Fusionsgedanken im Sonnenschein
Nachfolge Bis das RTVG steht, ist Radio Sunshine auf Stand-by.
Nachfolge Bis das RTVG steht, ist Radio Sunshine auf Stand-by.Über ein Dutzend Kauf- oder Kooperationsangebote sind bis Ende November bei Markus Ruoss für sein Radio Sunshine eingegangen, mittlerweile hat er allen bis auf drei eine Absage geschickt. Wer noch im Rennen ist, sagt er nicht. Kommt dazu, dass er ohnehin alle Verhandlungen sistiert hat, weil er das RTVG abwarten will.Über die drei Offerten hinaus hält er sich aber nach eigenen Aussagen noch drei weitere Optionen offen: ein Management Buyout, eine «Zentralschweizer Version» und «Alles bleibt beim Alten». Die letzte Variante, merkt er gegenüber der Werbewoche brieflich an, erfordere einen neuen Businessplan und einen Umzug.
Zur «Zentralschweizer Version» präzisiert er nur kurz: «Mindestens die Programme zentral produzieren und vermarkten». Interessant ist die Pluralform! Erwägt er Kooperations- oder gar Fusionsgespräche mit Radio Central und/oder Pilatus?
Abwegig wäre dies nicht, sind doch die Verbreitungsgebiete der drei Radios beinahe deckungsgleich, die Musikformate zumindest von Sunshine und Central ähnlich und die wirtschaftliche Situation nicht leichter. Letzteres spürt auch Ruoss, obwohl er betont, dass er keineswegs unter wirtschaftlichem Druck stehe. Er fügt jedoch an, dass er sich «deutlich bessere Ergebnisse» wünsche, um in sein «Produkt» investieren zu können.
Wie reagiert man bei den Konkurrenten? Bei Pilatus war Geschäftsleiter Joachim Freiberg bis Redaktionsschluss nicht erreichbar. Und bei Central sagte Alfons Spirig, dass er sich schon ähnliche Gedanken gemacht habe: «Ruoss und ich reden sicher miteinander.» So weit, wie vom Sunshine-Chef angetönt, seien die Gespräche nicht gediehen. Auch sei es bisher zu keiner Dreierkiste mit Pilatus gekommen.
(mk)
Zur «Zentralschweizer Version» präzisiert er nur kurz: «Mindestens die Programme zentral produzieren und vermarkten». Interessant ist die Pluralform! Erwägt er Kooperations- oder gar Fusionsgespräche mit Radio Central und/oder Pilatus?
Abwegig wäre dies nicht, sind doch die Verbreitungsgebiete der drei Radios beinahe deckungsgleich, die Musikformate zumindest von Sunshine und Central ähnlich und die wirtschaftliche Situation nicht leichter. Letzteres spürt auch Ruoss, obwohl er betont, dass er keineswegs unter wirtschaftlichem Druck stehe. Er fügt jedoch an, dass er sich «deutlich bessere Ergebnisse» wünsche, um in sein «Produkt» investieren zu können.
Wie reagiert man bei den Konkurrenten? Bei Pilatus war Geschäftsleiter Joachim Freiberg bis Redaktionsschluss nicht erreichbar. Und bei Central sagte Alfons Spirig, dass er sich schon ähnliche Gedanken gemacht habe: «Ruoss und ich reden sicher miteinander.» So weit, wie vom Sunshine-Chef angetönt, seien die Gespräche nicht gediehen. Auch sei es bisher zu keiner Dreierkiste mit Pilatus gekommen.
(mk)
