Urs Gredig verlässt SRF und wechselt zu CNN Money Switzerland
Urs Gredig, langjähriger Moderator und TV-Auslandkorrespondent, verlässt Schweizer Radio und Fernsehen. Er wird in den nächsten Monaten eine neue Herausforderung als Chefredaktor bei CNN Money Switzerland annehmen.

Seit Mai 2003 arbeitet Urs Gredig in verschiedenen Funktionen bei Schweizer Radio und Fernsehen. Nach über 14 Jahren verlässt der 47-Jährige nun das Unternehmen. Nach seiner ersten Tätigkeit als Redaktor in der Abteilung Unterhaltung wechselte Urs Gredig 2004 in die Redaktion der «Tagesschau», wo er zunächst als Redaktor und Moderator der «Tagesschau Nacht» und von 2005 bis 2007 als Moderator der Mittags-, Abend- und Nachtausgabe wirkte. Ab 2007 moderierte Urs Gredig die Hauptausgabe der «Tagesschau». Zudem war er Hauptmoderator der Wahlsendung «Entscheidung 11».
Im Oktober 2013 wechselte Urs Gredig auf den TV-Korrespondentenposten nach Grossbritannien, im Frühjahr 2017 kehrte er aus London zurück. Bereits zuvor, im Januar 2017, führte Urs Gredig als Moderator durch den Thementag «Blackout». Seit seiner Rückkehr aus Grossbritannien springt er als Gastgeber beim «Club» für den erkrankten Thomy Scherrer ein. Diese Stellvertretung übernimmt Urs Gredig in einem Teilzeitpensum bis zum Abschied bei SRF weiter. Er wird voraussichtlich am 19. September seine letzte Sendung moderieren.
Gredig wird Chefredaktor von CNN Money Switzerland, dem ersten englischsprachigen Finanz- und Wirtschaftssender der Schweiz. Er tritt die Stelle im Spätsommer an. Die Funktion des stellvertretenden Chefredaktors übernimmt Frédéric Lelievre. Der 45-jährige Westschweizer Journalist stösst aus Hongkong zu CNN Money Switzerland, wo er bis Ende Juni 2017 als Korrespondent für Le Temps, TV5 Monde und Le Figaro tätig war. Ihre grosse Erfahrung in der Berichterstattung über die Schweiz und ihr breites internationales Netzwerk in wichtigen ausländischen Märkten seien ideale Voraussetzungen dafür, dass Urs Gredig und Frédéric Lelievre ein erfolgreiches Führungsteam bei CNN Money Switzerland bilden, schreibt der Sender in einer Mitteilung.

