Affichage stillt ersten Pasta-Hunger
Aussenwerbung Affichage kauft Publifutura– direkt jenseits der Grenze in Como.
Aussenwerbung Affichage kauft Publifutura– direkt jenseits der Grenze in Como.
Was der Aussenwerber Affichage schon
letztes Jahr ankündigte, macht er jetzt wahr: Er setzte in den letzten
Tagen einen Fuss nach Italien und kaufte das in Como domizilierte und
verankerte Aussenwerbeunternehmen Publifutura zu 100 Prozent. Von
Publifutura übernimmt Affichage einen Mitarbeiter. Dazu kommen überdies
für die Region wichtige Dienstleistungsverträge.
Nach Auskunft von Madeleine Linter, seit einigen Monaten Chief
Corporate Developement bei Affichage und auch für die
Regionalisierungsstrategie im Ausland zuständig, besitzt Publifutura in
Como etwa 100 eigene Plakatflächen, rund fünf Prozent der vorhandenen.
Vielerorts in Italien sind jeweils die politischen Gemeinden die
örtlichen Hauptplakatierer. Diese stellen aber ihre Flächen vor allem
für politische, weniger für kommerzielle Werbung zur Verfügung. Aus
diesem Grund nimmt Publifutura gemäss Linter bei der kommerziellen
Werbung «eine interessante Position» ein.
Für den Kauf des kleinen Plakatierers macht Linter zunächst
strategische Gründe geltend. «Wenn man in Italien etwas erreichen will,
muss man Italiener sein, besonders als Unternehmen aus einem
Nicht-EU-Land», sagt sie. Zudem hätten viele italienische Gemeinden von
Rom aus die Auflage, das wilde Plakatieren einzudämmen, weshalb derzeit
vielerorts die Gemeindegesetze entsprechend abgeändert würden.
«Affichage will dies nun nutzen, um über Publifutura aktiv auf die
Gemeinden zuzugehen», sagt Madeleine Linter.
Die Ausdehnung von Affichage in die italienische Nachbarregion
Insubrica hat aber noch einen weiteren Grund: Die Affichage-Tochter APG
kann so ihr schwaches Plakatgeschäft im Tessin längerfristig
verstärken. Deshalb bildet die APG für Verkauf und Logistik eine neue
APG-Filiale Insubrica mit Geschäftsstellen in Lugano und in Como.
Geleitet wird diese von Renato Belotti, dem bisherigen Leiter der
APG-Filiale Ticino.
Was der Aussenwerber Affichage schon
letztes Jahr ankündigte, macht er jetzt wahr: Er setzte in den letzten
Tagen einen Fuss nach Italien und kaufte das in Como domizilierte und
verankerte Aussenwerbeunternehmen Publifutura zu 100 Prozent. Von
Publifutura übernimmt Affichage einen Mitarbeiter. Dazu kommen überdies
für die Region wichtige Dienstleistungsverträge.
Nach Auskunft von Madeleine Linter, seit einigen Monaten Chief
Corporate Developement bei Affichage und auch für die
Regionalisierungsstrategie im Ausland zuständig, besitzt Publifutura in
Como etwa 100 eigene Plakatflächen, rund fünf Prozent der vorhandenen.
Vielerorts in Italien sind jeweils die politischen Gemeinden die
örtlichen Hauptplakatierer. Diese stellen aber ihre Flächen vor allem
für politische, weniger für kommerzielle Werbung zur Verfügung. Aus
diesem Grund nimmt Publifutura gemäss Linter bei der kommerziellen
Werbung «eine interessante Position» ein.
Für den Kauf des kleinen Plakatierers macht Linter zunächst
strategische Gründe geltend. «Wenn man in Italien etwas erreichen will,
muss man Italiener sein, besonders als Unternehmen aus einem
Nicht-EU-Land», sagt sie. Zudem hätten viele italienische Gemeinden von
Rom aus die Auflage, das wilde Plakatieren einzudämmen, weshalb derzeit
vielerorts die Gemeindegesetze entsprechend abgeändert würden.
«Affichage will dies nun nutzen, um über Publifutura aktiv auf die
Gemeinden zuzugehen», sagt Madeleine Linter.
Die Ausdehnung von Affichage in die italienische Nachbarregion
Insubrica hat aber noch einen weiteren Grund: Die Affichage-Tochter APG
kann so ihr schwaches Plakatgeschäft im Tessin längerfristig
verstärken. Deshalb bildet die APG für Verkauf und Logistik eine neue
APG-Filiale Insubrica mit Geschäftsstellen in Lugano und in Como.
Geleitet wird diese von Renato Belotti, dem bisherigen Leiter der
APG-Filiale Ticino.
Markus Knöpfli
