Ja, mein Leader!
Nur alle zwei Jahre präsentiert die Wemf ihre Studie MA Leader. Sie erhebt die Mediennutzung von Führungspersönlichkeiten für ausgewählte Printprodukte und Websites.
Nur alle zwei Jahre präsentiert die Wemf ihre Studie MA Leader. Sie erhebt die Mediennutzung von Führungspersönlichkeiten für ausgewählte Printprodukte und Websites.Zudem gibt die Studie Auskunft überdie Position im beruflichen Umfeld und Anschaffungsabsichten von Produkten des gehobenen Bedarfs. Alles in allem für eine Präsentation also eine eher trockene Angelegenheit. Etwas Auflockerung brachte das Gastreferat «Leadership und Medien – wer führt wen?» von NZZ- und Le-Temps-Autor Beat Kappeler, der sich in seinen Ausführungen auf eine Art mediale Täter- und Opfersuche machte.
Projiziert auf Werbeagenturen sieht das mit den Leadern übrigens folgendermassen aus: Als Leader wird bezeichnet, wer als Angestellter die 100000-Franken-Brutto-Grenze überschreitet, das wären also alle aus der Beratung. Oder mit demselben Zapfen als Selbstständiger glänzen kann – das heisst sämtliche uns bekannten Freelancer. Top Leader schliesslich sind solche, die Ende Jahr mehr als 140000 Franken eingesackt haben – also sämtliche GL-Mitglieder, sowohl in Klein- wie in Grossagenturen, nicht zu vergessen die Mitglieder der erweiterten Geschäftsleitung (meist die agenturinternen Liebesverhältnisse der Chefs), die Kreation – ausser natürlich dem Grafiklehrling, davon gibts aber eh fast keine mehr – die Chefsekretärin, der herzige Hund der Chefsekretärin und die Putzfrau.
Im Übrigen glänzte man heuer im Technopark gegenüber früheren dort erlebten Events. Wirklich edel angerichtete Häppchen und weisses Tuch auf den Stehtischchen. Dazu junge und chic gewandete Menschen, welche die Cüpli nachschenkten. Und am Piano der für den musikalischen Hintergrund zuständige und in der Branche bestens bekannte Robi Weber.
Weils aber so schönes Wetter war, war der Schlussapéro dennoch nur von kurzer Dauer. Es zog wohl die meisten in Richtung Innenstadt, wo die Aussichten auf flanierende und schöne Menschen letztlich sicher besser sind als an einem Branchenanlass in den Eingeweiden des Technopark.
Beat Fritschüberlegte sich, was man denn an einem schönen Montagnachmittag so alles anstellen könnte, wenn man schon das ganze Wochenende an der Sonne gelegen hat. Weils zum Glück die Wemf gibt, musste nicht
lange gerätselt werden. Die AG für Werbemedienforschung wartete im Technopark mit der Präsentation der MA Leader auf, die bekanntlich nur alle zwei Jahre aufgelegt wird. Dass sich da ein grosses Branchen-Stelldichein ergab, versteht sich von selbst.
Projiziert auf Werbeagenturen sieht das mit den Leadern übrigens folgendermassen aus: Als Leader wird bezeichnet, wer als Angestellter die 100000-Franken-Brutto-Grenze überschreitet, das wären also alle aus der Beratung. Oder mit demselben Zapfen als Selbstständiger glänzen kann – das heisst sämtliche uns bekannten Freelancer. Top Leader schliesslich sind solche, die Ende Jahr mehr als 140000 Franken eingesackt haben – also sämtliche GL-Mitglieder, sowohl in Klein- wie in Grossagenturen, nicht zu vergessen die Mitglieder der erweiterten Geschäftsleitung (meist die agenturinternen Liebesverhältnisse der Chefs), die Kreation – ausser natürlich dem Grafiklehrling, davon gibts aber eh fast keine mehr – die Chefsekretärin, der herzige Hund der Chefsekretärin und die Putzfrau.
Im Übrigen glänzte man heuer im Technopark gegenüber früheren dort erlebten Events. Wirklich edel angerichtete Häppchen und weisses Tuch auf den Stehtischchen. Dazu junge und chic gewandete Menschen, welche die Cüpli nachschenkten. Und am Piano der für den musikalischen Hintergrund zuständige und in der Branche bestens bekannte Robi Weber.
Weils aber so schönes Wetter war, war der Schlussapéro dennoch nur von kurzer Dauer. Es zog wohl die meisten in Richtung Innenstadt, wo die Aussichten auf flanierende und schöne Menschen letztlich sicher besser sind als an einem Branchenanlass in den Eingeweiden des Technopark.
Beat Fritschüberlegte sich, was man denn an einem schönen Montagnachmittag so alles anstellen könnte, wenn man schon das ganze Wochenende an der Sonne gelegen hat. Weils zum Glück die Wemf gibt, musste nicht
lange gerätselt werden. Die AG für Werbemedienforschung wartete im Technopark mit der Präsentation der MA Leader auf, die bekanntlich nur alle zwei Jahre aufgelegt wird. Dass sich da ein grosses Branchen-Stelldichein ergab, versteht sich von selbst.
