Stallmeister des Trojanischen Pferdes
Christoph Bürge ist seit Januar Client Service Director und Geschäftsleitungsmitglied bei Jung von Matt/Limmat.
Christoph Bürge ist seit Januar Client Service Director und Geschäftsleitungsmitglied bei Jung von Matt/Limmat.Christoph Bürge liebt Schnee. In den vergangenen Wintermonaten konnte sich der Ski- und Snowboardfreak jedoch selten Zeit frei- schaufeln, um in die Berge zu fahren. Absolute Priorität hat für ihn seit Anfang Januar Jung von Matt/Limmat. Hier wirkt Bürge als Client Service Director und Geschäftsleitungsmitglied. Seine Begeisterung über den Einzug in die Agentur ist sicher mindestens so gross wie seine Freude an frisch verschneiten Pisten: «Die hiesige Philosophie von Werbung, symbolisiert durch ein Trojanisches Pferd mit explosivem Inhalt, überzeugt mich», erklärt der ehemalige Exxtra-Beratungsleiter. Er ist ganz sicher, «dass bei der heutigen Reizüberflutung Kommunikation nur auffallen kann, wenn sie überraschend daherkommt». Folglich sieht der 36-Jährige im «Guerilla-Einsatz» – einer unkonventionellen, listigen und gleichzeitig lustvollen Art zu werben – je länger, je mehr eine ideale Begleitmassnahme, um Kampagnen zum Leben zu erwecken.Als Grund für den Abgang bei Exxtra nennt Bürge das Bedürfnis nach einer neuen Herausforderung. «Nach der Pionierarbeit, für einen einzigen Brand eine Werbeunit aufzubauen, reizt mich nun die Präzisionsarbeit, einer gestandenen Agentur mit vielfältigem Markenportfolio zum Erfolg zu verhelfen», erklärt Bürge. Bei JvM könne er sein Flair für integrierte Kommunikation und für Kreativität voll ausleben. Mitarbeitern und Kunden will Bürge dabei ein Ansprechpartner sein, der wirkungsvolle Ideen erkennt und im Markt umsetzt.
Zürich war fast immer Dreh- und Angelpunkt in Christoph Bürges Leben. Im Stadtkreis Hottingen, wo sich Jung von Matt vor rund einem Jahr angesiedelt hat, besuchte er die Handelsmittelschule. In die Werbung wollte er, um Alltagsroutine im Beruf zu vermeiden. So liess sich der heutige Werbeleiter am Sawi zum Fachmann ausbilden. Lehr- und Wanderjahre verbrachte er bei Grendene+Lanz, Metzger Blatter Partner und bei Lintas.
Was es bedeutet, sich in einem neuen Markt zu behaupten, erlebte Bürge später als Account Director beim Aufbau von Ammirati Puris Lintas in Shanghai. In der aufstrebenden chinesischen Metropole wurde er mit der Einführung europäischer Marken wie beispielsweise Aspirin betraut, was dazu führte, dass er unter anderem die Funktion einer Brausetablette kommunizieren musste. Die Erfahrung, sich im Dschungel einer fremden Kultur einen Weg bahnen zu müssen, hat ihn geprägt. Nebst Inspiration und Alltagschinesisch brachte Bürge vor allem die Arbeitseinstellung «Alles ist möglich» mit nach Hause. Darauf hat er später nicht nur bei Advico Young & Rubicam und Exxtra vertraut, sondern auch heute bei JvM.
Budgetlöcher haben sich an der Wolfbachstrasse noch nicht aufgetan: «Die Stimmung im Haus ist gut, wir haben viel zu tun, und die ADC- und AME-Auszeichnungen der letzten Wochen bestätigen unser kreatives Schaffen», erklärt der Client Service Director. Nun will er der Agentur zu einem primär qualitativen, aber auch quantitativen Wachstum verhelfen. «Und selbst wenn die nächsten Abenteuer nicht im Schnee stattfinden, sie werden sicher nicht auf sich warten lassen», lacht Bürge.
Sucht gerne das Abenteuer, sowohl im Privaten als auch im Beruf: Christoph Bürge, Client Service Director von Jung von Matt/Limmat.
Carole Koch
Zürich war fast immer Dreh- und Angelpunkt in Christoph Bürges Leben. Im Stadtkreis Hottingen, wo sich Jung von Matt vor rund einem Jahr angesiedelt hat, besuchte er die Handelsmittelschule. In die Werbung wollte er, um Alltagsroutine im Beruf zu vermeiden. So liess sich der heutige Werbeleiter am Sawi zum Fachmann ausbilden. Lehr- und Wanderjahre verbrachte er bei Grendene+Lanz, Metzger Blatter Partner und bei Lintas.
Was es bedeutet, sich in einem neuen Markt zu behaupten, erlebte Bürge später als Account Director beim Aufbau von Ammirati Puris Lintas in Shanghai. In der aufstrebenden chinesischen Metropole wurde er mit der Einführung europäischer Marken wie beispielsweise Aspirin betraut, was dazu führte, dass er unter anderem die Funktion einer Brausetablette kommunizieren musste. Die Erfahrung, sich im Dschungel einer fremden Kultur einen Weg bahnen zu müssen, hat ihn geprägt. Nebst Inspiration und Alltagschinesisch brachte Bürge vor allem die Arbeitseinstellung «Alles ist möglich» mit nach Hause. Darauf hat er später nicht nur bei Advico Young & Rubicam und Exxtra vertraut, sondern auch heute bei JvM.
Budgetlöcher haben sich an der Wolfbachstrasse noch nicht aufgetan: «Die Stimmung im Haus ist gut, wir haben viel zu tun, und die ADC- und AME-Auszeichnungen der letzten Wochen bestätigen unser kreatives Schaffen», erklärt der Client Service Director. Nun will er der Agentur zu einem primär qualitativen, aber auch quantitativen Wachstum verhelfen. «Und selbst wenn die nächsten Abenteuer nicht im Schnee stattfinden, sie werden sicher nicht auf sich warten lassen», lacht Bürge.
Sucht gerne das Abenteuer, sowohl im Privaten als auch im Beruf: Christoph Bürge, Client Service Director von Jung von Matt/Limmat.
Carole Koch
