Ikea steht auf der Strasse

Das schwedische Möbelhaus reihte sich am letzten Dienstag mit einer Aktion in den aktuellen Trend zur Guerilla-Werbung ein und riskierte damit Ärger mit den Behörden.

Ikea reihte sich am letzten Dienstag mit
einer Aktion in den aktuellen Trend zur Guerilla-Werbung ein.
Mitarbeiter des schwedischen Möbelriesen schoben ein Kinderbett mitsamt
kleiner «Prinzessin» durch Zürichs Strassen, wie der Tages-Anzeiger am
Mittwoch meldet. Eine Bewilligung für den Umzug gab es nicht.
Ikea-Marketingleiter Carlos Friedrich hatte diesen Schritt überlegt
getan: Wie er dem Tagi erzählte, hat er vorgängig das Okay seiner
Juristen eingeholt. Wenn die Polizei trotzdem eingeschritten wäre,
hätte er die Aktion sofort gestoppt. Die Behörden hatten denn auch kein
Problem mit der Möbelschieberei, es steht jedem frei, ein Bett durch
die Gegend zu tragen. Kritisch sei der Umstand, dass Ikea gleichzeitg
3000 Flyer für eine Aktionswoche verteilt hatte, was einer Bewilligung
bedurft hätte. Dass diese Bewilligung fehlte, machte die Aktion
illegal. Ob deswegen bereits eine Busse verteilt worden sei, hat die
Stadtpolizei aus Datenschutzgründen nicht bekannt gegeben. Laut
Sprecher Marco Cortesi will sie nun vermehrt patroullieren, um weitere
Aktionen im gleichen Stil zu verhindern.

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