«Gut Stocks!»
So oder ähnlich lautet doch die Glückwunschformel bei irgendeiner Sportart.
So oder ähnlich lautet doch die Glückwunschformel bei irgendeiner Sportart.Von Beat Fritsch Curling kanns nicht sein, dort heissts «Gut Stein!»; beim Eishockey ruft man bestenfalls «Gut Stockbruch!»; «Timber!» schreien die Holzfäller und beim Golf – da ruft man «Fooooooor!». ist, so denken wir, der aufmunternde Wunsch, den sich Börsenhändler, Devisenbroker und Derivate-Gurus, Ospels und Mühlemanns zurufen, bevor sie sich in ihren täglichen Kampf im Aktien- und Devisendschungel stürzen.
Zutreffend war der Ausdruck ganz sicher letzte Woche, als das Schweizer Anleger-Magazin selben Namens zur Verleihung der Stocks-Awards ins LakeSide Zürihorn rief. Und damit gleichzeitig zur Party zum einjährigen Bestehen des Wochentitels der Verlagsgruppe HandelsZeitung, der Anleger jeweils mit Börseninfos versorgt. In der Geburtstagsrede erinnerte Verleger Ralph Büchi an die Marktstimmung bei der Lancierung, damals noch geprägt von fetten Gewinnen und überbordendem Boom.
«Wenn wir das gewusst hätten, was dieses Jahr nicht nur an den Geldmärkten abgeht – unsere Knie wären zumindest weich gewesen», sagte Büchi in seiner Rede vor 250 Gästen. Während die Headline der ersten Stocks-Titelseite noch «Aktien für Sieger» lautete, wäre nur ein Jahr später der Anreisser «Aktien für Nervenstarke» einiges treffender gewesen. Trotzdem: Stocks habe in diesem Jahr negativ zum Markt korrelliert, und das sei für einmal eine Negativentwicklung, die Freude bereite, berichtete Büchi. Während die Börse übers Jahr immer mehr abbröckelte, gewann Stocks laufend dazu.
Grund zur Freude hatten darum auch Verlagsleiterin Patrizia Serra und Anzeigenleiter Musti Asaf, die wohl wesentlich zum Erfolg beigetragen haben. Und mit ihnen auch die Werber Daniel Matter und Erich Baumgartner von Matter & Partner, die das Stocks-Werbebudget betreuen. Demnächst wird die neueste Kampagne zu sehen sein.
Dafür, dass es sich um einen Bankeranlass handelte, war das Line-up der Werber und Medialeute übrigens beachtlich. Anscheinend hat sich in Partykreisen die Qualität der Stocks- und HandelsZeitungs-Anlässe herumgesprochen. Diese zeigte sich nicht zuletzt in der zügigen und professionellen Abwicklung der Awardzeremonie. Es wurden die drei besten Einzelanalysten, die drei besten Analystenteams sowie eine von den Lesern ausgewählte Aktie des Jahres honoriert. Stocks-Chefredaktor Reto Lipp und die Eventverantwortliche der Verlagsgruppe HandelsZeitung, Bettina Möhr, schafften es, die Verleihung in zügigem Tempo in einer halben Stunde durchzuziehen. Das wurde von den anwesenden Bankern goutiert, die mit der Berufsgruppe der Werber die Gemeinsamkeit teilen, dass sie nicht gerne allzu lange zuhören. Vor allem dann nicht, wenn draussen ein Apérobuffet wartet. Sonderkomplimente erhielt Möhr für ihre Moderation – Note 10 von 10. Wäre ein TV-Trendscout im Publikum gesessen, müsste der Verlag wohl bald um den Verbleib der Eventmanagerin bangen.
Dem Ganzen nicht viel abgewinnen mochte Gebi Schregenberger. Er sass im unteren Stock zuerst an der Bar, hatte dann aber Mitleid mit dem Croupier am vereinsamten Riverboatspieltisch und verlustierte sich drum ein wenig mit den Würfeln.
Beat Fritsch
Zutreffend war der Ausdruck ganz sicher letzte Woche, als das Schweizer Anleger-Magazin selben Namens zur Verleihung der Stocks-Awards ins LakeSide Zürihorn rief. Und damit gleichzeitig zur Party zum einjährigen Bestehen des Wochentitels der Verlagsgruppe HandelsZeitung, der Anleger jeweils mit Börseninfos versorgt. In der Geburtstagsrede erinnerte Verleger Ralph Büchi an die Marktstimmung bei der Lancierung, damals noch geprägt von fetten Gewinnen und überbordendem Boom.
«Wenn wir das gewusst hätten, was dieses Jahr nicht nur an den Geldmärkten abgeht – unsere Knie wären zumindest weich gewesen», sagte Büchi in seiner Rede vor 250 Gästen. Während die Headline der ersten Stocks-Titelseite noch «Aktien für Sieger» lautete, wäre nur ein Jahr später der Anreisser «Aktien für Nervenstarke» einiges treffender gewesen. Trotzdem: Stocks habe in diesem Jahr negativ zum Markt korrelliert, und das sei für einmal eine Negativentwicklung, die Freude bereite, berichtete Büchi. Während die Börse übers Jahr immer mehr abbröckelte, gewann Stocks laufend dazu.
Grund zur Freude hatten darum auch Verlagsleiterin Patrizia Serra und Anzeigenleiter Musti Asaf, die wohl wesentlich zum Erfolg beigetragen haben. Und mit ihnen auch die Werber Daniel Matter und Erich Baumgartner von Matter & Partner, die das Stocks-Werbebudget betreuen. Demnächst wird die neueste Kampagne zu sehen sein.
Dafür, dass es sich um einen Bankeranlass handelte, war das Line-up der Werber und Medialeute übrigens beachtlich. Anscheinend hat sich in Partykreisen die Qualität der Stocks- und HandelsZeitungs-Anlässe herumgesprochen. Diese zeigte sich nicht zuletzt in der zügigen und professionellen Abwicklung der Awardzeremonie. Es wurden die drei besten Einzelanalysten, die drei besten Analystenteams sowie eine von den Lesern ausgewählte Aktie des Jahres honoriert. Stocks-Chefredaktor Reto Lipp und die Eventverantwortliche der Verlagsgruppe HandelsZeitung, Bettina Möhr, schafften es, die Verleihung in zügigem Tempo in einer halben Stunde durchzuziehen. Das wurde von den anwesenden Bankern goutiert, die mit der Berufsgruppe der Werber die Gemeinsamkeit teilen, dass sie nicht gerne allzu lange zuhören. Vor allem dann nicht, wenn draussen ein Apérobuffet wartet. Sonderkomplimente erhielt Möhr für ihre Moderation – Note 10 von 10. Wäre ein TV-Trendscout im Publikum gesessen, müsste der Verlag wohl bald um den Verbleib der Eventmanagerin bangen.
Dem Ganzen nicht viel abgewinnen mochte Gebi Schregenberger. Er sass im unteren Stock zuerst an der Bar, hatte dann aber Mitleid mit dem Croupier am vereinsamten Riverboatspieltisch und verlustierte sich drum ein wenig mit den Würfeln.
Beat Fritsch
ging «long» an der Party des Anlegermagazins Stocks. Und das bedeutet im Börsenjargon ein starkes Engagement (Buy) in einem Titel oder Rohstoff. Rotwein floss indes keiner, nur Weisswein und Champagner. Und das heisst dann auf Börsianisch, dass man mit dem Roten «short» ging, weil das die Kurzform für einen so genannten Leerverkauf ist.
Wer sonst Geburtstage feiert, Awards verteilt oder sich fein bewirten lässt, wird an verschiedensten Veranstaltungen der Szene geortet. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in
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