Shnit: Die Gewinner

Die neunte Edition des Internationalen Kurzfilmfestivals Shnit ging am Sonntag Abend mit der Preisverleihung im Stadttheater Bern zu Ende.

Der Amerikaner Luke Matheny, der dieses Jahr einen Academy Award für seinen Kurzfilm God of Love gewann, ist der Präsident der diesjährigen Jury. Aus den 75 Kurzfilmen, die im Shnit-Open liefen, hat er, nach der Vorselektion der Jury, folgende als Sieger auserkoren:

Smart Joe (Filme bis 4 Minuten): 15 Summers later (05:00) von Pedro Collantes aus Spanien
15 Summers later erzählt die Geschichte des Paares Laila und Aksel, an einem sonnigen Tag am Strand mit einer ausserordentlichen Begegnung.

Magic Jack (Filme von 4 bis 10 Minuten): Der Besuch (08:30) von Conrad Tambour aus Deutschland
Eine tragikomische Geschichte über eine alte Frau, die mitten in der Nacht für ihre längst verstorbenen Freunde kochen will.

Long John (Filme über 10 Minuten): El Somriure Amagat (The Hidden Smile) (13:00) von Ventura Durall aus Spanien
Ein kleiner Junge flüchtet aus seinem Heimatort in die Hauptstadt Äthiopiens. Unbeirrt versucht er, Anschluss an die anderen Strassenkinder zu finden.

Swiss Made: Bam Tchak (16:00) von Marie-Elsa Sgualdo aus La Chaux-de-Fonds
Laetitia ist nicht erfreut. Ihrer Tochter zuliebe steht sie das erste Mal auf Skis. Einige Stürze später träumt sie nur noch davon, ihrer Rivalin, die ihr den Gatten und talentierten Skifahrer weggeschnappt hat, eine fette Ohrfeige zu verpassen.

Made in Germany: Pärchenabend (20:00) von Hardi Sturm
Adele und Tim. Sabina und Sven. Zwei Pärchen. Ein Abend. Was harmlos beginnt, endet in einem Seelenstriptease. Mit Nachwirkungsgarantie.

Made in Austria: Der letzte Gast (15:00) von Markus Engel
Spätnachts in einer Wiener Bar. Peter, der Wirt, genehmigt sich einen letzten Drink mit Andi, seinem Freund und letzten Gast. Was als alltägliches Gespräch zwischen zwei Freunden beginnt, entwickelt sich zu einer Situation zwischen Leben und Tod.

Made in South Africa: New Digs (02:10) von Martin Sen
Ein kleiner Hamster fühlt sich vernachlässigt und entscheidet sich, seinen schäbigen Käfig zu verlassen, um sich ein besseres zu Hause zu suchen.

Publikumspreis
Der Publikumspreis geht in diesem Jahr nach Frankreich. Guet-Apens (08:45) von Michael Barocas holt sich die meisten Sympathien des Publikums.
Jaques, ein älterer Herr, geniesst seinen Ruhestand. Als er eines Tages von einem Spaziergang nach Hause kommt, wird er von zwei Männern überfallen und in seine Wohnung gedrängt. Diese wollen sein Geld. Doch Jaques ergibt sich nicht kampflos…
 

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