen lässt das Studio Marvin Hugentobler einen aktivistischen Schwan ein Heizölfass wegkicken. Zudem koten Seeschwalben demonstrativ auf einen Heizöl-Tankwagen. Gleichzeitig wird zur Teilnahme am Wärme-Quiz eingeladen.

Videoserie erklärt Seewasserverbunde

Die ewz Brand Production hat begleitend eine weiterführende Videoserie umgesetzt. Darin werden auch die konkreten Seewasserverbunde genauer erklärt. Die Influencerin Tipa Peng unterstützt mit ihrem Storytelling. Die ewz-Mitarbeitenden dahinter werden separat als Energieheld:innen gefeiert.


Verantwortlich bei ewz: Adrian Furger (Leiter Performance & Growth), Katrin Rüesch (Kampagnenleitung), Julia Weber, Fabrice Göldi, Lou König (Social Media Content), Pascal Schaub (Leiter Marketing und Kommunikation)

Verantwortlich bei Studio Marvin Hugentobler: Marvin Hugentobler (Creative Direction)

https://www.ewz.ch

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Ochsner Sport Winterkampagne: Jagd nach der Ideallinie https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/ochsner-sport-winterkampagne-jagd-nach-der-ideallinie/ Thu, 22 Oct 2026 12:50:41 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263525
Loïc Meillard jagt die Ideallinie. Quelle: zvg

Im Wintersport entscheidet oft ein einziger Moment: eine Kurve, eine Kante, ein Schlenker oder ein Sprung. Genau darum dreht sich die neue Ochsner Sport Winterkampagne, die von thjnk Zürich umgesetzt wurde. Die Ideallinie muss von Rennen zu Rennen immer wieder neu gesucht und gefunden werden, denn das Zusammenspiel von Athlet:innen, Schnee und Material macht jede Fahrt einzigartig.

Ochsner Sport Winterkampagne: Gegen sich selbst antreten

In der Kampagne schickt Ochsner Sport Loïc Meillard, Corinne Suter und Dania Allenbach auf die Suche nach ihrer idealen Linie. Im Kampagnenfilm treten die Athlet:innen gegen sich selbst und gegen all die Linien an, die auf der Piste gefahren werden können.

White Void und Morphing-Effekte

Umgesetzt ist der Film in einer grenzenlosen White-Void-Landschaft, in der vertraute Bezugspunkte verschwinden. Es gibt nur noch die Athlet:innen und die Jagd nach der Linie. Mit Morphing-Effekten und visueller Vervielfachung trennen sich verschiedene Versionen der Athlet:innen, kreuzen einander und werden erst auf der Ziellinie wieder eins. Gedreht wurde mit vier Kameras simultan. Der Film erzählt so von den unendlichen Möglichkeiten jeder Fahrt.

Ochsner Sport lanciert neue Winterkampagne. Quelle: zvg

Carmina Burana als Kontrapunkt

Den musikalischen Kontrapunkt setzt «Fortune plango vulnera» aus Carl Orffs Carmina Burana mit markantem Rhythmus und dramatischer Orchestrierung. Die Kampagne startet am 24. Oktober mit dem ersten Weltcuprennen. Sie läuft die ganze Saison rund um die Live-Übertragungen auf allen SRG-Kanälen, online, am POS und auf Social Media.


Verantwortlich bei Ochsner Sport: Marco Greco (Leiter Marketing), Patrizia Wyss (Teamleiterin Klassische Kommunikation), Claudio Keist (Teamleiter Content & Social Media)

Verantwortlich bei thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Lukas Amgwerd, Lukas Frischknecht (Creative Direction), Daniela Bär (Text), Susanna Fill (Art Direction), Lea Scherz, Julien Le Goff, Xenia Marty (Graphic Design), Andrea Bison (GF Beratung), Romaine Brunner, Andrea Häfliger, Maja Langecker (Beratung), Gordon Nemitz (GF Strategie), Carole Räber (Strategie)

Externe Partner: hillton (Produktion), Per-Hampus Stålhandske (Regie), Patrick Pichler (DOP), Yanik Müller (Executive Producer), David Bertschinger Karg (Managing Director), Raya Al Souliman (Post Producer), Alexander Wyssling (Line Producer), R26B (Creative Postproduction), Jean-Baptiste Krauss (VFX Supervisor), Simon Bourne (Color Grading), Nicklas Amin (Editor), Jingle Jungle (Audio Postproduction), Rob Büchel (Sound Design), Sandro Baebler (Photographer), Tim Brühlmann (Creative Consulting Photo), Anja Baebler (Photo Koordination), Randy Looser (Art Department), Michele di Fede (Digital Assistant), Noah Malin (Drone Photo), Linda Sigg (Hair & Make-Up), Sebastian Heeb & Claudio Zingarello (Lighting Assistants), Frederick Iliano (Director / DOP Social), Nicholas Iliano (Photographer Social), Sven Lerjen (2nd DP & AC)

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Architekten der Marken-Popkultur: Das sind die Top 10 Kreativ-Leader der Welt https://www.markt-kom.com/en/markom/architekten-der-marken-popkultur-das-sind-die-top-10-kreativ-leader-der-welt/ Thu, 22 Oct 2026 06:22:20 +0000 https://www.markt-kom.com/?p=263448
Richtig gezählt: Es tanzen mehr als 10 Top 10 Creative Leaders, weil Plätze an zwei Doppel- und eine Dreifachspitzen vergeben wurden…

«The most important thing is the people you hire; the people you work with», betonte Eddy Cue, Apple’s Senior Vice President of Services and Health, auf der Bühne der Cannes Lions. Film- und Fernsehproduzent Jerry Bruckheimer brachte es ähnlich auf den Punkt: «If you work with great people, you’re going to get great things.» Genau diese kreativen Impulsgeber stehen im Fokus der aktuellen Auswertung. Die folgenden zehn Creative Leaders haben bewiesen, dass Spitzenwerbung dann am stärksten wirkt, wenn sie Produkte in kulturelle Phänomene verwandelt, soziale Barrieren überwindet oder Technologie mit Menschlichkeit auflädt.

1. Debbi Vandeven – Global CCO, VML

Als weltweite Kreativchefin an der absoluten Spitze des VML-Netzwerks bewies die zur globalen Nummer eins gekürte Debbi Vandeven ihre Vormachtstellung mit einem der spektakulärsten Gewinner der Cannes Lions 2026: The OREO Cows (Case Film auf YouTube). Um das traditionelle Eintunken der Kekse in Milch in Mexiko kulturell neu aufzuladen, machte sich das Team eine biologische Kuriosität zunutze und erhob die Rinderrasse «Belted Galloway» – deren Fellzeichnung exakt dem schwarz-weißen Muster eines Oreo-Kekses gleicht – zum lebenden Werbeträger. Die humorvolle Mockumentary über einen mexikanischen Bauern entfachte eine nationale Debatte über die Echtheit der Tiere, woraufhin in Kooperation mit einer der größten Molkereien des Landes eine offizielle, mit Kuhmustern versehene Milchlinie in die Supermärkte gebracht wurde, die der Keksmarke ein Umsatzplus von 12 Prozent bescherte und VML den prestigeträchtigen Titanium Lion einbrachte

Die stärkste Markenbotschaft benötigt laut Vandeven keine künstlichen Narrative, wenn man eine bestehende Wahrheit direkt in der Natur oder dem Alltag der Menschen aufspüren kann. Ihre übergeordnete Vision zeigt, dass modernes Creative Leadership den Mut besitzen muss, die Grenzen klassischer Werbeformate komplett zu sprengen: Indem VML das Produkt und sein unzertrennliches Pendant, die Milch, über ein biologisches Phänomen unumstößlich miteinander verknüpfte, wurde die Marke aus der reinen Werbephase gelöst und fest als fester Bestandteil der realen Popkultur verankert

2. Marco Venturelli – CEO & Global CCO, Leo / Publicis Conseil

Marco Venturelli führte Publicis Conseil als CCO im Wertungszeitraum zu historischen zwei aufeinanderfolgenden Auszeichnungen als weltweite «Agency of the Year» in Cannes. Das Fundament dafür legte er mit dem mit dem seltenen Titanium Grand Prix ausgezeichneten Meisterwerk AXA: Three Words (Case Film auf YouTube). Der Versicherer ergänzte seine Standard-Wohnungsverträge rückwirkend um genau drei Worte: «und häusliche Gewalt». Betroffene Frauen erhielten damit automatisch das vertragliche Recht auf eine sofortige Notfall-Umsiedlung und psychologische Hilfe.

Von Venturelli lernt die Branche, dass kulturelle Relevanz und echte Markenliebe dann ihren Höhepunkt erreichen, wenn ein Konzern sein eigenes Produktangebot nutzt, um eine systemische Schutzlücke im Alltag konkret zu schliessen. Seine strategische Vision definiert Werbung neu als aktive gesellschaftliche Infrastruktur des Wandels, die sich nicht auf reine Versprechen beschränken, sondern spürbare Hilfe im Gemeinwesen leistet.

3. Rafael Pitanguy – Deputy Global CCO, VML

Rafael Pitanguy steuerte als globale Leitfigur unter anderem die aufmerksamkeitsstarke Arbeit Coca-Cola: Thanks for Coke-Creating, bei der inoffizielle, von Ladenbesitzern handgemalte Coca-Cola-Logos weltweit auf Plakate und Dosen gebracht wurden.

Seine Arbeit demonstriert, dass rigorose Markenrichtlinien weichen müssen, wenn Konsumenten und Händler einer Marke ihre ganz eigene Identität verleihen. Pitanguys Vision bricht mit dem Elfenbeinturm zentralisierter Brand Guidelines: Die mächtigsten Kampagnen entstehen dort, wo globale Giganten den Mut besitzen, die eigene Marke aus den Händen der Konsumenten zurückzuspielen und dezentrale Subkultur zu umarmen.

4. Danilo Boer – Global Creative Partner, FCB

Danilo Boer, der zuvor bei McCann Massstäbe setzte, bewies zuletzt bei FCB mit Spotify: Spreadsheets wie man B2B-Marketing auf das Niveau preisgekrönter Popkultur hebt. Die Kampagne richtete sich gezielt an Medienplaner und CFOs, indem sie die Spotify-Werbeformate direkt in funktionierende, musikalische Excel-Tabellen integrierte.

Die Kernlektion: Auch vermeintlich nüchterne B2B-Entscheider sind Menschen, die sich durch überraschende, humorvolle Handwerkskunst begeistern lassen. Boers Vision ist die vollständige Nivellierung der Grenze zwischen B2B und B2C – jedes Briefing, egal wie technisch, verdient denselben emotionalen und spielerischen Anspruch wie eine Super-Bowl-Kampagne.

5. Das LePub-Trio: Bruno Bertelli, Mihnea Gheorghiu & Cristiana Boccassini

Das Führungstrio von LePub dominierte die globale Award-Bühne mit Heineken: The Boring Phone, einer Partnerschaft mit dem Streetwear-Label Bodega. Gemeinsam brachten sie ein transparentes Klapptelefon ohne Apps, Browser oder Social Media auf den Markt, das Nachtschwärmer dazu bewegen sollte, ihre Bildschirme wegzustecken und wieder echte Gespräche an der Bar zu führen.

Die Lektion für Markenmacher liegt im Mut zur Selbstironie und im bewussten Verzicht auf ständige digitale Reizüberflutung. Die Vision des Trios beweist, dass moderne Brand-Experience datengetriebene Konsumenten-Insights nutzen muss, um Produkte zu schaffen, die den Zeitgeist der Jugendkultur spiegeln, statt ihr einfach nur Werbespots vorzusetzen.

6. Liz Taylor – Global CCO, Ogilvy

Als Nummer eins der globalen Kreativrankings landete Liz Taylor mit Vaseline einen weltweiten Doppelsieg in Cannes. Statt virale Beauty-Hacks auf TikTok zu bekämpfen oder zu ignorieren, liess die Marke absurde und geniale Nutzertipps von Dermatologen im Labor auf Herz und Nieren testen. Was funktionierte, erhielt das offizielle Siegel der Marke; was gesundheitsgefährdend war, wurde öffentlichkeitswirksam entlarvt.

Taylors Arbeit lehrt uns das Prinzip des Social Listening auf Augenhöhe: Marken sollten die Gespräche ihrer Community nicht diktieren, sondern mit wissenschaftlicher Autorität kuratieren. Ihre Vision einer „Borderless Creativity“ zeigt, dass PR, Creator Economy, Wissenschaft und Markenschutz nahtlos verschmelzen müssen, um die Deutungshoheit über die eigene Produktkategorie zu sichern.

7. Bas Korsten – Global CCO of Innovation, VML

Bas Korsten gilt als einer der progressivsten Köpfe an der Schnittstelle von Technologie, Biologie und Markenführung. Seine jüngste, vielbeachtete Innovation ist das Projekt „T-Rex Leather“. In Zusammenarbeit mit Bio-Ingenieuren nutzte sein Team komplexe KI-Modelle, um aus unvollständigen fossilen T-Rex-Kollagenfragmenten eine vollständige Proteinsequenz zu rekonstruieren. Daraus wurde im Labor echtes Dinosaurier-Leder gezüchtet und zu einer Luxus-Handtasche verarbeitet, um die Materialzukunft radikal neu zu denken.

Die entscheidende Lektion lautet: Künstliche Intelligenz und zukunftsweisende Technologien entfalten ihre grösste Faszination dann, wenn sie nicht für klassische Effizienzsteigerungen eingesetzt werden, sondern um das Unmögliche physisch greifbar zu machen. Korstens Vision fordert, dass Innovationsbudgets von Marken weit über klassische Screen-Formate hinausgehen müssen, um durch echte wissenschaftliche Durchbrüche eine völlig neue Form von Storytelling und PR-Wirkung zu generieren

8. Jaime Mandelbaum – Regional CCO EMEA, VML

Jaime Mandelbaum demonstrierte mit der vielbeachteten Arbeit «KitKat: Phone Break» sowie grossen pan-europäischen Plattformen, wie man globale Markenkampagnen in über dreissig heterogenen Märkten gleichzeitig ausrollt, ohne an kreativer Schärfe zu verlieren. Bei dieser Out-of-Home-Kampagne wurden Smartphones in den Händen von Passanten in Alltagssituationen visuell durch die Schokoriegel ersetzt, da beide Objekte dieselbe längliche Form besitzen.

Von Mandelbaum lernt man, wie man den Spagat zwischen globaler Markenkonsistenz und lokaler Nuancierung meistert: Eine Idee muss in ihrer Grundmechanik so unverwüstlich und visuell selbsterklärend sein, dass sie selbst strengste länderspezifische Adaptionen übersteht. Seine Vision für EMEA basiert auf radikaler kultureller Empathie, die anerkennt, dass es eine homogene Zielgruppe in Europa nicht gibt, sondern nur geteilte, übergeordnete menschliche Gewohnheiten.

9. Diego Medvedocky & Gabriel Schmitt – Global Creative Leads, Grey

Als globales kreatives Führungsduo steuern Diego Medvedocky und Gabriel Schmitt die strategische Ausrichtung des gesamten Grey-Netzwerks, das bei den Cannes Lions 2026 mit weit über 20 Löwen glänzte. Die unschlagbare kreative Kraft des Netzwerks demonstrierten sie mit dem überragenden Creative Data Grand-Prix-Gewinner 2026: «BCP: SOS POS». Da in Peru täglich Tausende Smartphones gestohlen und Bankkonten geplündert werden, programmierte das Netzwerk eine offene API-Schnittstelle, die alle 50 Jahre alten Bezahlterminals (POS) in Tante-Emma-Läden zu Notfall-Sperrpunkten machte. Opfer von Kriminalität können dort ohne Handy oder Telefon sofort durch Eingabe ihrer ID und PIN ihr Bankkonto blockieren.

Die Lektion für Marketingverantwortliche: Die stärkste technologische Innovation benötigt oft keine kostspielige neue Hardware, sondern die kreative Zweckentfremdung bereits existierender, flächendeckender Infrastrukturen im physischen Raum. Die Vision von Medvedocky und Schmitt transformiert klassisches Marketing in echte Nutzwert-Architektur – die Kampagne reduzierte die Meldungen über gestohlenes Geld um 48 Prozent und verankerte die Bank tief im Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung.

10. Javier Campopiano – Global CCO, McCann Worldgroup

Javier Campopiano führte McCann an die weltweite Kreativspitze und setzte mit dem für die globalen Rankings ausschlaggebenden Geniestreich „Heinz: Ketchup Insurance“ ein Paradebeispiel für moderne Alltagsrelevanz. Da statistisch fast jeder zweite Konsument regelmässig Ketchup-Unfälle erleidet, lancierte die Marke eine echte, rechtsverbindliche Versicherungspolice für 57 vordefinierte Missgeschicke. Über eine App konnten geschädigte Fans Fotos ihrer verpatzten Momente einreichen und erhielten als Entschädigung handfeste Hilfe – von der Übernahme der chemischen Reinigung bis hin zu Handwerker-Services und Entspannungs-Gutscheinen.

Von Campopiano lernt man, dass Humor, Selbstironie und das Feiern von kleinen Produktunfällen oft wirkungsvoller sind als die endlose Wiederholung stereotyper Geschmacksversprechen. Seine Vision plädiert für den „Open Kitchen“-Ansatz in der Kreation: Marken müssen lernen, über sich selbst zu lachen und ihre Schwachstellen in charmante Treueprogramme zu verwandeln, um im Gedächtnis des Konsumenten einen unumstösslichen Platz einzunehmen.

Die Methodik hinter dem Ranking

Die Rangfolge dieser Creative Leaders speist sich nicht aus subjektiven Umfragen oder Branchenjurys, sondern basiert auf einer rein datengestützten Punktematrix der weltweit relevantesten Kreativwettbewerbe. Das Punktesystem erfasst die aggregierten Erfolge von den Cannes Lions, den D&AD Pencils, The One Show sowie den Clio Awards. Jede Auszeichnung – von der begehrten Titanium- oder Grand-Prix-Trophäe über Gold bis zu den Shortlist-Platzierungen – fliesst mit einem festen numerischen Schlüssel ein. Berücksichtigt werden ausschliesslich die Personen, die als CCO die übergeordnete strategische und gestalterische Letztverantwortung für die prämierten Kampagnen trugen. Das Ergebnis ist ein unbestechlicher Seismograf dafür, wer die globale Kommunikationsbranche im jeweiligen Kalenderjahr tatsächlich dominiert hat.

Fazit: Was Schweizer Marketer von der Weltelite lernen können

Die besten Arbeiten von heute verändern die Werbebranche grundlegend. Klassische Kampagnen mit leeren Versprechungen gehen im heutigen Medienchaos schlicht unter. Ob aus Paris oder São Paulo – die herausragenden Projekte haben eines gemeinsam: Sie packen echte Probleme an, erleichtern als smarte Produktideen unseren Alltag oder nehmen die Absurditäten unseres digitalen Lebens mit viel Humor auf die Schippe.

Für Marketingentscheider bedeutet das einen radikalen Kurswechsel. Kreativität ist kein nachträgliches Make-up mehr, das man am Ende über ein Produkt legt. Sie ist das stärkste Werkzeug, um Unternehmenskultur, echten Nutzen und gesellschaftliche Verantwortung sinnvoll miteinander zu verbinden. Wer diesen Mut hat, holt nicht nur Preise in Cannes, sondern gewinnt vor allem langfristige Fans und echten Geschäftserfolg.

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Wirz bringt Zürich mit Launchkampagne Ari neue Wege bei https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/wirz-bringt-zuerich-mit-launchkampagne-ari-neue-wege-bei/ Thu, 22 Oct 2026 05:58:00 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263481
Wirz bewirbt die neue Zürcher App. Quelle: zvg

Das Schweizer Start-up Livemap will mit seiner neuen App Ari das urbane Leben einfacher und erlebnisreicher machen. Die App bündelt lokale Echtzeitinformationen, Veranstaltungen und personalisierte Routen an einem Ort. Für die Launchkampagne Ari und die dazugehörige Markenidentität zeichnet Wirz verantwortlich. Die Kampagne ist auf Social Media ausgerichtet und soll Ari als neuen Begleiter für das Stadtleben bekannt machen.

Die Launchkampagne Ari setzt auf Erlebnisse statt Funktionen

Ausgangslage: Obwohl Zürich unzählige Möglichkeiten bietet, bewegen sich viele Menschen im Alltag auf denselben Wegen und besuchen dieselben Lokale. Informationen zu Veranstaltungen, Freizeitangeboten und Mobilität verteilen sich zudem auf verschiedene Plattformen. Ari vereint relevante Informationen und Funktionen an einem Ort und soll helfen, die Stadt auch abseits bekannter Wege zu entdecken. Die Herausforderung für Wirz bestand darin, dieses vielseitige digitale Angebot in eine verständliche, attraktive und eigenständige Marke zu übersetzen.

Mit Botschaften wie «Wäre ohne Ari nicht passiert» und «Ari weiss wo» überträgt die Kampagne das Markenversprechen in konkrete Alltagssituationen. Kurze Videos und statische Sujets erzählen von überraschenden Entdeckungen und spontanen Erlebnissen, die ohne die App womöglich ausgeblieben wären. Das reicht von der unerwarteten Partynacht über das versteckte Café ohne Warteschlange bis zu bislang unbekannten Quartierperlen. Statt einzelne Funktionen zu erklären, rückt die Kampagne die Erlebnisse in den Vordergrund. Umgesetzt wurde sie gemeinsam mit dem Headstart Collective.

Ari vernetzt das Zürcher Stadtleben. Quelle: zvg

Markenidentität aus der Stadt heraus entwickelt

Gemeinsam mit Livemap entwickelte Wirz einen ganzheitlichen Markenauftritt. Er umfasst die kreative Markenidee, eine visuelle Identität sowie die Tonalität. Im Zentrum steht nicht die Technologie, sondern das, was sie den Menschen ermöglicht: mehr entdecken, mehr erleben und mehr aus dem eigenen Stadtleben herausholen.

«Statt uns an den üblichen Codes aus Tech und Mobility zu orientieren, haben wir direkt in die Stadt geschaut. Ihre Farben, Formen, Bewegungen und Eigenheiten wurden zum Ausgangspunkt für eine Identität, die neu wirkt, ohne fremd zu sein», sagt Daniel Wegmann, Director Brand Design bei Wirz. Die Identität soll einen konsistenten Auftritt über verschiedene digitale Kontaktpunkte hinweg ermöglichen und bildet das Fundament der Lancierungskampagne.

Wirz entwirft Markenidentität für Ari. Quelle: zvg

Weitere Städte sollen folgen

Kristin Umbach, Chief Commercial Officer bei Livemap, sagt: «Zürich hat mehr zu bieten, als die meisten im Alltag sehen. Wir wollten eine Marke, die Lust macht, den gewohnten Weg zu verlassen. Dass wir Ari mit Schweizer Daten in der Schweiz bauen, spürt man daran, wie gut die App Zürich kennt.» Livemap habe nun die Grundlage, Ari in Zürich zu verankern und danach in weitere Städte zu tragen.

Mit dem Start in Zürich legt Livemap den Grundstein für die weitere Etablierung von Ari als digitalem Alltagsbegleiter in Schweizer Städten. Weitere Städte sollen im kommenden Jahr folgen.

Wirz entwarf die Markenidentität für Ari. Quelle: zvg

Verantwortlich bei Livemap: Kristin Umbach (Chief Commercial Officer), Daniela Sandau-Jensen (Lead Brand and Communications), Hannah Bahl (Strategy & Consulting)

Verantwortlich bei Wirz Group: Florian Avdic, Daniel Wegmann, Patric Franz, Jannic Mascello, Nando Aebi, Laura Hüppi, Morris Lötscher, Tim Lieberherr, Elena Gabriel, Laura Schädler, Corinne Räber

Verantwortlich bei Headstart Collective: Mariana da Costa Pinto (Teamleiterin Pre-Production, Creative Director & Regie), Nico Bellabarber (CEO Headstart Collective & Head of Pre-Production), Alessandro Mignone (Teamleiter Post-Production & Videograf), Lara Chesi (Projektleiterin & Creative Director), Celina Fröhli (Schauspielerin), Rayan Leuenberger (Videograf), Dylan Marzoli (Editor)

www.wirz.ch

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Markenauftritt Avenir Suisse: Der Doppelpunkt wird zum Dialog https://www.markt-kom.com/en/kreativity/branding/markenauftritt-avenir-suisse-der-doppelpunkt-wird-zum-dialog/ Thu, 22 Oct 2026 05:54:04 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263419
Avenir Suisse setzt auf neue Denkanstösse. Quelle: zvg

Die Branding- und Designagentur Scholtysik hat den neuen Markenauftritt Avenir Suisse entwickelt. Er übersetzt die überarbeitete strategische Ausrichtung der Denkfabrik in ein zeitgemässes Erscheinungsbild. Im Zentrum steht nach Angaben der Agentur der Dialog: Ein prägnantes Designsystem, zugängliche Leseeinstiege und eine ideengetriebene Bildwelt sollen die Inhalte greifbar machen.

Avenir Suisse liefert Entscheidungsgrundlagen, gestaltet Debatten und vernetzt Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Das neue Corporate Design des liberalen Think-Tanks verbindet fundierte Analysen mit einer offenen, einladenden Ansprache auf Augenhöhe.

Markenauftritt Avenir Suisse: Ein Zeichen für den Dialog

Der Doppelpunkt im Logo erhält eine zusätzliche Rolle. Als eigenständiges Dialogelement markiert er Fragen, setzt Denkanstösse und lädt zum Austausch ein. Damit soll eine zentrale Haltung von Avenir Suisse sichtbar werden: fundierte Positionen vertreten, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und offene Debatten fördern.

Avenir Suisse erneuert den Markenauftritt. Quelle: zvg

Klarheit mit eigener Handschrift

Rot, Weiss und Schwarz prägen den neuen Auftritt. Die eigens für Avenir Suisse angepasste Markenschrift «Liber» verbindet Schweizer Schrift-Tradition mit einer zeitgemässen Formensprache. Eine erweiterte Farbpalette und klare Regeln für Datenvisualisierungen sollen komplexe Zusammenhänge schnell verständlich machen, prägnante Leseeinstiege den Zugang zu den Inhalten erleichtern.

Bilder, die zum Weiterdenken einladen

Die Bildwelt setzt auf Ideen statt Dekoration. Bilder eröffnen überraschende Perspektiven und entfalten ihren Witz oft erst im Zusammenspiel mit der Headline. Wo sie keinen gedanklichen Mehrwert bieten, entfallen sie konsequent. Das Designsystem gibt dabei Orientierung und lässt Raum für unterschiedliche Sichtweisen.

Überraschende Bildwelten für Avenir Suisse. Quelle: zvg

Jürg Müller, Direktor von Avenir Suisse, sagt: «Wir wollen etwas bewegen. Dafür müssen wir Menschen erreichen, zum Nachdenken anregen und ins Gespräch kommen. Scholtysik hat diesen Anspruch mit dem neuen Markenauftritt auf den Punkt gebracht. Er vermittelt unsere Positionen klar und lädt zugleich zum Austausch ein.»

Schrittweise Einführung

Seit dem 19. Oktober ist das neue Erscheinungsbild auf der Website von Avenir Suisse sichtbar. Scholtysik hat dafür das Look and Feel entwickelt, die Website realisierte die Agentur Sergeant. Die weiteren Elemente und Anwendungen des neuen Auftritts werden in den kommenden Wochen schrittweise eingeführt.

Avenir Suisse lanciert die neue Website. Quelle: zvg

Scholtysik mit Sitz in Zürich wurde 1996 gegründet und betreut Unternehmen und Institutionen bei der Führung und Transformation von Marken. Zum Kundenportfolio gehören unter anderem ETH Zürich, UBS, SBB, Basler Kantonalbank, Bank Cler, Sonova, Maxon, Bell Food Group und das Paul Scherrer Institut PSI.

Avenir Suisse modernisiert das eigene Erscheinungsbild. Quelle: zvg

Verantwortlich bei Avenir Suisse: Jürg Müller (Direktor), Michele Salvi (Vizedirektor), Danielle von Rechenberg (Head of Donor Engagement & Fundraising), Patrick Leisibach (Co-Leiter Forschung), Jelena Apelt (Head of Communications Services)

Verantwortlich bei Scholtysik: Denise Delémont (Creative Direction, Partner), Holger Huber (Brand Design, Partner), Lukas Staudenmann (Strategy, Partner), Fabian Sander (Strategy, Partner), Cornelia Mayer (Information Design & Data Visualisation), Patrick Hengartner (Motion Design), Léonard Roy (Sound Design)

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«Da wird gläbt»: jim & jim Starbucks in Mundart https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/da-wird-glaebt-jim-jim-starbucks-in-mundart/ Wed, 21 Oct 2026 06:25:11 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263398
Starbucks lanciert Jubiläumskampagne in Mundart. Quelle: zvg

Die Agentur jim & jim hat für Starbucks Schweiz zum 25. Jubiläum einen Imagefilm entwickelt. Unter dem Leitgedanken «Da wird gläbt» zeigt die Kampagne, wie vielfältig der Alltag in den Schweizer Coffeehouses ist und wie er von den Menschen geprägt wird. Kernstück ist ein lokal produzierter Hero-Film, der unterschiedliche Starbucks Momente zu einer gemeinsamen Welt verbindet.

Erste Kampagne für den Schweizer Markt: jim & jim Starbucks

Starbucks ist seit einem Vierteljahrhundert hierzulande präsent. Eine Kampagne, die eigens für den Schweizer Markt produziert wurde, gab es bisher jedoch nicht. Nach einem mehrstufigen Pitchverfahren setzte sich jim & jim 2025 als Leadagentur von Starbucks Schweiz durch. Dieses Jahr lautete der Auftrag, eine hyperlokal produzierte Kampagne zu entwickeln, die der Marke ein eigenständiges Profil im Schweizer Markt verleihen und das Brand Image nachhaltig stärken soll.

Der Starbucks Moment als Ausgangspunkt

Strategischer Ausgangspunkt war die Annahme, dass jede und jeder einen eigenen Starbucks Moment erleben kann. Ob erstes Date, Lernnachmittag, gemeinsamer Kaffee nach dem Training oder kurze Pause zwischen Terminen: Die Marke lebe neben dem Produkt vor allem von den Menschen, die diesen Momenten ihre Bedeutung geben, heisst es in der Mitteilung. Entsprechend erzählt die Kampagne Geschichten, die in und um die Coffeehouses spielen.

Ein Film als fortlaufende Reise

Den Kern bildet ein Hero-Film, produziert auf Schweizerdeutsch und in einer französischen Fassung für die Romandie. Die Kamera bewegt sich von Mensch zu Mensch. Was zunächst wie einzelne Episoden wirkt, fügt sich nach und nach zu einer zusammenhängenden Welt, bis der Film in der Totalen im Coffeehouse endet, in der die Geschichten gleichzeitig stattfinden. Ein Barista führt als Gastgeber durch den Film. Der Starbucks Becher bildet den roten Faden, die handgeschriebenen Cup Messages tragen die schweizerische Note in die Szenen.

Getragen wird der Film von einem Voice Over in Mundart: warm, beobachtend und mit einem Augenzwinkern. Die Bildsprache setzt auf natürliches Licht, echte Situationen und wiedererkennbare Orte. Gedreht wurde an drei Tagen im Starbucks Coffeehouse an der Marktgasse in Winterthur ZH und am Sihlsee SZ.

Jessica Dubois, Geschäftsführerin von Starbucks Schweiz und Österreich, erklärt: «Seit 25 Jahren gehört Starbucks für viele Menschen in der Schweiz einfach dazu – zum Arbeitsweg, zur Mittagspause, zum Treffen mit Freunden. Was uns als Marke ausmacht, entsteht aber jeden Tag aufs Neue in unseren Coffeehouses: durch unsere Baristas, unsere Gäste und die vielen kleinen Begegnungen dort. Genau diese Momente stellen wir mit ‹Da wird gläbt› erstmals aus Schweizer Perspektive ins Zentrum.»

Multi-Asset-Strategie mit mehreren Flights

Das Hero Asset wird von sechs Cutdowns, sieben statischen Visuals sowie drei In-Store-Versionen für die Bespielung in den Coffeehouses flankiert. Ausgespielt wird die Kampagne in mehreren Flights 2026 und 2027, mehrheitlich auf Online-Kanälen und über Programmatic DOOH.

 

 

 


Verantwortlich bei jim & jim: Ann-Christine Lindner (Gesamtleitung), Andrin Buchli (Co-Lead, Media & Campaigning), Bianca Stofer und Beatriz Machado (Creative Direction), Linus von Stumberg (Director, Edit, Copywriting), Mariska van Lavieren (Producer), Nico Drechsel (DOP), Titi White (Photography), Simon Hardegger (Color Grading), Lea Schnegg und Nina Cutkovic (Sound Design). Verantwortlich bei Starbucks Coffee Company Switzerland: Kerstin Goutier-Sauer

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Brandpulse Katadyn Group: Ein Dach für viele Marken https://www.markt-kom.com/en/kreativity/branding/brandpulse-katadyn-group-ein-dach-fuer-viele-marken/ Wed, 21 Oct 2026 06:19:30 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263376
Katadyn schärft den weltweiten Markenauftritt. Quelle: zvg

Die Markenagentur Brandpulse hat die international tätige Katadyn Group bei der strategischen Neuausrichtung der Markenarchitektur begleitet. Ziel war es laut Mitteilung, das historisch gewachsene Markenportfolio des Schweizer Spezialisten für autarke Nahrungs- und Trinkwasserversorgung in ein international skalierbares Masterbrand-System zu überführen und die globale Positionierung zu schärfen.

Breites Portfolio, neue Leitidee

Die Katadyn Group entwickelt und vertreibt Produkte und Lösungen für die Outdoor- und Marineindustrie, humanitäre Hilfsorganisationen, das Militär sowie für kommunale und industrielle Anwendungen. Über die Jahre entstand ein breit diversifiziertes Markenportfolio mit unterschiedlichen Produkt- und Spezialmarken. Gemeinsam mit Brandpulse entwickelte das Unternehmen eine neue Markenstrategie unter dem Leitgedanken «For the Mission». Die Positionierung fokussiert auf Produkte und Systeme für missionskritische Einsatzbereiche, in denen Zuverlässigkeit, Präzision und Performance zentrale Anforderungen sind.

Katadyn erneuert den weltweiten Markenauftritt. Quelle: zvg

Masterbrand-Architektur von Brandpulse für die Katadyn Group

Im Projekt entstand eine Masterbrand-Architektur, welche die verschiedenen Marken und Produktbereiche unter einem konsistenten strategischen und visuellen Dach zusammenführt. Gleichzeitig bleiben die spezifischen Kompetenzen und Einsatzgebiete der einzelnen Marken sichtbar.

Auf Basis der neuen Positionierung entwickelte Brandpulse zudem ein umfassendes Corporate Design System. Es macht die Markenwerte «Swiss Engineering», «Reliability» und «Mission Performance» sichtbar und soll eine weltweit konsistente Markenpräsenz über sämtliche Touchpoints schaffen. Für die unterschiedlichen Einsatzbereiche wurden spezifische Designlogiken für die Civilian- und Tactical-Welten entwickelt, die auf die jeweiligen Zielgruppen und Nutzungskontexte abgestimmt sind.

Katadyn vereinheitlicht sein globales Produktdesign. Quelle: zvg

Modulares System von Packaging bis Signage

Das Markensystem wurde modular aufgebaut. Es umfasst Anwendungen von Packaging und Product Branding über digitale Kanäle bis hin zu Signage, Brand Guidelines und internationalen Markenauftritten.

Brandpulse gestaltet Katadyn-Verpackungen neu. Quelle: zvg

«Die Herausforderung bestand darin, eine Marke über sehr unterschiedliche Einsatz- und Anwendungskontexte hinweg konsistent zu führen und gleichzeitig die Positionierung als eigenständige Schweizer Performance-Marke zu stärken», sagt Thomas Ramseier, CEO von Brandpulse.

Mit dem neuen Auftritt verfüge die Katadyn Group nach eigenen Angaben über ein international skalierbares System, das die strategische Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe unterstützen und die Sichtbarkeit der Marke weltweit stärken soll.

Katadyn erneuert ihren weltweiten Webauftritt. Quelle: zvg

Zur Katadyn Group

Die Katadyn Group mit Hauptsitz in Kemptthal (ZH) zählt zu den führenden Schweizer Anbietern von Lösungen für die autarke Nahrungs- und Trinkwasserversorgung. Das Unternehmen entwickelt Produkte für Outdoor- und Marineanwendungen sowie für professionelle Einsatzbereiche in den Bereichen Humanitarian Aid, Defence, Emergency Response und Industrie.

Weitere Informationen: Katadyn.com

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Verband Schweizer Gemüseproduzenten: Ninja greift zu Bohnen https://www.markt-kom.com/en/kreativity/kampagnen/verband-schweizer-gemueseproduzenten-ninja-greift-zu-bohnen/ Tue, 20 Oct 2026 12:49:07 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263382
Scheibler wirbt für Schweizer Gemüse. Quelle: zvg

Die Kampagne für Schweizer Verarbeitungsgemüse geht in die dritte Runde. Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) setzt dabei erneut auf den Oftringer Ninja-Athleten Sandro Scheibler, der sich soeben wieder für das Finale von «Ninja Warrior Germany» qualifiziert hat. Er ist das prägende Gesicht der Kampagne und übernimmt nach seinem Auftritt im vergangenen Jahr zum zweiten Mal die Rolle des Botschafters.

Begegnung am Gefrierfach

Die Geschichte beginnt mit einem Training im hauseigenen Parcours. Danach steht Scheibler vor dem Kühlschrank und stellt fest, dass er nichts eingekauft hat. Dann fällt ihm der Vorrat an Tiefkühlbohnen im Gefrierfach ein. Er öffnet die Tür, und ein Gemüseproduzent reicht ihm die Bohnen entgegen. So nimmt die neue Social-Media-Kampagne den Titel «Vom Feld in den Frigo» beim Wort. Dieser Teil wird über die Meta-Kanäle auf Deutsch, Französisch und Italienisch verbreitet.

Wenige Stunden vom Feld bis tiefgekühlt

Hinter der Szene steht ein Argument für Tiefkühlbohnen: Zwischen Ernte und industriellem Tiefgefrieren vergehen meist nur wenige Stunden. Die Bohnen werden zum Verarbeitungsbetrieb gebracht, gewaschen, sortiert, kurz blanchiert und anschliessend schockgefroren. Die rasche Verarbeitung helfe, die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren. Beim Schockfrosten kommen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius zum Einsatz. Durch das schnelle Gefrieren entstehen kleine Eiskristalle, welche die Zellstruktur des Gemüses schonen. Die Nährstoffe bleiben laut Mitteilung weitgehend erhalten.

Die Kernbotschaft: Wer zur Packung Tiefkühlbohnen greift, holt sich ein frisches Stück Schweizer Landwirtschaft auf den Teller, auch wenn der letzte Einkauf schon länger zurückliegt. Der Verband macht diese Vorteile in einer Doppelkampagne mit zwei Social-Media-Videos sichtbar.

Auf TikTok wird es grün

Der zweite Teil richtet sich an TikTok-Nutzende und soll Lust aufs Nachkochen machen. Unter dem Motto «Let the Ninja Warrior cook!» bereitet Scheibler einen Spinat-Hüttenkäse-Wrap zu. Die Zutaten kommen in den Mixbecher, der grüne Teig aufs Blech und danach in den Ofen. Gefüllt wird der Wrap mit Blattsalat, Rüebli-Kabis-Salat und Tofu. Das Rezeptvideo zeigt Schritt für Schritt, wie aus Tiefkühlspinat eine neue Mahlzeit entsteht.

Auf der Kampagnenseite www.processed.ch kann das Rezept ebenfalls nachgekocht werden. Die beiden Teile ergänzen sich: Auf Meta macht die Begegnung am Gefrierfach die Schweizer Herkunft sichtbar, auf TikTok liefert Scheibler die Inspiration für den eigenen Teller. Das Rezeptvideo ist unter https://processed.ch/spinat-wraps/ abrufbar, das Imagevideo unter https://processed.ch/bohnen-2/.


Verantwortlich bei VSGP: Markus Waber, stv. Direktor und Leiter Kommunikation & Marketing (Auftraggeber). Verantwortlich bei brisanz: Tobias Frehner, Projektverantwortung; Beat Aberhard, Art Direction & Screendesign. Weitere Mitwirkende: Philemon Kleeb, Rezept; Jan Mezger, cine studio, Video & Animation; ringier-advertising, Vermarktung.

www.processed.ch

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Klimpact-Kampagne: Basel setzt beim Klima auf Collagen statt Zeigefinger https://www.markt-kom.com/en/kreativity/branding/klimpact-kampagne-basel-setzt-beim-klima-auf-collagen-statt-zeigefinger/ Tue, 20 Oct 2026 10:27:58 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263364
Klimpact feiert seinen offiziellen Lancierungsanlass. Quelle: zvg

Die Basler Kommunikationsagentur bom! hat für das neue Entwicklungsprogramm Klimpact des Kantons Basel-Stadt die Corporate Identity entwickelt. Entstanden ist nach Angaben der Agentur ein farbenfroher, spielerischer Auftritt, der komplexe Klimathemen einfach und verständlich vermitteln, Neugier wecken und zum Mitmachen motivieren soll.

Corporate Identity Klimpact: Leichtigkeit statt Verzicht

Wer Menschen für neue Ideen begeistern und zum Handeln bewegen wolle, müsse sie positiv ansprechen, heisst es in der Mitteilung. Gerade bei der Klimakommunikation sei das entscheidend. Statt mit erhobenem Zeigefinger und abstrakten Botschaften setzt bom! bei der Identität von Klimpact deshalb auf Leichtigkeit, Humor und eine direkte, verständliche Sprache. Im Mittelpunkt stehen nicht Probleme und Verzicht, sondern die Möglichkeiten, den Alltag klimafreundlicher zu gestalten.

«Im intensiven Austausch mit den Projektleitenden haben wir uns mit der Materie auseinandergesetzt und die kommunikative Ausrichtung entwickelt. Die Herausforderung war, wissenschaftlich präzise zu bleiben und gleichzeitig leichtfüssig, verständlich und attraktiv zu kommunizieren», erklärt Maja Hartmann, Creative Director bei bom! communication.

Collagen mit Basel-Bezug

Das Herzstück der Corporate Identity bilden Collagen, die Menschen, Alltagsgegenstände und überraschende Elemente miteinander kombinieren. Die Bildwelt ist bunt, lebendig und steckt voller Details, die es zu entdecken gibt. Basel ist in jeder Collage präsent, mal offensichtlich, mal erst auf den zweiten Blick. Klimpact soll nicht abstrakt bleiben, sondern im Alltag der Baslerinnen und Basler verankert sein.

Collagen prägen den Auftritt von Klimpact. Quelle: zvg

Kartonaufsteller, Sticker und Postkarten

Die spielerische Gestaltung zieht sich durch alle Kommunikationsmittel. Für den Lancierungsanlass am 12. Oktober 2026 entwickelte bom! unter anderem grossformatige Kartonaufsteller und Sticker, welche die Bildwelt auch räumlich erlebbar machen.

bom! gestaltet Basels neue Klimpact-Kampagne. Quelle: zvg

Damit Klimpact über den Anlass hinaus sichtbar wird, werden Sticker-Postkarten über die Kulturbox in der Stadt verteilt. Die Kampagne wird schrittweise ausgerollt. Weitere Massnahmen, darunter Social-Media-Beiträge und Videos, sollen folgen und Klimpact auf unterschiedlichen Kanälen sichtbar machen.

Sticker-Postkarten werben für die Klimpact-Kampagne. Quelle: zvg

Ideen für einen klimafreundlicheren Alltag

Klimpact ist ein Entwicklungsprogramm der Fachstelle Klima des Kantons Basel-Stadt. Es unterstützt neue Angebote und Lösungen für einen klimafreundlicheren Alltag. Im Fokus stehen Konsum, Ernährung und Mobilität, drei Bereiche, in denen viele der verursachten Emissionen ausserhalb der Kantonsgrenzen entstehen. Gesucht sind Ideen, die Reparieren und Wiederverwenden erleichtern, nachhaltige Ernährung attraktiver machen oder klimafreundliches Reisen vereinfachen.

Klimpact feiert Lancierung in Basel. Quelle: zvg

Weitere Informationen: https://www.bombasel.ch


Verantwortlich bei bom! communication: Maja Hartmann (Creative Direction, Beratung), Simone Hörler, Ephraim Ebertshäuser, Jana Wüst (Graphic Design)

Verantwortlich beim Kanton Basel-Stadt: Barbara Tank (Kommunikation), Christine Ziegler und Christian Schirmer (Projektleitung), Fachstelle Klima

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Swissolar Markenauftritt: «Selbstverständlich Solar» von Noord https://www.markt-kom.com/en/kreativity/branding/swissolar-markenauftritt-selbstverstaendlich-solar-von-noord/ Tue, 20 Oct 2026 10:03:09 +0000 https://www.markt-kom.com/de/?p=263331
Noord gestaltete auch Tragtaschen für Swissolar. Quelle: zvg

Noord hat Swissolar strategisch und visuell neu aufgestellt. Der Swissolar Markenauftritt basiert auf der Markenbotschaft «Selbstverständlich Solar» und einem flexiblen Designsystem. Beides macht das erweiterte Selbstverständnis des Branchenverbands sichtbar: Swissolar verbindet Menschen, Solarstromproduktion und Speicher, um das Energiesystem der Zukunft mitzugestalten. Vorgestellt wird der neue Auftritt am 20. Oktober 2026 am Swissolar-Batteriekongress im Trafo Baden.

Swissolar Markenauftritt: Vom Solarverband zum Systemakteur

Solarenergie nimmt eine zunehmend tragende Rolle in der Schweizer Stromversorgung ein. Damit gewinnen Speicherung, Steuerung und das Zusammenspiel der Technologien an Bedeutung. Diese Entwicklung prägt die neue Positionierung: Der Verband öffnet sich verstärkt für technologieübergreifende Ansätze und Akteure. Sein Blick richtet sich auf ein funktionierendes Energiesystem mit einem hohen Anteil Solarstrom.

Die von Noord entwickelte Markenbotschaft «Selbstverständlich Solar» bringt diese Aussage auf den Punkt. Sie steht für eine Branche, deren Lösungen zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Energieversorgung werden sollen. Zugleich schafft sie die Grundlage, um die Anliegen des Verbands über die Fachwelt hinaus in die Gesellschaft zu tragen.

Ein Logo als visuelles System

Solarzellen, Speicher und Menschen haben laut Noord etwas gemeinsam: Sie entfalten ihre Kraft durch Skalierung, einzelne Elemente verbinden sich zu grösseren Systemen. Dieses Prinzip trägt die neue Marke. Das Logo ist kein Zeichen, sondern ein variables System, das von der kleinsten Einheit zum wirkungsvollen Ganzen wächst. Seine Linien symbolisieren das Zusammenspiel der vielen dezentralen Elemente, die ein resilientes Energiesystem ausmachen. Damit geht die Gestaltung über die Sonne als Branchensymbol hinaus und bezieht die erweiterte Rolle von Swissolar ein.

Swissolar konfiguriert das Logo per App. Quelle: zvg

Das Logo lässt sich mithilfe einer eigens entwickelten App individuell konfigurieren und in unterschiedlichen visuellen Lautstärken einsetzen: vom zurückhaltenden Absender auf Geschäftsdrucksachen bis zum flächigen Gestaltungselement auf Plakaten und digitalen Anwendungen. Der Name Swissolar wird so selbst zum prägenden Element des Auftritts.

Violett und leuchtendes Gelb schaffen zusammen mit Schwarz und Weiss eine kontrastreiche Farbwelt. Das Designsystem gibt dem Verband Raum für sachliche Information ebenso wie für eine ausdrucksstarke Kommunikation. Es soll Wiedererkennbarkeit über Themen und Kanäle hinweg schaffen und Swissolar visuell von seinen Mitgliedern und den zahlreichen Anbietern der Branche unterscheiden.

Von der Positionierung bis zur Umsetzung

Noord verantwortet die Positionierung, die Markenbotschaft, die Leitidee und das gesamte Corporate Design. Die Agentur entwickelte zahlreiche digitale und analoge Anwendungen sowie Vorlagen für die tägliche Kommunikation des Verbands. Die Art Direction der Website liegt bei Noord, die technische Umsetzung bei DachCom.

Erste Anwendungen sind bereits im Einsatz. Die offizielle Lancierung des neuen Markenauftritts erfolgt am Swissolar-Batteriekongress am 20. Oktober 2026 im Trafo Baden.

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