
Schaden negative Inhalte der Werbung? Die Studie «Faktor Vertrauen – Werbewirkung in Nachrichtenumfeldern regionaler News Brands» der Score Media Group kommt zu einem klaren Schluss: Für die Werbewirkung im Nachrichtenumfeld ist nicht der Inhalt der Nachrichten entscheidend, sondern das Vertrauen in die Medienmarke.
An der quantitativen Online-Befragung mit experimentellem Studiendesign nahmen 3.856 Onliner:innen zwischen 18 und 69 Jahren teil. Die Leser:innen bewegten sich zwei Minuten auf originalgetreuen Nachbildungen von vier Websites regionaler News Brands mit den dort üblichen Werbeplatzierungen, die Nicht-Leser:innen auf einer fiktiven Nachrichtenseite. Nach dem Zufallsprinzip sahen sie einen negativen internationalen, einen negativen regionalen oder einen neutralen Artikel sowie ein Werbemittel einer realen Marke. Untersucht wurden Anzeigen von drei FMCG-Marken.
Negative Beiträge werden zwar als aufwühlender und emotionaler wahrgenommen als neutrale. Auf die Bewertung der beworbenen Marken überträgt sich das laut Studie jedoch nicht. Das Markenimage bleibt bei Professionalität, Seriosität, Hochwertigkeit, Glaubwürdigkeit und Sympathie stabil. Auch bei positivem Markeneindruck, Kaufimpuls und Informationsinteresse zeigen sich keine relevanten Unterschiede. 58 Prozent aller Befragten sagen, es mache für sie keinen Unterschied, ob Werbung neben guten oder schlechten Nachrichten steht.
In einem Regressionsmodell wurden mehrere Einflussgrössen betrachtet, darunter Nachrichtenkontext, Vertrauen in die regionale Medienmarke, Nutzung der beworbenen Marke, Interesse an der Produktkategorie sowie Alter, Geschlecht und Endgerät. Das Vertrauen in die Medienmarke erklärt demnach 24 Prozent der Unterschiede im Markenimage und 23 Prozent der Unterschiede in der Werbewirkung. Der Nachrichtenkontext trägt beim Markenimage lediglich 0,2 Prozent bei, bei der Werbewirkung ist kein Einfluss messbar. Die Nutzung der Marke kommt auf 15 Prozent (Werbewirkung: 10 Prozent), das Interesse an der Produktkategorie auf neun Prozent (14 Prozent).
Bei sehr hohem Vertrauen in die Medienmarke liegen Werbeerinnerung und Recognition signifikant höher als bei mittlerem oder niedrigem Vertrauen, mit Unterschieden von bis zu 11 Prozentpunkten. Deutlicher fallen die Unterschiede bei der Aktivierung aus: 77 Prozent der Leser:innen mit sehr hohem Vertrauen geben an, dass die Werbung einen positiven Eindruck von der Marke hinterlässt, gegenüber 40 Prozent bei mittlerem oder niedrigem Vertrauen. Beim Kaufimpuls liegen die Werte bei 73 gegenüber 40 Prozent, beim Informationsinteresse bei 66 gegenüber 33 Prozent.
Für regionale News Brands sind die Befunde laut Mitteilung besonders relevant: 69 Prozent ihrer Leser:innen haben hohes oder sehr hohes Vertrauen in ihre regionale News Brand, 70 Prozent sehen Qualitätsmedien als wichtige tägliche Informationsquelle.
Christian Kusserow, Chief Sales Officer der Score Media Group, kommentiert: «Wer Nachrichtenumfelder pauschal ausschliesst, schützt seine Marke nicht, sondern verzichtet auf den zentralen Wirkungsbooster. Entscheidend ist nicht, ob der Nachrichtenkontext positiv oder negativ ist. Entscheidend ist, ob Menschen der Medienmarke vertrauen.»
Die Studie basiert auf einer experimentellen Online-Befragung für Desktop und Mobile im Juni 2026. Die Stichprobe umfasst 3.856 Personen, davon 2.782 Leser:innen und 1.074 Nicht-Leser:innen. Getestet wurden drei Artikel und drei FMCG-Marken, rotiert auf vier Newssites regionaler Tageszeitungen. Als Dienstleister waren Annalect und Trend Research beteiligt.
More information: www.score-media.de
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Ob eine Kategorie wächst, entscheidet sich nicht allein am Regal. Entscheidend ist, wie präzise Unternehmen Shopper-Bedürfnisse, Marktdaten, Wachstumspotenziale und wirtschaftliche Ziele in einen gemeinsamen Plan übersetzen. Hier setzt der Lehrgang «Zertifizierte/r Category Manager/in ECR D-A-CH» von GS1 Switzerland an. Das Thema Category Management steht dabei im Zentrum: Aus Daten und Wachstumspotenzialen soll ein Kategorie-Geschäftsplan entstehen.
«Der Schweizer Handel pendelt von Umsatzrekorden zu Rekordinsolvenzen. Während erfolgreiche Handelskonzepte neue Höhen erreichen, scheiden immer mehr Filialen oder ganze Händler aus dem Markt aus. Wer dauerhaft auf der Gewinnerseite stehen möchte, schafft im Lehrgang Category Management die richtigen Voraussetzungen», erklärt Steffen Rutter, Studienleiter Category Management.
Category Management verbindet die Sicht der Shopper mit den Zielen von Handel und Industrie. Damit aus Daten, Marktkenntnis und unterschiedlichen Interessen ein umsetzbarer Kategorieplan entsteht, braucht es ein gemeinsames Vorgehen. Der ECR-Acht-Schritte-Prozess schafft dafür nach Angaben von GS1 Switzerland eine klare Struktur: von den Kategorie-Insights und der Definition über Bewertung, strategische Ziele und Taktiken bis zur Umsetzung und Erfolgskontrolle.

«Wer den gemeinsamen Prozess kennt, kann sich mit Partnern fundiert über Kategorien und ihre Entwicklung austauschen – und alle sprechen dieselbe Sprache. Im Lehrgang lernen die Teilnehmenden, ein Category-Management-Projekt von A bis Z zu verstehen und selbst durchzuführen», sagt Gabriele Vassena, Dozent bei GS1 Switzerland.
Der Lehrgang bleibt nicht beim Fallbeispiel stehen. Die Teilnehmenden können eine bestehende Kategorie aus ihrem Unternehmen mitbringen und sie mit Unterstützung der Dozierenden Schritt für Schritt bearbeiten. Am Ende steht ein konsistenter Kategorie-Geschäftsplan, der im Unternehmen weiterverwendet und umgesetzt werden kann. Damit entsteht neben dem Fachwissen ein konkretes Arbeitsergebnis für die Teilnehmenden und ihre Arbeitgeber.
Das Competence Center Category Management von GS1 Switzerland lädt Fach- und Führungskräfte, die in Handels-, Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen Verantwortung für Sortimente, Vermarktung oder Marketing tragen, am 26. Oktober 2026 von 12.00 bis 12.45 Uhr zur kostenlosen Online-Infoveranstaltung ein.
Der Lehrgang startet am 8. April 2027. In neun Kurstagen durchlaufen die Teilnehmenden den ECR-Acht-Schritte-Prozess und wenden ihn auf eine reale Kategorie aus ihrem eigenen Unternehmen an. Die Kosten betragen 6’990 Franken inklusive Lehrmittel, für Mitglieder von GS1 Switzerland 6’490 Franken, zuzüglich einer Prüfungsgebühr von 400 Franken. Frühbucher erhalten bis 31. Oktober 2026 einen Rabatt von 10 Prozent.
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Padel im Free-TV: Am Samstag, 24. Oktober 2026, überträgt der Sender 3+ Adrenalin von CH Media die entscheidende Phase des Schweizer Finals der One Point Challenge Tour live aus Solothurn. Erstmals ist damit Padel live im Schweizer Free-TV zu sehen.
Bei der One Point Challenge Tour besteht jeder Match aus nur einem Ballwechsel. Ein einziger Punkt entscheidet über Sieg oder Niederlage. Das Schweizer Finale des internationalen Amateur-Padel-Formats findet im Nationalen Leistungszentrum Padel in Solothurn statt. 3+ Adrenalin überträgt die entscheidende Phase ab 17.30 Uhr, inklusive Moderation, Kommentar, Interviews und Einblicken hinter die Kulissen.
Yannick Moser, Co-Founder und CEO von Padelta, sagt: «Padel gehört zu den am schnellsten wachsenden Sportarten der Schweiz. Dass unser Sport auf 3+ Adrenalin schweizweit live im Fernsehen zu sehen ist, ist eine grosse Chance, noch mehr Menschen für Padel zu begeistern. Die One Point Challenge Tour eignet sich dafür ideal, weil sie Sport und Entertainment auf attraktive Weise verbindet.»
Beim Schweizer Finale treten rund 400 Spielerinnen und Spieler in 200 Teams gegeneinander an. Es geht um 10’000 Franken Preisgeld sowie um die Qualifikation für die internationale Bühne. Die Finalteams und ein von der Community gewähltes Team erhalten die Chance, die Schweiz am 19. Dezember beim OPCT World Final in München zu vertreten. Dort spielen 32 Teams um 100’000 Euro Preisgeld.
Padelta ist offizieller Schweizer Lizenznehmer der One Point Challenge Tour, die in acht Ländern ausgetragen wird. Das Unternehmen wurde 2021 unter anderem von Yannick Moser und Markus Wyss gegründet und eröffnete im selben Jahr seine erste Padel-Anlage in Rothenburg (LU). Bis Ende 2026 will es schweizweit 17 Anlagen betreiben. Zudem verfügt Padelta nach eigenen Angaben über die grösste professionelle Padel-Akademie des Landes und betreibt gemeinsam mit Swiss Tennis Padel das erste Nationale Leistungszentrum für Padel in Biberist (SO). Seit 2023 ist NHL-Spieler Nino Niederreiter als Co-Owner beteiligt.
Neben den Spielen der höchsten Schweizer Eishockey-Liga zeigt 3+ Adrenalin weitere Live-Sport-Highlights sowie Sport-Serien, -Dokus und -Filme. Weitere Informationen zum Sportprogramm gibt es unter www.3plus.ch/sender/3plus-adrenalin.
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Die Swiss Golf Vermarktung liegt künftig bei Galledia Fachmedien: Das Unternehmen mit Sitz in Rapperswil-Jona vermarktet das offizielle Magazin von Swiss Golf, der Dachorganisation des Schweizer Golfsports. Zum Mandat gehören neben dem Printmagazin auch das Onlineportal swissgolf.ch und der Swiss-Golf-Newsletter.
«Swiss Golf» erscheint sechsmal jährlich in einer deutschen und einer französischen Ausgabe. Das Magazin wird persönlich adressiert an die Mitglieder der 98 Golfclubs von Swiss Golf sowie an die Golferinnen und Golfer der Public-Golf-Organisationen ASGI und Migros GolfCard verschickt. Die WEMF/KS-beglaubigte Auflage 2026 beträgt 67’009 Exemplare, davon 54’071 auf Deutsch und 12’938 auf Französisch.
Seit Januar 2026 erscheint das Magazin in einem neuen Layout. Inhaltlich deckt es ein breites Themenspektrum ab: von der Schweizer Golfszene über Profi- und Amateurgolf, Technik und Training bis hin zu Gesundheit, Golfreisen und Destinationen.
Der Newsletter wird während der Golfsaison wöchentlich an 93’000 Empfängerinnen und Empfänger versandt. Von Januar bis August 2026 verzeichnete swissgolf.ch rund 569’000 Besuche und 2,1 Millionen Seitenaufrufe.
Mit der Kombination aus Print, Online und Newsletter erhalten Werbekunden nach Angaben von Galledia Fachmedien vielfältige Möglichkeiten, eine golfaffine Zielgruppe anzusprechen. Besonders interessant sei das Angebot für Unternehmen aus den Bereichen Golf-Equipment, Reisen und Hotellerie, Finanzdienstleistungen, Immobilien, Gesundheit und Premium-Konsumgüter.
Mit «Swiss Golf» baut Galledia Fachmedien ihr Portfolio im Bereich Sport, Outdoor und Freizeit weiter aus. Der Titel ergänzt die Verbandsmagazine «Die Alpen» des Schweizer Alpen-Club SAC und «Das Wandern» der Schweizer Wanderwege. Gemeinsam ist den drei Titeln die direkte Ansprache einer engagierten Leserschaft über etablierte Verbandskanäle.
Für Beratung und Buchungen ist Sabine Troidl als Medienberaterin zuständig. Sie wird von Verkaufsleiter Mathias Bettschart und Josta Heller im Innendienst am Standort Rapperswil-Jona unterstützt. Mit dem Versand der Mediadaten 2027 startet die aktive Marktbearbeitung.
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Viele Menschen tragen zu lange ein Gnusch an Finanzfragen mit sich herum. Genau hier setzt die neue BLKB Kampagne an: Klarheit entsteht demnach im Gespräch. Bei der BLKB heisst das «echte Beratung». Die Bank hört nach eigenen Angaben zu, versteht ihre Kundinnen und Kunden und schafft gemeinsam mit ihnen Klarheit für die nächsten Schritte.
Im Zentrum der BLKB Kampagne steht der Satz «Echte Beratung schafft Klarheit.» Ein roter Faden verdeckt Teile dieser Aussage und steht für das «Finanz-Gnusch». Im Lesefluss von links nach rechts löst sich das Gewirr auf.
Der rote Faden steht laut Mitteilung für die Wirkung echter Beratung. Zugleich macht er die Rolle der BLKB sichtbar: Sie steht ihren Kundinnen und Kunden zur Seite. Im Dialog ordnet die Bank das finanzielle Gnusch und schafft gemeinsam mit der Kundschaft Klarheit über die nächsten Schritte.
Die BLKB versteht Beratung nicht als Verkaufsgespräch. Für sie beginnt Beratung mit dem Zuhören und dem Verstehen der individuellen Situation. Die Kampagne soll auch in der Beratung der BLKB erlebbar werden. Die Bank entscheidet nicht für ihre Kundinnen und Kunden, sondern schafft die Grundlage für klare Entscheidungen.
Der Kampagnenstart erfolgt am 19. Oktober 2026 mit OOH- und DOOH-Sujets. Anfang 2027 wird die Kampagnenwelt weiterentwickelt und der rote Faden in konkreten Fragestellungen weitererzählt.
Verantwortlich bei BLKB: Sven Zgraggen (Head of Marketing), Hannah Klotz (Teamlead Campaigns & Content), Thomas Müller (Kampagnenmanager), Piera Killias (Content Managerin) und Miriam Sterk (Grafik Designerin)
Responsible at Farner: Daniel Jörg (Chief Strategy Officer), Ondrej Maczko (Creative Director), Patrick Suter (Copywriter), Marina Tanner (Junior Art Direction), Alex Sofranac (Motion Desgin) und Nina Schennach (Consultant)
Verantwortlich bei Foreal: Konstantin Twardzik, Dirk Schuster und Benjamin Simon
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Die Zürcher Kommunikationsagentur Contcept Communication hat ihren Auftritt erneuert, ihre Positionierung geschärft und ihr Leistungsangebot gebündelt. Unter dem Claim «Relevanz, die bleibt» verbindet die Agentur PR & Corporate Communications mit Thought Leadership, Strategy & Consulting, Reputation & Crisis, KI Solutions, Events, Creator sowie Social & Content. Als Grundsatz nennt sie: Journalistisch denken. Strategisch beraten. Pragmatisch umsetzen. Optisch fällt auf, dass der Auftritt neu in Rot statt Blau daherkommt.
«Unsere Wurzeln liegen klar in der PR. Gleichzeitig hat sich die Art, wie Marken sichtbar und relevant werden, stark verändert», sagt Barbara Ryter, Gründerin und Co-Geschäftsleiterin. Klassische Medienarbeit, eigene Kanäle, Social Media und generative Suche greifen laut der Agentur zunehmend ineinander. «Aufmerksamkeit allein reicht nicht. Entscheidend ist, glaubwürdig Themen zu besetzen, Expertise aufzubauen und über verschiedene Kanäle konsistent sichtbar zu sein», ergänzt Mitgründer und Co-Geschäftsleiter Andreas Messerli.
Einen besonderen Schwerpunkt legt Contcept auf Thought Leadership. Unternehmen, CEOs sowie Expertinnen und Experten sollen dabei unterstützt werden, relevante Themen zu besetzen, klare Positionen zu entwickeln und langfristig als kompetente Stimmen wahrgenommen zu werden. Verstärkt wurde dieser Bereich 2026 mit Stefan Mair, ehemaligem Wirtschaftsjournalisten und Senior Consultant Thought Leadership.
Parallel baut die Agentur die Beratung rund um KI-Sichtbarkeit aus. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen und Marken in generativen Such- und KI-Systemen wahrgenommen werden und wie sich ihre Sichtbarkeit durch Positionierung, PR, relevante Drittquellen und Content gezielt stärken lässt. «PR bekommt durch KI nicht weniger, sondern eher mehr Bedeutung», sagt Ryter. «Glaubwürdige Medienpräsenz, relevante Expertise und starke Drittquellen werden zunehmend auch für die digitale Sichtbarkeit entscheidend.»
Contcept verfolgt nach eigenen Angaben einen integrierten Beratungsansatz. Am Anfang steht die strategische Positionierung. Daraus entsteht je nach Aufgabe die passende Kombination aus Medienarbeit, CEO-Positionierung, Social Media, Creator Relations, Content Production, Events und KI-Sichtbarkeit.

«Kommunikation funktioniert heute nicht mehr in Silos», sagt Messerli. «Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, welche Themen für eine Marke wirklich relevant sind – und daraus die richtige Kombination aus Strategie, Earned Media, Content und weiteren Kanälen zu entwickeln.»
Begleitet wird die Weiterentwicklung von einem neuen Marken- und Online-Auftritt. Für das Design verantwortlich ist Ralph Halder, Senior Consultant und Creative Director. «Der neue Auftritt widerspiegelt die Entwicklung der Agentur: weniger klassische Disziplinenlogik, mehr Zusammenspiel von Strategie, Medienarbeit, Content, Kreativität und Technologie», sagt Halder.
Contcept Communication ist eine inhabergeführte Kommunikationsagentur mit Sitz in Zürich und Aktivitäten in der Westschweiz und in Deutschland.
More information: www.contcept.ch
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«Zurück in die Zukunft» brauchte 1985 noch einen Fluxkompensator, um einen DeLorean abheben zu lassen. Elon Musk begnügte sich letzte Woche in Texas mit Kaltgasdüsen, um seinen neuen Roadster spektakulär über den Asphalt hüpfen zu lassen. Ein bisschen Grössenwahn, ein Hauch Science-Fiction und jede Menge Showmanship: Musk inszeniert sich gern als moderne Reinkarnation von Daniel Düsentrieb – nur eben mit eigenem Weltraumprogramm und einer Portion Hybris im Gepäck. Dem Ingenieur ist bekanntlich nichts zu schwör, dem Tesla-Chef erst recht nicht.
Was Werber und Storyteller aber wirklich aufhorchen liess, war nicht das fliegende Auto. Es war das, was gut 8500 Kilometer weiter östlich postwendend passierte.
Der Schweizer Onlinehändler Brack schaltete blitzschnell. Kaum waren die Bilder des schwebenden Boliden viral gegangen, schickte Brack eine köstliche Parodie ins Netz: raketenbetriebene Pappkartons, gezündet vom hauseigenen «Paketwissenschaftler». Ein genialer Twist: Brack bediente sich exakt derselben Entenhausener Erfinder-Folklore, um Musks Düsentrieb-Attitüde humorvoll zu entzaubern. Während Musk acht Jahre zwischen Ankündigung und Baubeginn verstreichen lässt, liefert Brack schlicht morgen. Die Triebwerke habe man danach wieder abgeschraubt – Fliegen sei im Strassenverkehr ohnehin verboten, und ankommen tue die Sendung auch so.
Lehrbuchmässiges Newsjacking. Diese hohe Kunst des Marketings, ein tagesaktuelles Ereignis im steilen Anstieg der Aufmerksamkeitskurve zu kapern, um die eigene Markenbotschaft mit minimalem Mediabudget maximal aufzuladen. Es ist pure «Creative Agility» – jener Schlüssel im Creative-Coding, der trennt, wer agil reagieren kann und wer drei Wochen lang Freigabeschlaufen für ein Komma dreht.



Andere gaben «Vorsprung durch Technik» zu bedenken, und dass dem Tesla-Düsentrieb eine deutsche Idee zugrunde läge…
Doch die Idylle währte nur kurz. Auf LinkedIn meldete sich umgehend das digitale Gewissen zu Wort: Wie können Marken ausgerechnet Musk als Vehikel für einen Gag nutzen, während derselbe Mann in derselben Woche im Kontext der Drosselung von Starlink im Ukraine-Krieg geopolitisch für Erschütterungen sorgte? Ein klassischer Fall von «Guilt by Association». Wer sich die Strahlkraft einer Reizfigur leiht, kauft eben auch deren unberechenbare Schattenseiten mit ein.
Muss Marketing also künftig vor jeder Pointe ein weltpolitisches Unbedenklichkeitszertifikat einholen?
Journalistisch betrachtet ist dieser Form der Werbung eine beachtliche Wirkungsattitude nicht abzusprechen. Ob Newsjacking als tragfähiges Konzept taugt, entscheidet allerdings das Fundament: Resiliente, gefestigte Marken stecken Gegenwind mühelos weg – Sixt baute darauf ein ganzes Imperium auf, und selbst ein Beinahe-Stromausfall beim Super Bowl machte Oreos «Dunk in the Dark» zur Legende. Wer sich hingegen gerade in einer fragilen Positionierungsschleife befindet, riskiert, dass die Rezipienten ihm den humoristischen Ritt auf der Rasierklinge schlicht nicht abnehmen.
Und genau hier liegt das eigentliche Dilemma unserer Branche. In den Agentur- und Marketingstuben wird heute unentwegt über «Mut» schwadroniert. Doch je lauter eine Tugend beschworen wird, desto sicherer ist ihr Gegenteil am Werk: Furcht. Die Angst vor dem nächsten Shitstorm lähmt. Alles gleicht sich an, wird glattgebügelt, durchgetestet und im Zweifelsfall lieber harmlos-trist serviert. Man hat schliesslich etwas zu verlieren – selbst wenn dieser vermeintliche Markenkern im Meer der Beliebigkeit stetig schrumpft.
Kreativität existiert nicht ohne Risiko. Brack hat bewiesen, wie man den grauen Werbealltag mit einer Prise Ironie und perfektem Timing aufmischt. Die Diskussion auf LinkedIn zeigt nur, dass die Kampagne getroffen hat – denn Gleichgültigkeit ist der wahre Tod jeder Markenkommunikation.
Deshalb: Mehr Mut, mehr Tempo, mehr Memes. Lasst die Muskeln spielen, Musk hin oder her.
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Am kommenden Sonntag werden die Uhren zurückgestellt, und es wird abends eine Stunde früher dunkel. Diesen Moment nimmt der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen SZBLIND zum Anlass, an Menschen zu erinnern, deren Augenlicht dunkel ist oder dunkler wird. Mit «Augelüüchte» lanciert der SZBLIND dazu eine crossmediale Fundraising- und Bekanntheitskampagne. Die Idee stammt von Spinas Civil Voices.
«Augelüüchte» will den meist wenig geliebten Moment der Zeitumstellung emotional neu besetzen. Menschen können das eigens gestaltete Kerzenpaar aus Schweizer Bienenwachs für 10 Franken bestellen und als stilles, helles Zeichen der Verbundenheit zu Hause leuchten lassen. Die Aktion richtet sich zugunsten von Menschen mit Blindheit und Hörsehbeeinträchtigung.
Die Aktion soll auffallen, begeistern und neue Menschen mit dem SZBLIND und seiner Arbeit verbinden. Social- und Google-Ads sowie ein E-Mailing führen auf die Landingpage zur Bestellung. Eine anschliessende E-Mail-Journey stellt den neuen Kontakten die Arbeit des SZBLIND vor und lädt zur weiteren Unterstützung ein.

Durch die Anknüpfung an einen jährlich wiederkehrenden Moment hat «Augelüüchte» laut Mitteilung das Potenzial, sich in Zukunft zu einem stillen, hellen Ritual zu entwickeln. Leuchtet ein, oder?
Responsible at SZBLIND: Martin Nideröst (Fachbereichsleiter Marketing und Fundraising)
Responsible at Spina's Civil Voices: Susi Kammergruber (CD, Strategie), Nicolas Stark (Art Direction), Beat Egger (Text), Conny Geibel (Leitung Crossmedia-Strategie), Eric Schwegler (Digital Marketing Consultant), Kadir Demirtas (Produktion)
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Das Zürcher Startup Underheard hat seinen KI-Interviewer für alle Unternehmen verfügbar gemacht. Die Plattform führt Kundeninterviews zu jeder Tages- und Nachtzeit durch und bereitet die Antworten zu strukturierten Erkenntnissen auf. Organisationen sollen damit qualitatives Feedback von weit mehr Menschen sammeln können, als ein Forschungsteam allein erreichen könnte.
Interviews gehören laut Mitteilung nach wie vor zu den verlässlichsten Möglichkeiten, Kunden zu verstehen. In grossem Umfang seien sie jedoch zeitaufwendig und teuer. Immer mehr Unternehmen simulierten deshalb mit KI-Modellen, wie Kunden oder die Öffentlichkeit antworten würden. Das Pew Research Center prüfte diesen Ansatz in einer am 30. September veröffentlichten Studie anhand eigener Umfragen. Die von zwei KI-Modellen erzeugten Antworten wichen demnach im Durchschnitt um rund 12 Prozentpunkte von den Antworten realer Befragter ab.
«Einige Unternehmen lassen KI inzwischen erraten, was ihre Kunden sagen würden. Wir fragen sie lieber selbst», sagt Navid Mani, Mitgründer und CEO von Underheard.
Underheard setzt KI beim Interview selbst ein, nicht als Ersatz für die befragten Menschen. Ein Team beschreibt, was es erfahren möchte, und die Plattform erstellt das Interview. Dieses kann von einem kurzen Feedbackgespräch bis zu einer vollständigen Marktforschungsstudie reichen. Die KI führt jedes Gespräch und stellt Rückfragen auf Grundlage der Antworten der jeweiligen Person. Anschliessend gruppiert sie die Antworten nach Themen und verknüpft jede Erkenntnis mit den zugrunde liegenden Zitaten. Die Ergebnisse sollen innerhalb von Minuten verfügbar sein.
In den ersten drei Monaten hat Underheard nach eigenen Angaben Interviews für 27 Organisationen durchgeführt, von Hotels bis zu multinationalen Marken. Darunter war ein Marathonveranstalter, der Läufer einlud, nach der Veranstaltung von ihrem Rennen zu erzählen. Die meisten Gespräche der ersten Nacht fanden nach 22 Uhr statt, als kein menschliches Team verfügbar gewesen wäre.
Die Bereitschaft, mit einer KI zu sprechen, steht laut Mitteilung im Einklang mit jüngerer Forschung. In einem Feldexperiment von Forschenden der Chicago Booth und der Erasmus University bevorzugten 78 Prozent der Bewerber, die die Wahl hatten, einen KI-Sprachinterviewer gegenüber einem menschlichen Recruiter. Andere Studien hätten gezeigt, dass Menschen längere Antworten geben, wenn sie sprechen, als wenn sie tippen.
Jede:r kann unter underheard.ai/start im Browser und ohne Anmeldung mit Lina, dem KI-Guide von Underheard, sprechen. Unternehmen können dort auch ihre zwei kostenlosen Wochen starten. Underheard wird von SFF Studio unterstützt, dem Venture Studio des Swiss Founders Fund.
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Zum Weltcup-Auftakt lanciert Swiss-Ski eine Serie von Clips für das Tippspiel «Tipp Champion» in der offiziellen Swiss-Ski App. Die Spots zum Swiss-Ski Tipp Champion 2026/27 werden über die ganze Saison hinweg laufend veröffentlicht. Das Setting bleibt immer gleich: Schauspieler Junior Page (Juni aus der Serie «Tschugger») und die Walliser Influencerin Noa Atla treffen als Fans im Lift auf Marco Odermatt, Corinne Suter und Lenz Hächler. Konzept und Regie stammen von Tim Duerig und Luca Schaeffner, produziert hat Zehneinhalb.
Die Bühne ist bewusst klein: Ein Lift, die Türen schliessen sich, ein paar Sekunden zu zweit oder zu dritt – und daraus wird jedes Mal eine Geschichte. Mal feiert Junior Page mit Marco Odermatt und Lenz Hächler ein «gemeinsames» Erfolgswochenende, obwohl er nur richtig getippt hat. Mal gibt er sich als Trainerersatz. Stehen Junior und Noa nebeneinander im Lift und schielen sich gegenseitig auf die Handys, wird der Tipp zum Spannungsbogen unter Freunden. Jeder Spot endet mit dem «Ding» der Lifttüren und einem Claim.
Die Serie lebt von der Beobachtung, dass ein Tipp aus Zuschauenden Beteiligte macht: Wer getippt hat, fiebert anders mit, feiert anders, leidet anders. Mit Junior Page und Noa Atla holt Swiss-Ski zwei Gesichter in die Kampagne, die ein junges, digitales Publikum erreichen. Die Filme setzen laut Mitteilung bewusst auf Humor und Nähe zu den Athletinnen und Athleten statt auf Wett-Optik. Weil die Spots einzeln funktionieren, lassen sie sich über die Saison hinweg als Social-Media-Serie ausspielen und immer dann platzieren, wenn das nächste Rennen ansteht.
Der Tipp Champion ist mit rund 25’000 Tippenden das Herzstück der Gamification in der Swiss-Ski App. Vor jedem Weltcup-Rennen tippen die Fans das Podest und sammeln Punkte. In der Saison 2026/27 fliessen neu auch die Punkte der «Monthly Quiz Challenge» in die Gesamtwertung ein. Dazu kommen drei automatisch zugeteilte Ligen – nach Kanton, Lieblingsathletin oder -athlet und Disziplin – sowie eine monatliche Bestenliste mit Preisen. Private Tippgruppen lassen sich bis fünf Minuten vor dem Saisonauftakt am 24. Oktober in Sölden erstellen.
Die Spots laufen auf Social Media und YouTube, flankiert von Newsletter und einer Landingpage. Der visuelle Auftritt der Kampagne wurde für diese Saison neu am App-Design und am «Glow for Snow»-Look von Swiss-Ski ausgerichtet.
«Wir wollten keinen Erklärfilm, sondern Momente, in denen sich jeder Fan wiedererkennt – und die Lust machen, selbst zu tippen», sagt Luca Schaeffner, Content & Channel Manager von Swiss-Ski. Unterstützt wird der Tipp Champion von Main Partner Sunrise.
Responsible at Swiss-Ski: Luca Schaeffner (Content & Channel Manager)
Agentur/Produktion: Zehneinhalb – Regie: Tim Duerig, DoP: Daniel Bleuer, 1st AC: Thomas Boff Hrabovsky, Gaffer: Christoph Eser, Ton: Dieter Meyer, Art Department: Atelier Lomann, Joel Tweitmann, HMU: Rachel Amacker, Editor: Tim Troxler, Colorgrading: Trinipix, Christoph Walther, Rental: Blow Up

Die neue Valora Bildwelt zeigt, was den Alltag unterwegs ausmacht: ein Kaffee am Morgen, eine warme Brezel zwischen zwei Terminen oder ein frisches Sandwich auf dem Heimweg. Als kreativer Lead unterstützte Partner & Partner gemeinsam mit dem Schweizer Fotografen Dominik Baur die Entwicklung der markenübergreifenden Bildsprache. Sie soll das Markenversprechen «das kleine Glück für unterwegs» spürbar machen.
Die Bildwelt macht kleine Momente sichtbar, die den Alltag unterwegs bereichern und Menschen kurz innehalten lassen. Über die unterschiedlichen Marken hinweg entsteht ein gemeinsamer visueller Rahmen. Er verankert Valoras Markenversprechen im Alltag und macht die Nähe des Unternehmens zu seinen Kundinnen und Kunden sichtbar.

Partner & Partner leitete den Prozess zur Evaluation der Fotografinnen und des Fotografen und wirkte an der Konzeption und Entwicklung des visuellen Auftritts mit. Dazu gehörte ebenfalls die Überarbeitung der Design Guidelines sowie des Corporate-Design-Manuals. Für die neue Bildwelt entwickelte die Agentur das Fotobriefing und begleitete den Prozess beratend.
Die Aufnahmen entstanden an Standorten in der Schweiz und in Deutschland: in Innenstädten und Bahnhöfen, an Bushaltestellen und Tankstellen. Die unterschiedlichen Schauplätze zeigen verschiedene Facetten des Unterwegsseins und verleihen den Bildern Authentizität und Nähe. Die neue Bildwelt wird künftig in der internen und externen Kommunikation von Valora eingesetzt.

Responsible at Valora: Sascha Heiniger, Daniela Baumann, Alexandra Tschan, Luca Cereghetti. Verantwortlich bei Baur Maison Créative: Dominik Baur. Foto und Produktion: Rockenfeller & Göbels (Fotorepräsentanz), Chris Reist (DOP / Schnitt / Lichtassistenz), Adina Zwahlen (Fotoassistenz / Digital-Operator), Letizia Abbatiello (Styling CH), ninakleinagency (Styling DE). Responsible at Partner & Partner: Gianfranco Acocella (Creative Director)
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The new Terre des hommes promotional film is titled «A Signature Changes Lives.» The TV commercial, produced by the Lausanne-based production company Pain Fromage Studio, shows how a bequest in a will impacts the lives of children around the world. The cast consists almost entirely of in-house staff members. The children in the film are primarily from the foundation’s local community. The spot is currently airing on all SRG channels in German, French, and Italian.
According to the foundation, Pain Fromage Studio’s commercial portrays in a realistic and emotional way what is often overlooked when it comes to a bequest: the positive impact on children that extends beyond one’s own lifetime. The production company was founded in 2024 by actors and satirists Vincent Kucholl and Vincent Veillon, known for shows such as «Bon Schuur Ticino,» «Tschugger,» and RTS’s «52 minutes.» They were joined by their longtime collaborators Maude Golay and Vincent Sager. This marks Pain Fromage Studio’s first collaboration with Terre des hommes.
To tell the story as authentically as possible, nearly the entire cast comes from within the foundation. Lydia, an accountant in her day job, plays the doctor. Anaïs, who normally specializes in migration and child protection, takes on the role of the teacher. Just under half of the children are from the immediate families of the actors; the rest come from the wider Terre des hommes community. A professional casting call was held only for the lead role.
The voice-over artists for all three language versions were also selected from within the organization. Pascal Pittet provides the voice for the French version. He worked for Terre des hommes for 39 years, serving as the director of bequests from 2018 to 2026. Since his retirement in April, he has continued to volunteer with the organization. The narrators for the German and Italian versions are also employees.
You can watch the German version of the commercial here:
The 42-second spots will air in October on all SRG channels. At the same time, the new fundraising campaign, with the slogan «That counts,» launched on Monday, October 19. The ads are designed to highlight that even small donations can make a real difference in children’s lives. The campaign will be visible starting October 19 in outdoor advertising in Zurich, Bern, Lausanne, and Geneva, as well as online.

The French version of the commercial is also available online:
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