Publikumsrat lobt «Glanz & Gloria» und Super League

Der Publikumsrat lobt «Glanz & Gloria», wünscht sich mehr Tempo bei «G & G Weekend» und ist zufrieden mit dem Ausbau und der Qualität der Fussball Live-Übertragungen.

Das People-Magazin «Glanz & Gloria» berichtet gemäss Publikumsrat auf eigenständige Art und Weise über bekannte Persönlichkeiten. Eine Ratsmehrheit begrüsst die Fokussierung auf Prominente aus der Schweiz. Auf diese Weise unterscheide man sich von den People-Magazinen der deutschen Privatsender. Nicht erfreut ist man über Beiträge, in welchen über SRF-Mitarbeitende berichtet und Eigenwerbung betrieben wird. Die Moderatorinnen und der Moderator führten sympathisch und locker durch die Sendung. «G & G weekend» hingegen würde in den Augen des Publikumsrats etwas mehr Tempo vertragen: Die Wochenend-Ausgabe wirke gemäss Mitteilung etwas zu lang und verliere an Spannung. Bei der täglichen «Glanz & Gloria»-Sendung hingegen sei die Länge der Beitrage und die Dauer der Sendung passend.

Der Ausbau der Berichterstattung über die heimische Fussball Super League im Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) stösst bei einer Mehrheit des Publikumsrats auf Zustimmung. Die Live-Übertragungen am Sonntagnachmittag würden durch Professionalität und den Einbezug von Co-Kommentatoren überzeugen. Das Rahmenprogramm ist gemäss Publikumsrat informativ und unterhaltend, liege vom Umfang her jedoch an der oberen Grenze. Einen Zielkonflikt sehe man bei der Auswahl der Livespiele. Einerseits schätze man, dass über mehrere Sonntage verteilt alle Mannschaften zum Zug kämen, andererseits könne so nicht immer das Top-Spiel der Runde gezeigt werden. Zwar ist der Rat mit der Qualität der Live-Übertragungen zufrieden, allerdings werden die Einblendungen in englischer Sprache kritisiert. Als positiv beurteilt der Publikumsrat die Einbettung der Super League im «Sportpanorama» am Sonntagabend. Das entspreche dem Stellenwert des Fussballs. Der Auftritt eines Kommentators als Experte im Studio kommt ebenfalls gut an. Einige Ratsmitglieder fragen sich jedoch, ob nach neunzig Minuten Live-Spiel und einem umfassenden Rahmenprogramm am Nachmittag wirklich so viel Fussball im «Sportpanorama» nötig sei.

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