Nur Inhalte zählen
Pierre C. Meier über die Chancen, mit Breitband-Internet Geld zu verdienen.
Pierre C. Meier über die Chancen, mit Breitband-Internet Geld zu verdienen.Eines der Themen an den letzte Woche zu Ende gegangenen Bieler Kommunikationstagen befasste sich – wie konnte es anders sein – mit den Auswirkungen des Breitband-Internetzugangs auf den Medienkonsum. Hansuk Kim von der Korean Telecom zeigte am Beispiel von Korea, dass ein attraktives Breitbandangebot erhebliche Verschiebungen im Konsum der verschiedenen Medien zur Folge hat. In den letzten Jahren hat sich der klassische TV-Konsum in Korea beinahe halbiert. Die durchschnittliche Internetnutzung beträgt 20 Stunden pro Woche. Ein Drittel der User nutzt das Internet für Computerspiele, Filme oder Nachrichten. Video- und Movie on Demand stossen auf breite Akzeptanz. Kein Wunder, weist Korea die weltgrösste Nachfrage nach Video- und Movie on Demand auf. Gemäss Kim werde das Internet in Zukunft für Filmproduzenten und TV-Stationen zur wichtigsten Umsatzquelle werden.
Auch in der Schweiz wird dem Breitbandmarkt ein grosses Wachstumspotenzial vorhergesagt. Gemäss der Beratungsfirma Booz Allen Hamilton wird bis in maximal fünf Jahren jeder zweite Schweizer Haushalt via ADSL oder Kabel über einen Breitband-Internetzugang verfügen. Heute liegt dieser Wert bei etwa 30 Prozent.
Kein Wunder also, verspricht sich Armin Walpen in Zukunft für die SRG lukrative Zusatzgeschäfte. Für den Erfolg der Triple-Play- Strategie (Internet, Telefonie und TV aus einer Hand) von Swisscom und Cablecom ist Content ausschlaggebend. Und um im hoch- kompetitiven Schweizer TV-Markt erfolgreich zu sein, braucht es vor allem auch Schweizer Inhalte. Nur solche garantieren den Anbietern zusätzliche Einnahmen durch Reaktionsmöglichkeiten. Sei es durch gebührenpflichtige Nummern oder SMS – Triple-Play also.
Obwohl Medienminister Leuenberger in Biel gewohnt launig bemerkte, dass es bei den Kommunikationstagen nicht eigentlich um den Inhalt gehe, sondern darum, dass man sie überhaupt durchführe.
> Pierre C. Meier, Chefredaktor
Auch in der Schweiz wird dem Breitbandmarkt ein grosses Wachstumspotenzial vorhergesagt. Gemäss der Beratungsfirma Booz Allen Hamilton wird bis in maximal fünf Jahren jeder zweite Schweizer Haushalt via ADSL oder Kabel über einen Breitband-Internetzugang verfügen. Heute liegt dieser Wert bei etwa 30 Prozent.
Kein Wunder also, verspricht sich Armin Walpen in Zukunft für die SRG lukrative Zusatzgeschäfte. Für den Erfolg der Triple-Play- Strategie (Internet, Telefonie und TV aus einer Hand) von Swisscom und Cablecom ist Content ausschlaggebend. Und um im hoch- kompetitiven Schweizer TV-Markt erfolgreich zu sein, braucht es vor allem auch Schweizer Inhalte. Nur solche garantieren den Anbietern zusätzliche Einnahmen durch Reaktionsmöglichkeiten. Sei es durch gebührenpflichtige Nummern oder SMS – Triple-Play also.
Obwohl Medienminister Leuenberger in Biel gewohnt launig bemerkte, dass es bei den Kommunikationstagen nicht eigentlich um den Inhalt gehe, sondern darum, dass man sie überhaupt durchführe.
> Pierre C. Meier, Chefredaktor
