Zwischen zwei Welten
Andreas Meier, Client Service Director von Metzgerlehner Worldwide Partners AG, ist seit Anfang Jahr auch Partner und Mitinhaber der Agentur.
Andreas Meier, Client Service Director von Metzgerlehner Worldwide Partners AG, ist seit Anfang Jahr auch Partner und Mitinhaber der Agentur.«Logomotive» heisst einer seiner Spitznamen. «Der passt», sagt Andreas Meier dazu. Sachverhalte zu analysieren und Menschen zu motivieren, zählt der 50-Jährige zu seinen Charakterstärken. Im täglichen Umgang mit Mitarbeitern und Kunden gilt für ihn die Maxime «nichts ist unmöglich». Diese «Can-do-Mentalität» begleitet ihn stets – seit 2001 auch bei seiner Tätigkeit als Client Service Director und GL-Mitglied von Metzgerlehner Worldwide Partners AG. Zum Jahresbeginn wurde Meier Partner und Mitinhaber der Agentur. Hier könne er «dank facettenreicher Kundenstruktur und inhabergeführtem Netzwerk etwas bewegen». Zudem schätzt Meier, dass das Erlenbacher Team an einem Strick ziehe. Für Metzgerlehner heisst das: Kunden nach der «3-K-Formel» klare, kontinuierliche und kreative Auftritte zu verschaffen und New Business an Land zu ziehen. Meier sieht darin trotz Wirtschaftsflaute Potenzial: «Unser Bekanntheitsgrad kann noch gesteigert werden», ist er überzeugt. Dass Metzgerlehner bescheidene Zurückhaltung übt, birgt in seinen Augen eben auch Nachteile: «Wir werden momentan zu wenig an Präsentationen eingeladen.»
Den derzeitigen Nöten der Branche versuche das Haus mit «qualitativ hoch stehender Effizienz» entgegenzuwirken: «Grundsätzlich hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden – die Zeiten von oberflächlichem Glamour und Effekthascherei sind vorbei», führt Meier aus. «Die Werbung von heute muss die Ziele des Kunden viel schneller und wirksamer umsetzen und erreichen.» Nach diesem Prinzip will Metzgerlehner beweisen, «dass sich auch ein mittelgrosses Unternehmen in der verschärften Wettbewerbssituation behaupten kann.»
Schon als Junge hat Meier gelernt, für seine Ziele zu kämpfen: Der Sohn einer achtköpfigen Bauernfamilie, der nach dem Willen des Vaters hätte Pfarrer werden sollen, verbrachte sechs Jahre in einem katholischen Internat. Dass er heute im Dienste der Ersatzreligion Werbung steht, begründet er mit seinem Freiheitsdrang.
Nach dem Gymnasium studierte Meier Wirtschaftswissenschaften. Aus seinem ersten Beraterjob bei der cR Werbeagentur in Basel hätte nur ein Gastspiel werden sollen. Doch die Faszination, für verschiedene Branchen tätig zu sein und den Umgang mit Menschen zu pflegen, liess ihn nicht mehr los. 1982 wurde Meier von Ted Metzger bei Adolf Wirz Werbeberatung eingestellt, wo er zuletzt Unitleiter und GL-Mitglied war. Nach 18 Jahren wollte er sich nochmals neu orientieren – Metzger holte ihn erneut an Bord.
Konstanz prägt nicht nur Meiers Berufsleben: Der zweifache Vater lebt immer noch auf dem Familienbesitz im württembergischen Stetten. «Ich bin in meinem Dorf verwurzelt und brauche den Austausch zwischen gegensätzlichen Welten», erklärt er. Auch privat treibt der «Vereinsmeier» als «Logomotive» Entwicklungen voran. Hin und wieder zieht er gar einen Pflug hinter sich her. «Ich gebe zu», lacht Meier, «den Spitznamen werde ich wohl nie mehr los.»
Carole Koch
Den derzeitigen Nöten der Branche versuche das Haus mit «qualitativ hoch stehender Effizienz» entgegenzuwirken: «Grundsätzlich hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden – die Zeiten von oberflächlichem Glamour und Effekthascherei sind vorbei», führt Meier aus. «Die Werbung von heute muss die Ziele des Kunden viel schneller und wirksamer umsetzen und erreichen.» Nach diesem Prinzip will Metzgerlehner beweisen, «dass sich auch ein mittelgrosses Unternehmen in der verschärften Wettbewerbssituation behaupten kann.»
Schon als Junge hat Meier gelernt, für seine Ziele zu kämpfen: Der Sohn einer achtköpfigen Bauernfamilie, der nach dem Willen des Vaters hätte Pfarrer werden sollen, verbrachte sechs Jahre in einem katholischen Internat. Dass er heute im Dienste der Ersatzreligion Werbung steht, begründet er mit seinem Freiheitsdrang.
Nach dem Gymnasium studierte Meier Wirtschaftswissenschaften. Aus seinem ersten Beraterjob bei der cR Werbeagentur in Basel hätte nur ein Gastspiel werden sollen. Doch die Faszination, für verschiedene Branchen tätig zu sein und den Umgang mit Menschen zu pflegen, liess ihn nicht mehr los. 1982 wurde Meier von Ted Metzger bei Adolf Wirz Werbeberatung eingestellt, wo er zuletzt Unitleiter und GL-Mitglied war. Nach 18 Jahren wollte er sich nochmals neu orientieren – Metzger holte ihn erneut an Bord.
Konstanz prägt nicht nur Meiers Berufsleben: Der zweifache Vater lebt immer noch auf dem Familienbesitz im württembergischen Stetten. «Ich bin in meinem Dorf verwurzelt und brauche den Austausch zwischen gegensätzlichen Welten», erklärt er. Auch privat treibt der «Vereinsmeier» als «Logomotive» Entwicklungen voran. Hin und wieder zieht er gar einen Pflug hinter sich her. «Ich gebe zu», lacht Meier, «den Spitznamen werde ich wohl nie mehr los.»
Carole Koch
