Erste Liebe? Jeans von Gap
Das US-Modelabel wirbt mit Denim auf Halbberühmtheiten und subtilen Spots
Das US-Modelabel wirbt mit Denim auf Halbberühmtheiten und subtilen SpotsVon Thérèse Balduzzi Nachdem Gap jahrelang aufgestellte Jugendliche zeigte, die in Khakis Rock ’n’ Roll tanzten, besinnt sich das Modelabel in seiner neuen Kampagne aufs einfache Denim – und auf umso kunstvollere Spots.
Bereits letzten Winter erhielt die Gap-Werbung der neuen Gap-Agentur Modernista aus Boston eine minimalistischere, coole Note. In der neuen Kampagne, auf den Schulanfang im Herbst lanciert, treten aufsteigende Film- und Musikstars auf. Die Spots zelebrieren Gefühl, Spontaneität und Individualität. Sie geben sich improvisiert, sind aber sorgfältig choreografiert und vielschichtig.
In einem der 30 Sekunden langen Spots tritt die Schauspielerin Juliette Lewis mit zwei Robotern auf, die von Infizierten der Clubszene als das Duo Daft Punk aus Frankreich erkannt werden. Der im Spot gespielte Song «Digital Love» stammt aus der jüngsten CD des Duos, in dessen Musikvideo das Paar ebenfalls als Roboter erscheint. Lewis tanzt am Anfang richtig schlecht. Doch sie fängt sich auf und tanzt mit den Robotern. Am Schluss erscheinen die Logos «Gap Denim» und «Gap.com». In einem weiteren Spot steht Schauspielerin Shannyn Sossamon («A Knight’s Tale») hinter einer von drei DJ-Stationen und scratcht zusammen mit den DJs ShortKut und Rob Swift. Die Musik fetzt, sie tanzt. Am Schluss sagt sie: «My first love? Boys who scratch.»
Die Spots sind eindrücklich choreografiert, und in jedem wird der riesige weisse Raum mit Parkettboden für eine andere Wirkung genutzt. In einem spielt der R&B-Star Cherokee vor einer Wand von Marshall-Verstärkern elektrische Gitarre. Ihr Frage-Antwort-Satz lautet: «My first love? Angus Young» – der Leadgitarrist von AC/DC. Ganz allein im Raum und von weit oben gefilmt, erscheint die rothaarige Nikka Costa, die einen Song der Soulsängerin Sarah Vaughan vorträgt. Ihre erste Liebe ist «The old school».
Halbberühmtheiten zieren auch Anzeigen und Plakate
In einem weiteren sentimentalen Spot fährt die Kamera an einem weissen Flügel vorbei, auf eine junge Frau, die den Song «So far away» von Carol King singt. Etwas später sieht man, dass Carol King selber am Klavier sitzt und die Nachahmerin ihre Tochter Louise Goffen ist. Ihre erste Liebe? «My Mom.» Neben diesen sentimentalen Spots sorgt ein weiterer für subtilen Humor: Will Ferrell, ein Komiker der Sendung «Saturday Night Live» und auf Imitationen von Präsident Bush spezialisiert, singt den Neil-Diamond-Song «Forever in Blue Jeans». Er beginnt mit einem Songwriter-Klischee: «I wrote this song on the back of a dixie cup.» Den Humor versteht nur, wer Will Ferrell aus «Saturday Night Live» und Neil Diamond kennt. Für die Spots führte Paul Hunter Regie.
Plakate und Inserate zeigen weitere Halbberühmtheiten wie Filmschauspieler Giovanni Ribisi, auch der Star aus «Saturday Night Live», Tina Fey, und DJ Spooky wurden von Christian Witkin fotografiert.
Bereits letzten Winter erhielt die Gap-Werbung der neuen Gap-Agentur Modernista aus Boston eine minimalistischere, coole Note. In der neuen Kampagne, auf den Schulanfang im Herbst lanciert, treten aufsteigende Film- und Musikstars auf. Die Spots zelebrieren Gefühl, Spontaneität und Individualität. Sie geben sich improvisiert, sind aber sorgfältig choreografiert und vielschichtig.
In einem der 30 Sekunden langen Spots tritt die Schauspielerin Juliette Lewis mit zwei Robotern auf, die von Infizierten der Clubszene als das Duo Daft Punk aus Frankreich erkannt werden. Der im Spot gespielte Song «Digital Love» stammt aus der jüngsten CD des Duos, in dessen Musikvideo das Paar ebenfalls als Roboter erscheint. Lewis tanzt am Anfang richtig schlecht. Doch sie fängt sich auf und tanzt mit den Robotern. Am Schluss erscheinen die Logos «Gap Denim» und «Gap.com». In einem weiteren Spot steht Schauspielerin Shannyn Sossamon («A Knight’s Tale») hinter einer von drei DJ-Stationen und scratcht zusammen mit den DJs ShortKut und Rob Swift. Die Musik fetzt, sie tanzt. Am Schluss sagt sie: «My first love? Boys who scratch.»
Die Spots sind eindrücklich choreografiert, und in jedem wird der riesige weisse Raum mit Parkettboden für eine andere Wirkung genutzt. In einem spielt der R&B-Star Cherokee vor einer Wand von Marshall-Verstärkern elektrische Gitarre. Ihr Frage-Antwort-Satz lautet: «My first love? Angus Young» – der Leadgitarrist von AC/DC. Ganz allein im Raum und von weit oben gefilmt, erscheint die rothaarige Nikka Costa, die einen Song der Soulsängerin Sarah Vaughan vorträgt. Ihre erste Liebe ist «The old school».
Halbberühmtheiten zieren auch Anzeigen und Plakate
In einem weiteren sentimentalen Spot fährt die Kamera an einem weissen Flügel vorbei, auf eine junge Frau, die den Song «So far away» von Carol King singt. Etwas später sieht man, dass Carol King selber am Klavier sitzt und die Nachahmerin ihre Tochter Louise Goffen ist. Ihre erste Liebe? «My Mom.» Neben diesen sentimentalen Spots sorgt ein weiterer für subtilen Humor: Will Ferrell, ein Komiker der Sendung «Saturday Night Live» und auf Imitationen von Präsident Bush spezialisiert, singt den Neil-Diamond-Song «Forever in Blue Jeans». Er beginnt mit einem Songwriter-Klischee: «I wrote this song on the back of a dixie cup.» Den Humor versteht nur, wer Will Ferrell aus «Saturday Night Live» und Neil Diamond kennt. Für die Spots führte Paul Hunter Regie.
Plakate und Inserate zeigen weitere Halbberühmtheiten wie Filmschauspieler Giovanni Ribisi, auch der Star aus «Saturday Night Live», Tina Fey, und DJ Spooky wurden von Christian Witkin fotografiert.
