Magnificum Eventicum!
Die (sehr) lange Eventwoche begann schon montags mit einer Housewarmingparty bei den Personal Consultants von Headaway & Stone im Zürcher Seefeld.
Die (sehr) lange Eventwoche begann schon montags mit einer Housewarmingparty bei den Personal Consultants von Headaway & Stone im Zürcher Seefeld.Von Beat Fritsch Die drei Inhaberinnen sind erfahrene Füchsinnen in der Personalvermittlung und haben sich auf je einen Bereich spezialisiert. Hélène Müller bewirtschaftet die Kommunikationsbranche, Irini Antonopoulos die Banken, und Leute aus dem Treuhandwesen lassen sich von Patricia Turk beraten.
Leider mussten sich die beiden Seniorpartner, Alfred Lord Headaway of Sussex und der «Honorable» Mister Miles Stone, entschuldigen lassen. Den Gerüchten nach eröffneten sie gleichentags auf ihren Gütern in Wales die traditionelle Fuchsjagd, bevor es ans 50-Jahr-Thronjubiläum der Queen ging. Nichtsdestotrotz adelte die Zürcher Werbe-Society die Party. An den feinen Häppchen, zubereitet von Bongusto-Catering, delektierten sich unter anderen Bonapartes Harry Sulzer, Kreativgenie Frank Bodin, DDB-Artbuyer Flavia Schlittler, Werbedoyen Urs Beer, Verlagsspezialist Urs Zeier, aber auch Publizist Roger de Weck mit Gattin Claudia. Normalerweise auf Green and Tee trifft sich Müller mit Martin Denecke, der ebenfalls mit seiner Anwesenheit dem Newcomer die Ehre erwies. Und last but not least sahen wir Kurt W. Zimmermann, Weltwoche-Verlagsleiterin Uli Rubner, Werber Erich Baumgartner, Mediafachmann Beat Krebs und Peter Urs Naef. Berichtenswert erscheint uns auch die Tatsache, dass diesmal nicht Werber, sondern Banker als Letzte nach Hause gingen – längst hatte es Mitternacht geschlagen.
Auch zum nächsten Anlass traf man sich im Seefeld, und zwar gleich um die Ecke. Mitte Woche weihte Reto Alborghetti seine neuen Büros ein. Der frühere WHA-Partner hat sich aus dem daily Werbebusiness verabschiedet und will in Zukunft nur noch als Communication Consultant tätig sein. Ebenfalls als Consultant unterwegs, allerdings im Bereich Media, ist Heinz Bischof. Der frühere Mitinhaber der Innomedia (heute Mediaplanning) ist gemäss Eigendeklaration «so ein bisschen am Rumschauen für etwaige Mandate». Mit Bischof ins Gespräch vertieft waren des Gastgebers Ehefrau, Andrea Alborghetti, Claudia Köhler von Freelance Connaction und Robi Sulser, freier Texter und Konzepter aus Hombrechtikon, der ganz im Gegensatz zum Klischee «Auffallen um jeden Preis» ein netter und bescheidener Werber ist. Ebenfalls auf Stippvisite beim neu gegründeten Unternehmen: BSW-Geschäftsführer Walter Merz, der sich als Werbepartygänger in letzter Zeit eher rar machte.
Für den Schlummertrunk trifft sich Werberin und Werber zum abendlichen Ausklang zurzeit im Bliss, eine der angesagteren Lounges in Zürich – Lounge ist übrigens Trenddeutsch für Bar mit Hängerecke für matte Geister. In lauen Sommernächten kann man dort neben «fancy» Drinks auch die grosszügige Terrasse gleich unter dem Kunsthaus geniessen. Fürs In-Publikum sorgt der gute Name, denn hinter dem Laden steht mit Mathias Lietha einer der Jungs von Blushin Pink – eine bei Werbern sehr beliebte Partydestination, die seit neuestem Gastrecht im V-Labor gefunden hat.
Nach dem Motto «Wir sind auch Berner!» traf sich am Donnerstag ein Teil der Zürcher Szene mit den Mutzen in der Bundeshauptstadt. Die Publimedia lud dort zum Terrassenfest 02; eine Fete vom Allerfeinsten, besonders was die Kulinarik anbelangte. So viel Käse wurde uns schon lange nicht mehr vorgesetzt! Im Ernst – mit Affineur Christoph Bruni aus Thun kam wohl einer der besten Schweizer Käsehändler angereist. Cateringchef Urs Hauri, früher Küchenchef im Berner «Schweizerhof», traf mit ihm eine exzellente Wahl. Allerdings holte er sich damit auch Konkurrenz ins Haus. Des Chefs warme Feinheiten gingen ob der Begeisterung über die Käseauslage beinahe vergessen. Und sogar der kulinarisch bewanderte Shortlistautor muss zugeben, dass ihm einige bisher gänzlich unbekannte Spezialitäten kredenzt wurden, etwa ein ganz edler Blauschimmelkäse aus Asturien.
Mit von der Partie waren neben Otto Meier, Daniel Strobel und Markus Ehrle von der Publimedia auch Bund-Verlagsleiter
J. Pepe Wiss, die Anzeigenleiter Raoul Wanger vom Bund und Michi Seiler von der Berner Zeitung. Aber auch Fred Dietiker von den SMP oder Hansueli Rawyler und Samir Saydjari von Opel Schweiz.
Den ausnahmsweise längeren Weg zu einem Anlass nahmen Urs Schneider von Mediaschneider und Stefan Hostettler von OMD Zürich-City in Kauf. Und Sawi-Direktor Jürg Engi schätzte es, dass er von Biel her kommend für einmal nur halb so weit fahren musste wie für andere Events.
Tags darauf langten die Berner gleich nochmal tüchtig zu. Im alten Von-Roll-Areal gabs als Wochenabschluss ein Mega-Eventicum. Organisiert von der gleichnamigen Agentur aus der Polyconsult-Gruppe, die mit ihren Partnern Modernlight und Punktocrealine zur Riesensause lud.
Die Berner erwiesen sich dabei als absolut multikulturell und weltoffen: Zuerst stand ein Zürcher Komiker auf der Bühne, als Moderator folgte der Basler Jörg Kressig. Ansonsten hörte man mehrheitlich diesen charmanten Sprachfehler namens «Bäärndüütsch»; tout Werbe-Berne schien versammelt. Ein nettes und anständiges Werbervolk. Wir waren bass erstaunt. Bei Begrüssung und Showblocks hört man noch zu und applaudiert danach lange. Dazu steht die Mehrzahl der Gäste vor der Bühne und nicht an der Bar. Und irgendwie dünkten uns die Berner auch sonst weniger exaltiert und abgedreht als die Boys und Girls aus der Zürcher Szene. Wir wissen heute noch nicht weshalb (eventuell weniger anstrengende Kunden? Weniger Stress? Weniger Alkohol? Weniger pssst!!) – und werden darum gelegentlich sicher wieder mal aus Bern berichten.
Beat Fritsch
Leider mussten sich die beiden Seniorpartner, Alfred Lord Headaway of Sussex und der «Honorable» Mister Miles Stone, entschuldigen lassen. Den Gerüchten nach eröffneten sie gleichentags auf ihren Gütern in Wales die traditionelle Fuchsjagd, bevor es ans 50-Jahr-Thronjubiläum der Queen ging. Nichtsdestotrotz adelte die Zürcher Werbe-Society die Party. An den feinen Häppchen, zubereitet von Bongusto-Catering, delektierten sich unter anderen Bonapartes Harry Sulzer, Kreativgenie Frank Bodin, DDB-Artbuyer Flavia Schlittler, Werbedoyen Urs Beer, Verlagsspezialist Urs Zeier, aber auch Publizist Roger de Weck mit Gattin Claudia. Normalerweise auf Green and Tee trifft sich Müller mit Martin Denecke, der ebenfalls mit seiner Anwesenheit dem Newcomer die Ehre erwies. Und last but not least sahen wir Kurt W. Zimmermann, Weltwoche-Verlagsleiterin Uli Rubner, Werber Erich Baumgartner, Mediafachmann Beat Krebs und Peter Urs Naef. Berichtenswert erscheint uns auch die Tatsache, dass diesmal nicht Werber, sondern Banker als Letzte nach Hause gingen – längst hatte es Mitternacht geschlagen.
Auch zum nächsten Anlass traf man sich im Seefeld, und zwar gleich um die Ecke. Mitte Woche weihte Reto Alborghetti seine neuen Büros ein. Der frühere WHA-Partner hat sich aus dem daily Werbebusiness verabschiedet und will in Zukunft nur noch als Communication Consultant tätig sein. Ebenfalls als Consultant unterwegs, allerdings im Bereich Media, ist Heinz Bischof. Der frühere Mitinhaber der Innomedia (heute Mediaplanning) ist gemäss Eigendeklaration «so ein bisschen am Rumschauen für etwaige Mandate». Mit Bischof ins Gespräch vertieft waren des Gastgebers Ehefrau, Andrea Alborghetti, Claudia Köhler von Freelance Connaction und Robi Sulser, freier Texter und Konzepter aus Hombrechtikon, der ganz im Gegensatz zum Klischee «Auffallen um jeden Preis» ein netter und bescheidener Werber ist. Ebenfalls auf Stippvisite beim neu gegründeten Unternehmen: BSW-Geschäftsführer Walter Merz, der sich als Werbepartygänger in letzter Zeit eher rar machte.
Für den Schlummertrunk trifft sich Werberin und Werber zum abendlichen Ausklang zurzeit im Bliss, eine der angesagteren Lounges in Zürich – Lounge ist übrigens Trenddeutsch für Bar mit Hängerecke für matte Geister. In lauen Sommernächten kann man dort neben «fancy» Drinks auch die grosszügige Terrasse gleich unter dem Kunsthaus geniessen. Fürs In-Publikum sorgt der gute Name, denn hinter dem Laden steht mit Mathias Lietha einer der Jungs von Blushin Pink – eine bei Werbern sehr beliebte Partydestination, die seit neuestem Gastrecht im V-Labor gefunden hat.
Nach dem Motto «Wir sind auch Berner!» traf sich am Donnerstag ein Teil der Zürcher Szene mit den Mutzen in der Bundeshauptstadt. Die Publimedia lud dort zum Terrassenfest 02; eine Fete vom Allerfeinsten, besonders was die Kulinarik anbelangte. So viel Käse wurde uns schon lange nicht mehr vorgesetzt! Im Ernst – mit Affineur Christoph Bruni aus Thun kam wohl einer der besten Schweizer Käsehändler angereist. Cateringchef Urs Hauri, früher Küchenchef im Berner «Schweizerhof», traf mit ihm eine exzellente Wahl. Allerdings holte er sich damit auch Konkurrenz ins Haus. Des Chefs warme Feinheiten gingen ob der Begeisterung über die Käseauslage beinahe vergessen. Und sogar der kulinarisch bewanderte Shortlistautor muss zugeben, dass ihm einige bisher gänzlich unbekannte Spezialitäten kredenzt wurden, etwa ein ganz edler Blauschimmelkäse aus Asturien.
Mit von der Partie waren neben Otto Meier, Daniel Strobel und Markus Ehrle von der Publimedia auch Bund-Verlagsleiter
J. Pepe Wiss, die Anzeigenleiter Raoul Wanger vom Bund und Michi Seiler von der Berner Zeitung. Aber auch Fred Dietiker von den SMP oder Hansueli Rawyler und Samir Saydjari von Opel Schweiz.
Den ausnahmsweise längeren Weg zu einem Anlass nahmen Urs Schneider von Mediaschneider und Stefan Hostettler von OMD Zürich-City in Kauf. Und Sawi-Direktor Jürg Engi schätzte es, dass er von Biel her kommend für einmal nur halb so weit fahren musste wie für andere Events.
Tags darauf langten die Berner gleich nochmal tüchtig zu. Im alten Von-Roll-Areal gabs als Wochenabschluss ein Mega-Eventicum. Organisiert von der gleichnamigen Agentur aus der Polyconsult-Gruppe, die mit ihren Partnern Modernlight und Punktocrealine zur Riesensause lud.
Die Berner erwiesen sich dabei als absolut multikulturell und weltoffen: Zuerst stand ein Zürcher Komiker auf der Bühne, als Moderator folgte der Basler Jörg Kressig. Ansonsten hörte man mehrheitlich diesen charmanten Sprachfehler namens «Bäärndüütsch»; tout Werbe-Berne schien versammelt. Ein nettes und anständiges Werbervolk. Wir waren bass erstaunt. Bei Begrüssung und Showblocks hört man noch zu und applaudiert danach lange. Dazu steht die Mehrzahl der Gäste vor der Bühne und nicht an der Bar. Und irgendwie dünkten uns die Berner auch sonst weniger exaltiert und abgedreht als die Boys und Girls aus der Zürcher Szene. Wir wissen heute noch nicht weshalb (eventuell weniger anstrengende Kunden? Weniger Stress? Weniger Alkohol? Weniger pssst!!) – und werden darum gelegentlich sicher wieder mal aus Bern berichten.
Beat Fritsch
hatte als Eventikus der WerbeWoche mal wieder eine härtere Partywoche hinter sich. Headaway & Stone, Alborghetti Communication, Bliss, Publimedia, Eventicum, Modernlight und Punktocrealine hiessen die Gastgeber. Wer sich an Partys am Limmat-, Aare- oder Rheinufer und beim organisierten Herumstehen sonstwo trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Branche. Haben Sie jetzt schon etwas Spannendes zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tastatur ([email protected]). Weitere Veranstaltungstipps so-wie noch mehr Shortlistbilder: www.werbewoche.ch
