Publisuisse dürstet nach mehr Glotze
AdScreen Vermarktet Publisuisse neben TV-Bildschirmen zu Hause schon bald auch Screens an Kiosken?
AdScreen Vermarktet Publisuisse neben TV-Bildschirmen zu Hause schon bald auch Screens an Kiosken?Gehts nach dem Ständerat, muss die SRG mehr Gebühren-Millionen an private Anbieter abtreten als von Bundes- und Nationalrat vorgesehen. Kein Wunder, schaut sie sich nach neuen Einnahmequellen um. Eine Möglichkeit wäre ein Ausweiten der Tätigkeit von Publisuisse. Tatsächlich denkt man bei der SRG-Werbevermarkterin «über neue Geschäftsfelder nach», so deren Kommunikationsleiter Peter Kaufmann.Zu einem solchen Geschäftsfeld könnten schon bald Bildschirme an Kiosken werden. Fest steht: Der Pressegrossist Naville, der in der Romandie 200 Verkaufsstellen betreibt, das Westschweizer Fernsehen TSR und Publisuisse arbeiten zusammen an einem Projekt. Vorgesehen ist offenbar, dass Naville seine Kioske mit Screens ausrüstet, TSR diese mit Content beliefert und Publisuisse für Werbung besorgt ist – womöglich crossmedial mit TV.
Kaufmann bestätigt, dass derzeit ein gemeinsames Projekt getestet werde. «Ob es aber für uns zu einem zusätzlichen Standbein wird, ist noch nicht entschieden», sagt er. Über weitere Infos verfügt er nicht, alle zuständigen Personen sind in den Ferien. Bei Naville wird das Projekt indirekt bestätigt: Man verweist auf die TSR-Pressestelle. Dort aber ist die zuständige Person nicht erreichbar.
Eine Firma, die letztes Jahr mit der Screen-Vermarktung immerhin 3,4 Millionen Franken Nettoumsatz erwirtschaftete (siehe Seite 18) und seit kurzem ein Screen-Netz an freien Kiosken der Deutsch- und Westschweiz anbietet (WW 7/05), ist die Goldbach Media AG. Was sagt man dort zur möglichen neuen und mächtigen Konkurrentin? Goldbach-CEO Klaus Kappeler gibt sich gelassen: «Wir freuen uns über jeden Mitbewerber. Das belebt den Markt.» Im Übrigen sei er es gewohnt, dass Goldbach Media häufig der Innovator und Publisuisse der Kopierer sei.
(mk)
Kaufmann bestätigt, dass derzeit ein gemeinsames Projekt getestet werde. «Ob es aber für uns zu einem zusätzlichen Standbein wird, ist noch nicht entschieden», sagt er. Über weitere Infos verfügt er nicht, alle zuständigen Personen sind in den Ferien. Bei Naville wird das Projekt indirekt bestätigt: Man verweist auf die TSR-Pressestelle. Dort aber ist die zuständige Person nicht erreichbar.
Eine Firma, die letztes Jahr mit der Screen-Vermarktung immerhin 3,4 Millionen Franken Nettoumsatz erwirtschaftete (siehe Seite 18) und seit kurzem ein Screen-Netz an freien Kiosken der Deutsch- und Westschweiz anbietet (WW 7/05), ist die Goldbach Media AG. Was sagt man dort zur möglichen neuen und mächtigen Konkurrentin? Goldbach-CEO Klaus Kappeler gibt sich gelassen: «Wir freuen uns über jeden Mitbewerber. Das belebt den Markt.» Im Übrigen sei er es gewohnt, dass Goldbach Media häufig der Innovator und Publisuisse der Kopierer sei.
(mk)
