Betreten bewegt Werbung
In den USA läuft ein Werbeversuch mit Bodenanimation in Supermärkten
In den USA läuft ein Werbeversuch mit Bodenanimation in SupermärktenVon Thérèse Balduzzi Seit fünf Jahren ist die amerikanische Firma Floorgraphics auf Produktewerbung in Supermärkten spezialisiert und bietet Werbeauftraggebern Werbeflächen auf Böden und an Einkaufswagen an. Das neueste Produkt von Floorgraphics sind Boden-Billboards mit bewegten Bildern, Ton und vielen Möglichkeiten zur Interaktion.
Die vor sechs Jahren gegründete Firma Floorgraphics aus Princeton, New Jersey, betreut die Werbeflächen von 13000 Warenhäusern und Supermärkten in den USA, darunter von grossen Ketten wie Kmart, A&P und Safeway.
Die Firma wurde in wenigen Jahren erfolgreich, allerdings nicht ohne Anfangsschwierigkeiten. Frühere Anzeigen für Fussböden bedingten, dass ein Stück des Bodenbelags herausgerissen werden musste, was auf wenig Begeisterung stiess. «Es brauchte viel Zeit und Missionarsarbeit, um die Werbewirksamkeit zu demonstrieren», sagt Richard Rebh, CEO von Floorgraphics. Mit den rund einen halben Quadratmeter grossen Anzeigen, in Gängen von Supermärkten genau vor dem Gestell mit dem entsprechenden Produkt platziert, lassen sich laut Rebh die Verkaufszahlen um 15 bis 35 Prozent steigern.
Bald kitzeln in 4000 Geschäften Giraffen Babyfüsse
Floorgraphics beteiligt die Geschäfte zu einem Viertel an den Werbeeinnahmen, was vor allem für kleinere Betriebe einen stattlichen Anteil des Einkommens ausmachen kann. Für die Werbeauftraggeber ist die Lösung ebenso vorteilhaft. Die Kosten (Cost per Thousand) der Floorads sind halb so hoch wie die der Aussenwerbung und 16 Mal geringer als die für Fernsehwerbung.
Einen weiteren Durchbruch verspricht sich Rebh von seinem neuesten Angebot: Floorads mit bewegten Bildern und Ton. Sie werden Flooranimations genannt. Im Herbst lief ein Test in über 75 Geschäften an, an dem sich solch bekannte Firmen wie Campbell Soup und Procter & Gamble beteiligen.
Die Flooranimations wurden während zweier Jahre entwickelt und funktionieren mit Hilfe von Mikroprozessoren. Sie können wie die herkömmlichen Floorads schlicht auf den Boden geklebt werden und offerieren eine ganze Reihe von Möglichkeiten: bewegte Bilder, Abfolgen von bewegten Bildern, Ton, Aktivierung durch einen Motion Detector und einen Zähler, der die Interaktionen mit den Konsumenten misst.
Eine Flooranimation für Pampers zeigt beispielsweise eine Giraffe. Setzt man einen Fuss auf die Anzeige, ist ein Baby zu sehen, das gekitzelt wird und lacht. Campbell Soup wirbt in der Testphase für ihre Pastamarke Prego Pasta. «Die Flooranimations sind vor allem bei kleinen Kindern ein grosser Hit, weil sie näher am Boden sind», sagt Rebh. Doch auch Erwachsene bleiben interessiert stehen – wenigstens so lange, wie Flooranimations eine Neuheit darstellen.
Am Ende der Testphase soll die Wirkung der neuen Flooranimations mit der der herkömmlichen Floorads verglichen werden. Rebh verspricht sich, dass Flooranimations weit besser abschneiden werden als Floorads. Sollte sich das bestätigen, ist für das kommende Jahr eine Lancierung auf breiter Ebene in 4000 Geschäften vorgesehen. Geplant sind auch Flooranimations mit einer vorbeiziehenden Textzeile, was den Werbeauftraggebern erlauben würde, den Text so oft wie gewünscht zu ändern oder bestimmten Lokalen anzupassen.
Die vor sechs Jahren gegründete Firma Floorgraphics aus Princeton, New Jersey, betreut die Werbeflächen von 13000 Warenhäusern und Supermärkten in den USA, darunter von grossen Ketten wie Kmart, A&P und Safeway.
Die Firma wurde in wenigen Jahren erfolgreich, allerdings nicht ohne Anfangsschwierigkeiten. Frühere Anzeigen für Fussböden bedingten, dass ein Stück des Bodenbelags herausgerissen werden musste, was auf wenig Begeisterung stiess. «Es brauchte viel Zeit und Missionarsarbeit, um die Werbewirksamkeit zu demonstrieren», sagt Richard Rebh, CEO von Floorgraphics. Mit den rund einen halben Quadratmeter grossen Anzeigen, in Gängen von Supermärkten genau vor dem Gestell mit dem entsprechenden Produkt platziert, lassen sich laut Rebh die Verkaufszahlen um 15 bis 35 Prozent steigern.
Bald kitzeln in 4000 Geschäften Giraffen Babyfüsse
Floorgraphics beteiligt die Geschäfte zu einem Viertel an den Werbeeinnahmen, was vor allem für kleinere Betriebe einen stattlichen Anteil des Einkommens ausmachen kann. Für die Werbeauftraggeber ist die Lösung ebenso vorteilhaft. Die Kosten (Cost per Thousand) der Floorads sind halb so hoch wie die der Aussenwerbung und 16 Mal geringer als die für Fernsehwerbung.
Einen weiteren Durchbruch verspricht sich Rebh von seinem neuesten Angebot: Floorads mit bewegten Bildern und Ton. Sie werden Flooranimations genannt. Im Herbst lief ein Test in über 75 Geschäften an, an dem sich solch bekannte Firmen wie Campbell Soup und Procter & Gamble beteiligen.
Die Flooranimations wurden während zweier Jahre entwickelt und funktionieren mit Hilfe von Mikroprozessoren. Sie können wie die herkömmlichen Floorads schlicht auf den Boden geklebt werden und offerieren eine ganze Reihe von Möglichkeiten: bewegte Bilder, Abfolgen von bewegten Bildern, Ton, Aktivierung durch einen Motion Detector und einen Zähler, der die Interaktionen mit den Konsumenten misst.
Eine Flooranimation für Pampers zeigt beispielsweise eine Giraffe. Setzt man einen Fuss auf die Anzeige, ist ein Baby zu sehen, das gekitzelt wird und lacht. Campbell Soup wirbt in der Testphase für ihre Pastamarke Prego Pasta. «Die Flooranimations sind vor allem bei kleinen Kindern ein grosser Hit, weil sie näher am Boden sind», sagt Rebh. Doch auch Erwachsene bleiben interessiert stehen – wenigstens so lange, wie Flooranimations eine Neuheit darstellen.
Am Ende der Testphase soll die Wirkung der neuen Flooranimations mit der der herkömmlichen Floorads verglichen werden. Rebh verspricht sich, dass Flooranimations weit besser abschneiden werden als Floorads. Sollte sich das bestätigen, ist für das kommende Jahr eine Lancierung auf breiter Ebene in 4000 Geschäften vorgesehen. Geplant sind auch Flooranimations mit einer vorbeiziehenden Textzeile, was den Werbeauftraggebern erlauben würde, den Text so oft wie gewünscht zu ändern oder bestimmten Lokalen anzupassen.
