Schweizer Medien-Kongress 2012
An der Mitgliederversammlung von Schweizer Medien hat Hanspeter Lebrument den Bundesratsentscheid zur Aufrechterhaltung des Online-Werbeverbots in der Radio- und Fernsehkonzession begrüsst. Neu im Präsidium ist Filippo Leutenegger.
Mit der Aufrechterhaltung des Online-Werbeverbots wird das bestehende Gleichgewicht in der schweizerischen Medienlandschaft zwischen den privaten Medienanbietern und der gebührenfinanzierten SRG weitgehend gewahrt, so der Präsident von Schweizer Medien zum Entscheid des Bundesrates. Filippo Leutenegger wurde neu ins Präsidium gewählt. Dem zurücktretenden Filippo Lombardi sprachen Präsidium und Mitglieder ihren Dank für seinen grossen Einsatz im Verlegerverband aus. Er wird weiterhin als Mitglied dem Verband angehören.
Die Verbandsleitung zeigte sich auch finanziell in solidem Zustand. Für die Rechnung 2011 konnte ein Gewinn von 11 316.36 Franken ausgewiesen werden (inklusive Finanzerträge und nach Abzug der Rückstellungen für laufende Projekte 2012). Der gegenüber dem Vorjahr geringere Ertrag widerspiegle die Situation bei den Printmedien, da die Mitgliederbeiträge auf den Auflagezahlen basieren und diese auch im laufenden Geschäftsjahr abgenommen haben, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes. Bei den laufenden medienpolitischen Geschäften stehe gegenwärtig vor allem die Revision der Postgesetzverordnung im Zentrum. Als wesentliches Dossier auf der Traktan- denliste des Verbandes steht weiter die Revision der Mehrwertsteuer. Bei dieser bestehe für die Mediennutzer die Gefahr einer Mehrbelastung durch einen höheren Steuersatz, so der Verband weiter.
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