Alinghi setzt neue Segel
Sponsoring Publicis heizt mit drei Spots für die UBS das Alinghi-Fieber um den America's Cup an. Ein Musterbeispiel für eine Win-Win-Situation.
Sponsoring Publicis heizt mit drei Spots für die UBS das Alinghi-Fieber um den America’s Cup an. Ein Musterbeispiel für eine Win-Win-Situation.Der Sieg war eine Sensation. Das Binnenland Schweiz verweist die besten Segler der Welt in den Windschatten. Alinghi gewinnt in Neuseeland den America’s Cup 2003. Eine lang anhaltende Erfolgswelle für das Image bringt dieser Sieg auch der UBS. Die Kooperation zwischen der grössten Schweizer Bank und dem Team Alinghi des Milliardärs Ernesto Bertarelli zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Sponsoring-Engagements der Welt. Nun findet das Rennen erstmals in Europa statt. Das Medieninteresse dürfte noch grösser werden als in Neuseeland, weil in Valencia 2007 neu auch Boote aus Deutschland, Südafrika und China starten. «Eine Win-Win-Situation», wie man bei der UBS meint.
Trainings laufen bereitsDas Team Alinghi kann sich der Unterstützung eines der grössten globalen Finanzdienstleister sicher sein. Umgekehrt schafft es die UBS dank Alinghi, den wichtigsten Bereich aus ihrer Geschäftswelt zu emotionalisieren: das Teamwork. Das Rennen funktioniert so, dass in Valencia elf Teams aus neun Ländern in einer Vorausscheidung – Louis Vuitton Cup – den Herausforderer bestimmen, der beim America’s Cup gegen den letzten Sieger Alinghi in den Zweikampf treten darf.
Für dieses Spektakel trainieren und testen vor Ort bereits heute die ersten Teams ihre Boote. «Segel klar» deshalb auch für die Werbung. Zusammen mit Publicis in Zürich hat die UBS eine Serie von neuen Filmen mit dem Team Alinghi entwickelt. In den Spots werden die Schlüsselwerte Vorbereitung, Engagement und «Verständnis» kommuniziert. Alle Filme arbeiten mit faszinierenden Segelaufnahmen, die am zukünftigen Rennplatz in Valencia gedreht worden sind.
Christian Siegrist, der verantwortliche Berater von Publicis, war bei den Dreharbeiten dabei. Ihm ist klar: «Wenn man diese Segler in den Spots in Aktion sieht, sind ihre Motivation und Leidenschaft unverkennbar. Alinghi hat nur ein Ziel, und das deckt sich 1:1 mit dem, was die UBS mit ihren Kunden will: den Erfolg.» Publicis hat aus den drei Spots in sieben Sprachversionen über 100 Cut-downs von 7 bis 45 Sekunden Länge konfektioniert.
Star Com in London macht die Mediaplanung für den internationalen Einsatz der Spots. Eingesetzt werden die Filme im Fernsehen generell sowie gezielt im Umfeld von Sendungen rund um das Segeln. Das Budget für den Mediaeinsatz ist noch offen. Publicis hat auch Anzeigen sowie Plakate für verschiedenste Einsätze gestaltet. Zum Konzept der UBS als Geldgeber gehört, dass die Rennen nicht mehr als ein fast geheimes Ritual auf dem offenen Meer stattfinden. Die Zuschauer sollen sehen, was auf den Booten passiert: harte Arbeit und Teamwork.
Feintuning der RennbooteGedreht wurden die Spots mit den Booten, die für den Cup in Neuseeland gebaut worden sind. Inzwischen testen in Valencia zwei Teams von Alinghi die an die neuen Regeln angepassten Boote. Bis zum Rennen werden die Testergebnisse noch zweimal zu modifizierten Schiffen führen, bevor es im Juni 2007 mit dem optimalen Rennboot richtig losgeht. Alinghi wie auch die anderen Teams haben für diesen Prozess der Entwicklung in Valencia Werften aufbauen lassen, vergleichbar mit den Boxen in der Formel 1 – nur viel grösser.
Die Arbeit an den Spots führte zu einer «ganz anderen Art, ein Projekt in Angriff zu nehmen», erklärt Christian Siegrist. Das Filmteam musste sich den Vorgaben von Alinghi anpassen und konnte dafür fast dokumentarisch das Training der Segler verfolgen. «Da blieb gerade mal ein Slot von einer Woche, sonst hätten wir wieder ein ganzes Jahr warten müssen», verrät Siegrist.
Authentisches FilmmaterialBeeindruckt hat den Werber, wie die sehr leicht gebauten Hightechboote «gieren und knarren wie ein Wal». Diese Geräusche geben auch den Spots einen sehr authentischen Charakter. Faszinierend sei es auch gewesen, die Technik der Boote genauer zu studieren. «Man hatte ständig das Gefühl, das leichte Material breche in den Wellen auseinander.»
Christian Siegrist, der schon beim letzten Rennen für Publicis das Budget UBS/Alinghi betreut hat, ist inzwischen vom Segelsport so angetan, dass er im letzten Herbst selber den Segelschein gemacht hat, «allerdings nur für den Zürichsee». Dort startet an Pfingsten auch ein Rahmenprogramm zum America’s Cup mit der UBS Alinghi Swiss Tour. Mehr Infos dazu finden sich auf der Website alinghi.com.
Making of …Publicis und Markenfilm aus Hamburg haben in Valencia während vier Tagen an den Originalschauplätzen des nächsten America’s Cup 2007 gedreht. Am Set wirkten 70 Leute rund um Regisseur Adrian Moat.
Zwei Kameras waren auf Schnellbooten installiert. Eine Kamera verfolgte das Training der Segler aus einem Helikopter.
Besondere Effekte liefert auch eine kleine Lipstickkamera, die zuoberst auf dem 30 Meter hohen Mast der Alinghi montiert wurde. Als Boot diente die Siegerjacht des America’s Cup 2003.
Die Hauptdarsteller der Spots sind alles echte Protagonisten aus dem Team Alinghi.
Mit Teamwork ans Ziel: Die Spots vermitteln die Gemeinsamkeiten des Teams Alinghi und der UBS.
Andreas Panzeri
Trainings laufen bereitsDas Team Alinghi kann sich der Unterstützung eines der grössten globalen Finanzdienstleister sicher sein. Umgekehrt schafft es die UBS dank Alinghi, den wichtigsten Bereich aus ihrer Geschäftswelt zu emotionalisieren: das Teamwork. Das Rennen funktioniert so, dass in Valencia elf Teams aus neun Ländern in einer Vorausscheidung – Louis Vuitton Cup – den Herausforderer bestimmen, der beim America’s Cup gegen den letzten Sieger Alinghi in den Zweikampf treten darf.
Für dieses Spektakel trainieren und testen vor Ort bereits heute die ersten Teams ihre Boote. «Segel klar» deshalb auch für die Werbung. Zusammen mit Publicis in Zürich hat die UBS eine Serie von neuen Filmen mit dem Team Alinghi entwickelt. In den Spots werden die Schlüsselwerte Vorbereitung, Engagement und «Verständnis» kommuniziert. Alle Filme arbeiten mit faszinierenden Segelaufnahmen, die am zukünftigen Rennplatz in Valencia gedreht worden sind.
Christian Siegrist, der verantwortliche Berater von Publicis, war bei den Dreharbeiten dabei. Ihm ist klar: «Wenn man diese Segler in den Spots in Aktion sieht, sind ihre Motivation und Leidenschaft unverkennbar. Alinghi hat nur ein Ziel, und das deckt sich 1:1 mit dem, was die UBS mit ihren Kunden will: den Erfolg.» Publicis hat aus den drei Spots in sieben Sprachversionen über 100 Cut-downs von 7 bis 45 Sekunden Länge konfektioniert.
Star Com in London macht die Mediaplanung für den internationalen Einsatz der Spots. Eingesetzt werden die Filme im Fernsehen generell sowie gezielt im Umfeld von Sendungen rund um das Segeln. Das Budget für den Mediaeinsatz ist noch offen. Publicis hat auch Anzeigen sowie Plakate für verschiedenste Einsätze gestaltet. Zum Konzept der UBS als Geldgeber gehört, dass die Rennen nicht mehr als ein fast geheimes Ritual auf dem offenen Meer stattfinden. Die Zuschauer sollen sehen, was auf den Booten passiert: harte Arbeit und Teamwork.
Feintuning der RennbooteGedreht wurden die Spots mit den Booten, die für den Cup in Neuseeland gebaut worden sind. Inzwischen testen in Valencia zwei Teams von Alinghi die an die neuen Regeln angepassten Boote. Bis zum Rennen werden die Testergebnisse noch zweimal zu modifizierten Schiffen führen, bevor es im Juni 2007 mit dem optimalen Rennboot richtig losgeht. Alinghi wie auch die anderen Teams haben für diesen Prozess der Entwicklung in Valencia Werften aufbauen lassen, vergleichbar mit den Boxen in der Formel 1 – nur viel grösser.
Die Arbeit an den Spots führte zu einer «ganz anderen Art, ein Projekt in Angriff zu nehmen», erklärt Christian Siegrist. Das Filmteam musste sich den Vorgaben von Alinghi anpassen und konnte dafür fast dokumentarisch das Training der Segler verfolgen. «Da blieb gerade mal ein Slot von einer Woche, sonst hätten wir wieder ein ganzes Jahr warten müssen», verrät Siegrist.
Authentisches FilmmaterialBeeindruckt hat den Werber, wie die sehr leicht gebauten Hightechboote «gieren und knarren wie ein Wal». Diese Geräusche geben auch den Spots einen sehr authentischen Charakter. Faszinierend sei es auch gewesen, die Technik der Boote genauer zu studieren. «Man hatte ständig das Gefühl, das leichte Material breche in den Wellen auseinander.»
Christian Siegrist, der schon beim letzten Rennen für Publicis das Budget UBS/Alinghi betreut hat, ist inzwischen vom Segelsport so angetan, dass er im letzten Herbst selber den Segelschein gemacht hat, «allerdings nur für den Zürichsee». Dort startet an Pfingsten auch ein Rahmenprogramm zum America’s Cup mit der UBS Alinghi Swiss Tour. Mehr Infos dazu finden sich auf der Website alinghi.com.
Making of …Publicis und Markenfilm aus Hamburg haben in Valencia während vier Tagen an den Originalschauplätzen des nächsten America’s Cup 2007 gedreht. Am Set wirkten 70 Leute rund um Regisseur Adrian Moat.
Zwei Kameras waren auf Schnellbooten installiert. Eine Kamera verfolgte das Training der Segler aus einem Helikopter.
Besondere Effekte liefert auch eine kleine Lipstickkamera, die zuoberst auf dem 30 Meter hohen Mast der Alinghi montiert wurde. Als Boot diente die Siegerjacht des America’s Cup 2003.
Die Hauptdarsteller der Spots sind alles echte Protagonisten aus dem Team Alinghi.
Mit Teamwork ans Ziel: Die Spots vermitteln die Gemeinsamkeiten des Teams Alinghi und der UBS.
Andreas Panzeri
