Mehr Wert – auch für Pendler
Zeitungen Konfrontiert mit 20 Minuten, hebt das St. Galler Tagblatt die Vorzüge einer Regionalzeitung hervor.
Zeitungen Konfrontiert mit 20 Minuten, hebt das St. Galler Tagblatt die Vorzüge einer Regionalzeitung hervor.Ausgesprochen selbstbewusst hat St.-Galler-Tagblatt-Chefredaktor Gottlieb F. Höpli auf das kürzlich lancierte 20 Minuten St.Gallen reagiert. Die «mageren zwei Miniseiten» regionaler Berichterstattung seien nicht dazu angetan, nach Hause getragen zu werden, meinte Höpli zum Pendlerblatt. So kalt lässt ihn der Angriff aus dem Hause Tamedia indes nicht. Scheinbar zufällig hat der Verlag der grössten Ostschweizer Tageszeitung zeitgleich mit dem Launch ein pralles Massnahmenpaket geschnürt. Vom Distributionsausbau und attraktiven Inserateangeboten bis hin zu einer Leserumfrage unter Abonnenten mit Wettbewerb – alle Hebel wurden in Gang gesetzt. Einschliesslich einer Kampagne, die über den Wert des
St.Galler Tagblatts argumentiert und damit indirekt den Eindringling abwertet. Die Grundidee der Agentur Festland baut auf die hohe Lokalkompetenz, die für eine entsprechende Akzeptanz bei mehr als 239000 Leserinnen und Lesern sorgt, und auf eine Reihe Zusatzleistungen, die über die Informationsvermittlung hinausgeht.
Diesen Mehrwert griffen CD Lucas Roos und sein Kreativteam als weiteren Aspekt des Claims «Mehr als eine Zeitung» auf und setzten ihn in einer frechen Imagekampagne um. Ein «feiner» Hauch Selbstironie, so Roos, soll zeigen, dass das Tagblatt in der Ostschweiz im täglichen Leben unentbehrlich ist – selbst nachdem es seinen eigentlichen Zweck, die Leserschaft zu informieren, erfüllt hat. Also auch nach 20 und mehr Minuten Zeitungslektüre. So entstanden Umsetzungen, vor denen sich viele andere Verlage in ihrer Werbung scheuen, weil die Zeitung recht unattraktiv erscheint. Trotzdem schlagen die Inseratemotive mehr oder weniger direkte Brücken zu den Ressorts, Dienstleistungen und lokal stark verankerten Rubriken.
Im gleichen Duktus umfasst der Gesamtauftritt auch Spezialinserate für die Bekanntmachung zusätzlicher Leistungen und Angebote des Tagblatts («Mehr Klasse» für den Medienunterricht an Schulen oder «Mehr Geschichte» für das Mikrofilmarchiv) sowie Headline-Füllerinserate mit einer ganzen Reihe themenbezogener Sujets wie «Mehr Oléoléolé» für die Abdeckung der wichtigsten Nebensache der Welt.
Mehr als eine Zeitung: Festland zeigt, dass sich das St. Galler Tagblatt nicht nur zum Lesen eignet.
St.Galler Tagblatts argumentiert und damit indirekt den Eindringling abwertet. Die Grundidee der Agentur Festland baut auf die hohe Lokalkompetenz, die für eine entsprechende Akzeptanz bei mehr als 239000 Leserinnen und Lesern sorgt, und auf eine Reihe Zusatzleistungen, die über die Informationsvermittlung hinausgeht.
Diesen Mehrwert griffen CD Lucas Roos und sein Kreativteam als weiteren Aspekt des Claims «Mehr als eine Zeitung» auf und setzten ihn in einer frechen Imagekampagne um. Ein «feiner» Hauch Selbstironie, so Roos, soll zeigen, dass das Tagblatt in der Ostschweiz im täglichen Leben unentbehrlich ist – selbst nachdem es seinen eigentlichen Zweck, die Leserschaft zu informieren, erfüllt hat. Also auch nach 20 und mehr Minuten Zeitungslektüre. So entstanden Umsetzungen, vor denen sich viele andere Verlage in ihrer Werbung scheuen, weil die Zeitung recht unattraktiv erscheint. Trotzdem schlagen die Inseratemotive mehr oder weniger direkte Brücken zu den Ressorts, Dienstleistungen und lokal stark verankerten Rubriken.
Im gleichen Duktus umfasst der Gesamtauftritt auch Spezialinserate für die Bekanntmachung zusätzlicher Leistungen und Angebote des Tagblatts («Mehr Klasse» für den Medienunterricht an Schulen oder «Mehr Geschichte» für das Mikrofilmarchiv) sowie Headline-Füllerinserate mit einer ganzen Reihe themenbezogener Sujets wie «Mehr Oléoléolé» für die Abdeckung der wichtigsten Nebensache der Welt.
Mehr als eine Zeitung: Festland zeigt, dass sich das St. Galler Tagblatt nicht nur zum Lesen eignet.
Das Tagblatt als Sonnenschutz: Die Agentur Festland zeigt, wozu eine gute Zeitung auch noch gut ist. >> Seite 7
Luca Aloisi
