TNC stärkt Oetterlis Rücken
TV-Werbung Die Sender des TeleNewsCombi wählten Radiotele-Chef Bruno Oetterli zum Geschäftsführer.
TV-Werbung Die Sender des TeleNewsCombi wählten Radiotele-Chef Bruno Oetterli zum Geschäftsführer.Mit der Wahl von Bruno Oetterli wurde erstmals ein Vermarkter Geschäftsführer des TeleNewsCombis (TNC). Bisher waren immer Vertreter der Privat-TVs an der Spitze des Pools – zuerst TNC-Initiant Christian Stärkle (Tele M1) und dann Marcel Geissbühler (TeleBärn). Letzterer wechselt demnächst zum Detailhandelsriesen Valora.Die Wahl des Radiotele-Inhabers begründet Florenz Schaffner von Tele M1 mit den Aufgaben eines TNC-Geschäftsführers im Bereich Werbeakquisition und Kundenbetreuung. Dies bedinge eine enge Zusammenarbeit mit dem Vermarktungspartner. «Bruno Oetterli kann dies nun in Personalunion machen, darum war seine Wahl schlicht die beste Lösung», sagt Schaffner.
Dreistufenmodell bleibt
Oetterli übernimmt seine neue Zusatzfunktion am 1. April. Am dreistufigen Vermarktungsmodell des TNC ändert sich nichts: Die Sender bearbeiten ihre regionalen Märkte, Radiotele akquiriert und betreut die Kunden auf nationaler Ebene, und die Publisuisse stellt eine effiziente Abwicklung und Abrechnung sicher und betreut ihre Direktkunden.
Oetterlis Wahl kann allerdings auch als Positionsbezug des TNC gegen IP Multimedia und ihren geplanten Einstieg in den Lokal-TV-Markt verstanden werden (WW 10/05). Das sieht auch Geissbühler so: «Die Lokal-TVs stellen indirekt klar, dass die IP für sie keine Rolle spielt und dass
sie das TNC nicht vermarkten kann.»
Oetterli selbst versteht die Wahl zwar als «Vertrauensbeweis und als Bekenntnis zur Kontinuität», ein Positionsbezug gegen die IP hingegen sieht er nur bedingt. Er sei jedenfalls für die neue Aufgabe angefragt worden, bevor die IP ihre neue Strategie bekannt gegeben habe.
Dem pflichtet Schaffner bei. Er wertet Oetterlis Wahl denn auch als «tolle Bestätigung seiner guten Arbeit für das TNC».
Markus Knöpfli
Dreistufenmodell bleibt
Oetterli übernimmt seine neue Zusatzfunktion am 1. April. Am dreistufigen Vermarktungsmodell des TNC ändert sich nichts: Die Sender bearbeiten ihre regionalen Märkte, Radiotele akquiriert und betreut die Kunden auf nationaler Ebene, und die Publisuisse stellt eine effiziente Abwicklung und Abrechnung sicher und betreut ihre Direktkunden.
Oetterlis Wahl kann allerdings auch als Positionsbezug des TNC gegen IP Multimedia und ihren geplanten Einstieg in den Lokal-TV-Markt verstanden werden (WW 10/05). Das sieht auch Geissbühler so: «Die Lokal-TVs stellen indirekt klar, dass die IP für sie keine Rolle spielt und dass
sie das TNC nicht vermarkten kann.»
Oetterli selbst versteht die Wahl zwar als «Vertrauensbeweis und als Bekenntnis zur Kontinuität», ein Positionsbezug gegen die IP hingegen sieht er nur bedingt. Er sei jedenfalls für die neue Aufgabe angefragt worden, bevor die IP ihre neue Strategie bekannt gegeben habe.
Dem pflichtet Schaffner bei. Er wertet Oetterlis Wahl denn auch als «tolle Bestätigung seiner guten Arbeit für das TNC».
Markus Knöpfli
