Les Welsch putten Deutsch
Golf & Country zieht die Westschweizer Ausgabe vom Markt
Golf & Country zieht die Westschweizer Ausgabe vom MarktGolf & Country (G & C) stellt seine französischsprachige Version per Anfang 2002 ein. Der Grund für das Aus nach fünf Jahren: Der Konkurrent Golf Suisse hat in der Westschweiz zu viele Leser abgeworben.Mit der Doppelnummer für die Monate November und Dezember erscheint die französischsprachige Version von Golf & Country zum letzten Mal. Die Ausgabe für die Romandie habe sich nicht mehr gerechnet, begründet Herausgeber Urs H. Dillier das Aus. «Allein die Kosten für die Übersetzung waren höher als die zusätzlichen Einnahmen, die sich im Westschweizer Markt generieren liessen», sagt Dillier.
Die negative Entwicklung hänge aber auch mit einer gesunkenen Nachfrage seitens der Leser zusammen. In den besten Zeiten habe G & C in der Romandie mehr als 1000 Abos abgesetzt. Jetzt sei man deutlich unter diesen Wert gerutscht.
Dillier hat seine Umsatzziele im Anzeigenmarkt erreicht
Den Hauptgrund für das geschwundene Interesse sieht er im Konkurrenzprodukt Golf Suisse. Die Mitgliederzeitschrift des Schweizer Golfverbandes ASG, die Piero Schäfer im Auftrag des Volketswiler Medienverlags Meier seit Frühjahr 1998 produziert, habe bei vielen Abonnenten die Lust auf ein kostenpflichtiges Heft vergällt.
Die Westschweizer Abonnenten werden laut Dillier aber nicht einfach aufgegeben. «Ein grosser Teil akzeptiert auch die deutschsprachige Version, mit der wir sie künftig beliefern werden», sagt er.
Dass es für den Lifestyle-Titel Golf & Country finanziell eng geworden sei, bestätigt Dillier hingegen nicht. «Wir haben unsere Umsatzziele im Inseratemarkt im laufenden Jahr sogar übertroffen», sagt der Verleger weiter. «Und dies, obschon seit April auch noch das Monatsheft Drive im gleichen Teich nach Inseraten fischt.» Daniel Schifferle
Die negative Entwicklung hänge aber auch mit einer gesunkenen Nachfrage seitens der Leser zusammen. In den besten Zeiten habe G & C in der Romandie mehr als 1000 Abos abgesetzt. Jetzt sei man deutlich unter diesen Wert gerutscht.
Dillier hat seine Umsatzziele im Anzeigenmarkt erreicht
Den Hauptgrund für das geschwundene Interesse sieht er im Konkurrenzprodukt Golf Suisse. Die Mitgliederzeitschrift des Schweizer Golfverbandes ASG, die Piero Schäfer im Auftrag des Volketswiler Medienverlags Meier seit Frühjahr 1998 produziert, habe bei vielen Abonnenten die Lust auf ein kostenpflichtiges Heft vergällt.
Die Westschweizer Abonnenten werden laut Dillier aber nicht einfach aufgegeben. «Ein grosser Teil akzeptiert auch die deutschsprachige Version, mit der wir sie künftig beliefern werden», sagt er.
Dass es für den Lifestyle-Titel Golf & Country finanziell eng geworden sei, bestätigt Dillier hingegen nicht. «Wir haben unsere Umsatzziele im Inseratemarkt im laufenden Jahr sogar übertroffen», sagt der Verleger weiter. «Und dies, obschon seit April auch noch das Monatsheft Drive im gleichen Teich nach Inseraten fischt.» Daniel Schifferle
