Tagi-Redaktion wehrt sich gegen Vertragsänderungen
Der Zürcher Medienkonzern Tamedia plant, die Anstellungsverträge aller Mitarbeiter zu vereinheitlichen.
Der Zürcher Medienkonzern Tamedia plant,
die Anstellungsverträge aller Mitarbeiter zu vereinheitlichen. Die
Tages-Anzeiger-Redaktion wehrt sich jedoch gegen das Vorhaben
der Konzernleitung, wie Persoenlich.com (gestützt auf ein internes Schreiben der Chefredaktion) berichtet.
Die Mitarbeiter des Tages-Anzeigers seien am
vergangenen Freitag an der Präsentation zur Vertragsharmonisierung von
der Konzernleitung vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Im Zuge
der Harmonisierung sollen die
Kündigungsfristen langjähriger Mitarbeiter gekürzt werden. Wer seit
mindestens zehn Jahren bei Tamedia arbeitet, hat
neu nur noch eine Frist von drei Monaten statt wie bisher vier bis
sechs Monate. Ausserdem enthält die Vertragsänderung eine Reduktion der
Krankentaggelder. Hatten die Tamedia-Angestellten bisher während zwei Jahren Anrecht auf eine hundertprozentige
Lohnentschädigung, erhalten sie
künftig nur noch während 180 Tagen den vollumfänglichen Lohn.
Peter Hartmeier, Chefredaktor des Tages-Anzeigers, bestätigte die
Vertragsharmonisierung gegenüber Persoenlich.com. Er hält die
strittigen Punkte aber für «inhaltlich marginal». Ausserdem erklärte
Hartmeier, dass derzeit Gespräche
zwischen Geschäftsführer Martin Kall, der Chefredaktion und der
Redaktion stattfänden. Unternehmenssprecherin Franziska Hügli – daneben
auch Personalverantwortliche von Tamedia – war am Dienstag nicht für
einen Kommentar erreichbar.
die Anstellungsverträge aller Mitarbeiter zu vereinheitlichen. Die
Tages-Anzeiger-Redaktion wehrt sich jedoch gegen das Vorhaben
der Konzernleitung, wie Persoenlich.com (gestützt auf ein internes Schreiben der Chefredaktion) berichtet.
Die Mitarbeiter des Tages-Anzeigers seien am
vergangenen Freitag an der Präsentation zur Vertragsharmonisierung von
der Konzernleitung vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Im Zuge
der Harmonisierung sollen die
Kündigungsfristen langjähriger Mitarbeiter gekürzt werden. Wer seit
mindestens zehn Jahren bei Tamedia arbeitet, hat
neu nur noch eine Frist von drei Monaten statt wie bisher vier bis
sechs Monate. Ausserdem enthält die Vertragsänderung eine Reduktion der
Krankentaggelder. Hatten die Tamedia-Angestellten bisher während zwei Jahren Anrecht auf eine hundertprozentige
Lohnentschädigung, erhalten sie
künftig nur noch während 180 Tagen den vollumfänglichen Lohn.
Peter Hartmeier, Chefredaktor des Tages-Anzeigers, bestätigte die
Vertragsharmonisierung gegenüber Persoenlich.com. Er hält die
strittigen Punkte aber für «inhaltlich marginal». Ausserdem erklärte
Hartmeier, dass derzeit Gespräche
zwischen Geschäftsführer Martin Kall, der Chefredaktion und der
Redaktion stattfänden. Unternehmenssprecherin Franziska Hügli – daneben
auch Personalverantwortliche von Tamedia – war am Dienstag nicht für
einen Kommentar erreichbar.
