For my amusement only!
Von Beat Fritsch
Von Beat FritschAusserkantonale Medien habens im Millionen-Zürich ein bisschen schwerer – oder «Wenn der Berg nicht zum Prophet kommt, kommt der Prophet halt zum Berg». So sieht man das jedenfalls bei der Südostschweiz und der für deren Vermarktung zuständigen Publicitas Chur. Jahr für Jahr pilgert die «P»-Belegschaft samt allen Verantwortlichen der im Kopfblatt Die Südostschweiz (SO) zusammengefassten Regionalzeitungen nach Zürich zum grossen Kundenfest. Damit das Lokalkolorit nicht ganz verloren ging, hatte man als Veranstaltungsort heuer die «Wine Loft» des begehrtesten Bündner Kochexports Beat Caduff gewählt.
Die diesjährige Südostschweiz-Sause stand aber auch im Zeichen des Abschieds vom langjährigen SO-Anzeigenleiter und «P»-Vizedirektor Georg Binkert. Für seine «dritte Lebenshälfte», so sagte der quirlige Bündner, wolle er nochmals etwas total anderes auf die Beine stellen. Im westafrikanischen Kleinstaat Gambia, rund 1500 Kilometer südlich der Kanarischen Inseln, startet er ein eigenes Hilfsprojekt. Statt Belegexemplare wird Binkert fortan Moskitonetze unter die Leute bringen – Malaria ist die Haupttodesursache bei den Kindern seiner neuen Heimat. Ein Bild seines neuen Betätigungsfelds dürfen sich übrigens schon bald Lillia Della Piana von Koller Della Piana Consulting, Reto Kreis von Suzuki Automobile und Susanne Schelling von Publimedia machen. Sie gewannen anlässlich einer «Abschiedsverlosung» je zwei Wochen Ferien an der afrikanischen Westküste mit Binkert als Fremdenführer. «Chapeau» kann man da nur sagen – und dem Georg für die Zukunft alles Gute und viel Glück wünschen!
Derweil mit der Südostschweiz gediegen getafelt wurde, gings im Brockenhaus mit Facts feucht-fröhlich zu und her. Die Facts-Bingo-Nacht ist ein sicherer Wert mit allerhöchstem Unterhaltungsfaktor im Zürcher Event-Dschungel. Komiker und Bingo-Spielleiter Beat Schlatter sorgte mit seiner Truppe und mit originellen Preisen dafür, dass kein Auge trocken blieb.
Dabei kam auch der Shortlistautor gehörig unter die Räder. Dass man sich nämlich in dieser Kolumne anlässlich der letzten Bingo-Nacht noch hämisch freute, einen Filius des berühmten PR-Unternehmers Stöhlker nach diversen Bingo-Falschansagen von einer Domina im Passgang vorgeführt zu sehen, wurde nun zum Bumerang: Statt der schon länger angepeilten Gastrolle bei «Lüthi & Blanc», die ebenfalls im Preistopf mit drin war, wurde unser Schreiber als Gewinner der fünften Runde zum Rencontre mit Pornosternchen Sandy Sanders auf die Bühne gebeten. Allwo die leichtbeschürzte Dame coram publico auf dessen Schoss Platz nahm, um ihm ein tschechisches Liedchen ins Ohr zu trällern – für viele der absolute Höhepunkt des Abends. Unser viel geprüfter Mann fürs Grobe überstand auch diese Härteprobe unbeschadet.
Weniger unbeschadet kamen die an die Spieler verteilten Exemplare der Weltwoche davon. Das Druckerzeugnis sei in Papierschnitzel zu zerreissen, um damit die Bingo-Treffer abzudecken, lautete Schlatters Anweisung – um gleich mal allen vor Augen zu führen, wo die Konkurrenz hockt und wie mit ihr zu verfahren sei.
Abschliessend noch ein kurzes Korrigendum zur letzten Shortlist: Leiter Elektronische Medien bei Tamedia ist immer noch Andreas Meili – und Irene Ackermann ist nicht etwa seine Nachfolgerin, sondern seine bezaubernde Assistentin.
Beat Fritsch
Die diesjährige Südostschweiz-Sause stand aber auch im Zeichen des Abschieds vom langjährigen SO-Anzeigenleiter und «P»-Vizedirektor Georg Binkert. Für seine «dritte Lebenshälfte», so sagte der quirlige Bündner, wolle er nochmals etwas total anderes auf die Beine stellen. Im westafrikanischen Kleinstaat Gambia, rund 1500 Kilometer südlich der Kanarischen Inseln, startet er ein eigenes Hilfsprojekt. Statt Belegexemplare wird Binkert fortan Moskitonetze unter die Leute bringen – Malaria ist die Haupttodesursache bei den Kindern seiner neuen Heimat. Ein Bild seines neuen Betätigungsfelds dürfen sich übrigens schon bald Lillia Della Piana von Koller Della Piana Consulting, Reto Kreis von Suzuki Automobile und Susanne Schelling von Publimedia machen. Sie gewannen anlässlich einer «Abschiedsverlosung» je zwei Wochen Ferien an der afrikanischen Westküste mit Binkert als Fremdenführer. «Chapeau» kann man da nur sagen – und dem Georg für die Zukunft alles Gute und viel Glück wünschen!
Derweil mit der Südostschweiz gediegen getafelt wurde, gings im Brockenhaus mit Facts feucht-fröhlich zu und her. Die Facts-Bingo-Nacht ist ein sicherer Wert mit allerhöchstem Unterhaltungsfaktor im Zürcher Event-Dschungel. Komiker und Bingo-Spielleiter Beat Schlatter sorgte mit seiner Truppe und mit originellen Preisen dafür, dass kein Auge trocken blieb.
Dabei kam auch der Shortlistautor gehörig unter die Räder. Dass man sich nämlich in dieser Kolumne anlässlich der letzten Bingo-Nacht noch hämisch freute, einen Filius des berühmten PR-Unternehmers Stöhlker nach diversen Bingo-Falschansagen von einer Domina im Passgang vorgeführt zu sehen, wurde nun zum Bumerang: Statt der schon länger angepeilten Gastrolle bei «Lüthi & Blanc», die ebenfalls im Preistopf mit drin war, wurde unser Schreiber als Gewinner der fünften Runde zum Rencontre mit Pornosternchen Sandy Sanders auf die Bühne gebeten. Allwo die leichtbeschürzte Dame coram publico auf dessen Schoss Platz nahm, um ihm ein tschechisches Liedchen ins Ohr zu trällern – für viele der absolute Höhepunkt des Abends. Unser viel geprüfter Mann fürs Grobe überstand auch diese Härteprobe unbeschadet.
Weniger unbeschadet kamen die an die Spieler verteilten Exemplare der Weltwoche davon. Das Druckerzeugnis sei in Papierschnitzel zu zerreissen, um damit die Bingo-Treffer abzudecken, lautete Schlatters Anweisung – um gleich mal allen vor Augen zu führen, wo die Konkurrenz hockt und wie mit ihr zu verfahren sei.
Abschliessend noch ein kurzes Korrigendum zur letzten Shortlist: Leiter Elektronische Medien bei Tamedia ist immer noch Andreas Meili – und Irene Ackermann ist nicht etwa seine Nachfolgerin, sondern seine bezaubernde Assistentin.
Beat Fritsch
amüsierte sich an der grossen Facts-Bingo-Nacht prächtig. Unter anderem mit der abgebildeten Dame – vom Spielleiter als berühmter Sexstar angekündigt –, die der Hauptpreis der fünften Spielrunde war: Wer das Pornosternchen hat, braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen.
Wer sich in der Kommunikationsszene an Partys und Apéros trifft, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Branche. Haben Sie jetzt schon etwas Spannendes zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tastatur (info@werbewo che.ch). Für Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder: www.werbewoche.ch
