Radio 105 vermarktet ab 2002 seine Sendungen selber
Radio 105 stellt per Anfang 2002 eine eigene Verkaufsdivision auf die Beine.
Radio 105 stellt per Anfang 2002 eine eigene Verkaufsdivision auf die Beine.Der Ende Jahr auslaufende dreijährige Vertrag mit RMB wird nicht weitergeführt. Diesen Entscheid begründet 105-Chef Giuseppe Scaglione mit den Vorteilen, welche die grössere Nähe zum Sender bringt: «Unser Sender hat enorme Potenziale mit vernetzten Angeboten. Aber die kann niemand besser vermarkten als der Veranstalter selber.»Leiterin der Vermarktungsunit wird Lebenspartnerin Paola Libera, die seit über drei Jahren bei 105 tätig ist, das letzte Jahr als Verantwortliche für Sponsoring. Starten wird die neue Vermarktung mit vier Mitarbeitenden. Man werde jedoch rasch aufstocken, sagt Scaglione. Trotz Entscheid für die Inhouse-Vermarktung sucht er auch die Zusammenarbeit mit Vermarktern auf Provisionsbasis. «Wir sind interessiert an jemandem, der im klassischen Spot-Bereich akquiriert», sagt er. Zwei hat er im Visier: Radiotele und IPM.
Seit im vergangenen Frühjahr bekannt geworden war, dass RMB aus der Radiovermarktung aussteigen wolle, hatte man sich gefragt, wohin die Reise für 105 geht. Bei einer WerbeWoche-Umfrage zeigten weder Radiotele, Spot Promotion noch Cover Media und auch nicht die IPM Interesse. Also nur eine Notlösung? Scaglione winkt ab: «Das ist klar nicht der Fall. Das Interesse an 105 ist sehr gross, denn wir bieten starke Zielgruppen.» (dse)
Seit im vergangenen Frühjahr bekannt geworden war, dass RMB aus der Radiovermarktung aussteigen wolle, hatte man sich gefragt, wohin die Reise für 105 geht. Bei einer WerbeWoche-Umfrage zeigten weder Radiotele, Spot Promotion noch Cover Media und auch nicht die IPM Interesse. Also nur eine Notlösung? Scaglione winkt ab: «Das ist klar nicht der Fall. Das Interesse an 105 ist sehr gross, denn wir bieten starke Zielgruppen.» (dse)
