Kopf der Woche: «Ich geniesse die frankofone Leichtigkeit»
Andrea Hemmi ist neue Leiterin Corporate Communications von McDonald’s Schweiz
Andrea Hemmi ist neue Leiterin Corporate Communications von McDonald’s SchweizKopf der Woche «Ich geniesse die frankofone Leichtigkeit»Erste Beziehungen zum Fastfood-Giganten McDonald’s hat Andrea Hemmi bereits in ihrer Kindheit geknüpft. Als der erste Ableger des Hamburgerbräters in Lausanne eröffnet wurde, entdeckte Andrea bei einem Verwandtenbesuch in der Westschweiz den Cheeseburger, der bis heute ihr Favorit geblieben ist. Bei Trimedia lernte Andrea Hemmi als Beraterin die Facetten des Kunden McDonald’s kennen, sodass sie heute als Leiterin der Corporate Communications des Happy-Meal-Anbieters in ein Unternehmen einsteigt, das sie eigentlich schon recht gut kennt.
Derzeit pendelt sie zwar noch fleissig zwischen Zürich und Lausanne und eilt von einem Meeting zum andern, um sich in die neue Aufgabe einzuarbeiten. Trotz Hektik geniesst sie, wie sie es ausdrückt, die frankofone Leichtigkeit, die ihre Arbeit seit Mitte März begleitet. Dass sich das Unternehmen in der Westschweiz befindet, wertet Hemmi als zusätzliche glückliche Komponente. McDonald’s schätzt Andrea Hemmi als Arbeitgeber vor allem deshalb, weil dieses Unternehmen innovativ sei, sich weiterentwickle, in der Öffentlichkeit etwas bewegt habe, nahe bei seinen Kunden sei und ein starkes Image besitze. Andrea Hemmi möchte für McDonald’s einen alle Landesteile gleich behandelnden Informationsstil pflegen.
Ihre schriftstellerische Tätigkeit wird die Autorin von «Flamingoküsse» inskünftig etwas zurückstellen müssen. Obwohl sie bereits als kleines Mädchen mit dem Zeigefingersystem eifrig in die Schreibtasten griff, um ihre Fantasie in kleine Geschichten einfliessen zu lassen, könnte sich Andrea Hemmi nicht vorstellen, als Berufsautorin tätig zu sein. Das wäre zu sehr Knochenarbeit und würde sicher auch nicht mehr so viel Spass machen, ist sie überzeugt. Schreiben soll weiterhin ihr Freizeitvergnügen bleiben. Ein weiteres Werk schliesst sie auch nicht aus, auf ein Thema festlegen lassen will sich Hemmi nicht. Im Moment sei der Kopf sowieso mit andern Dingen angefüllt als mit neuen Romanprojekten, verrät sie. Kommt hinzu, dass sie sich vertieft mit der französischen und englischen Sprache befassen will – und zwar nicht nur aus beruflichen Gründen.
Obwohl sie die Vielseitigkeit des Beraterjobs bei Trimedia geschätzt hatte, wollte sie näher an die Medienfront, um den direkten Kontakt mit der Öffentlichkeit zu pflegen. Das tat sie auch leidenschaftlich gern für ihren früheren Arbeitgeber, TV 3, dessen abruptes Ende die Pressesprecherin lange beschäftigt hat. Obwohl sie sich das Worst-Case-Szenario immer vor Augen gehalten habe, sei sie dann doch überrascht gewesen, welche Emotionen das Ende des Senders bei ihr ausgelöst habe, meint sie rückblickend auf das Debakel in Downtown Schlieren. Anita Vaucher
Derzeit pendelt sie zwar noch fleissig zwischen Zürich und Lausanne und eilt von einem Meeting zum andern, um sich in die neue Aufgabe einzuarbeiten. Trotz Hektik geniesst sie, wie sie es ausdrückt, die frankofone Leichtigkeit, die ihre Arbeit seit Mitte März begleitet. Dass sich das Unternehmen in der Westschweiz befindet, wertet Hemmi als zusätzliche glückliche Komponente. McDonald’s schätzt Andrea Hemmi als Arbeitgeber vor allem deshalb, weil dieses Unternehmen innovativ sei, sich weiterentwickle, in der Öffentlichkeit etwas bewegt habe, nahe bei seinen Kunden sei und ein starkes Image besitze. Andrea Hemmi möchte für McDonald’s einen alle Landesteile gleich behandelnden Informationsstil pflegen.
Ihre schriftstellerische Tätigkeit wird die Autorin von «Flamingoküsse» inskünftig etwas zurückstellen müssen. Obwohl sie bereits als kleines Mädchen mit dem Zeigefingersystem eifrig in die Schreibtasten griff, um ihre Fantasie in kleine Geschichten einfliessen zu lassen, könnte sich Andrea Hemmi nicht vorstellen, als Berufsautorin tätig zu sein. Das wäre zu sehr Knochenarbeit und würde sicher auch nicht mehr so viel Spass machen, ist sie überzeugt. Schreiben soll weiterhin ihr Freizeitvergnügen bleiben. Ein weiteres Werk schliesst sie auch nicht aus, auf ein Thema festlegen lassen will sich Hemmi nicht. Im Moment sei der Kopf sowieso mit andern Dingen angefüllt als mit neuen Romanprojekten, verrät sie. Kommt hinzu, dass sie sich vertieft mit der französischen und englischen Sprache befassen will – und zwar nicht nur aus beruflichen Gründen.
Obwohl sie die Vielseitigkeit des Beraterjobs bei Trimedia geschätzt hatte, wollte sie näher an die Medienfront, um den direkten Kontakt mit der Öffentlichkeit zu pflegen. Das tat sie auch leidenschaftlich gern für ihren früheren Arbeitgeber, TV 3, dessen abruptes Ende die Pressesprecherin lange beschäftigt hat. Obwohl sie sich das Worst-Case-Szenario immer vor Augen gehalten habe, sei sie dann doch überrascht gewesen, welche Emotionen das Ende des Senders bei ihr ausgelöst habe, meint sie rückblickend auf das Debakel in Downtown Schlieren. Anita Vaucher
