Walter Bosch sieht bei Jean Frey AG «grosse Chancen»
Der Ex-Werber und Ringier-Berater Walter Bosch erwägt, für einen europäischen Private Equity Fonds bei der Swissfirst Jean-Frey-Aktien zu kaufen.
Der Ex-Werber und Ringier-Berater Walter Bosch erwägt, für einen europäischen Private Equity Fonds bei der Swissfirst Jean-Frey-Aktien zu kaufen.Gegenüber der WerbeWoche bestätigte er einen Bericht des SonntagsBlicks. Bosch vertritt den ungenannten Fonds mit Sitz in London, der ausschliesslich in Medienprojekte investiert, seit einem Jahr. «Strategisch würde eine Investition bei der Jean Frey AG Sinn machen», sagt Bosch. Ob es sich auch finanziell lohne, sei derzeit in Abklärung. Bosch selbst beurteilt den Aktienpreis als «nicht jenseits von gut und böse» (siehe Seite 15). Voraussetzung für einen Einstieg sei jedoch, dass eine «bedeutende Minderheitsbeteiligung» herausschaue sowie die Möglichkeit, Einfluss auf die Strategie zu nehmen, «sonst sind wir nicht interessiert». Dass er sich für die Investorengruppe Apax engagiere, verneinte Bosch, ebenso die Vermutung, dass er für Ringier als Trojanisches Pferd herhalte. Bosch betonte, dass er als ehemaliger Weltwoche-Redaktor, Bilanz-Kolumnist sowie Verlagsdirektor von Ringier die Risiken der Jean Frey AG einschätzen könne. «Dieser Verlag hat grosse Chancen, wenn man es richtig macht», meint er. Von Bedeutung sei, dass Leute mitentscheiden, die von der Sache etwas verstünden. Bosch ergänzte, dass «sein» Fonds für den Return on Investment fünf bis sieben Jahren rechne, «was für die Jean Frey AG genügen sollte». (mk)
