Interpublic muss Jahresberichte erneut korrigieren
Die Werbeholding ist auf Fälle von Buchfälschung, Veruntreuung und anderem Fehlverhalten gestossen .
Die US-Werbeholding Interpublic Group
sieht Fortschritte bei der Analyse ihrer Geschäftszahlen und
Abrechnungsverfahren. Die Mutterfirma der Agenturen FCB, Lowe und
McCann Erickson hatte im Frühling nur ungeprüfte Jahreszahlen
veröffentlicht, weil sie auf ernste Fehler in der Buchhaltung gestossen
war. Nun rechnet die Holding damit, bis 30. September ihre definitiven
Zahlen bekannt geben zu können. Gleichzeitig werden aber auch die
Ergebnisse von 2000 bis 2004 korrigiert werden müssen. Bereits 2003
musste Interpublic die Abschlüsse der vorherigen fünf Jahre
berichtigen. Damals ging es um die Rechnungsstellung unter den
verschiedenen Tochterfirmen. Diesmal stehen laut Advertising Age die
Abrechnung von Einkünften, Übernahmen und Mietkosten im Mittelpunkt.
Verantwortlich seien vor allem Agenturen ausserhalb der USA, zitiert Ad
Age aus einem Börsendokument von Interpublic. Einerseits seien Regeln
der US-Buchhaltungsmethode GAAP falsch verstanden worden, anderseits
gebe es Fälle von Buchfälschung und Veruntreuung, Verstösse gegen
Regulierungen und Firmenvorschriften sowie unangemessene
Kundenbelastungen und Abmachungen mit Verkäufern. Die fehlbaren
Angestellten seien entlassen worden oder nicht mehr bei der Holding
tätig. Interpublic ist nach US-Börsenregeln verpflichtet, bis Ende
September beglaubigte Jahreszahlen vorzulegen. Andernfalls droht die
Austragung von der New Yorker Börse.
sieht Fortschritte bei der Analyse ihrer Geschäftszahlen und
Abrechnungsverfahren. Die Mutterfirma der Agenturen FCB, Lowe und
McCann Erickson hatte im Frühling nur ungeprüfte Jahreszahlen
veröffentlicht, weil sie auf ernste Fehler in der Buchhaltung gestossen
war. Nun rechnet die Holding damit, bis 30. September ihre definitiven
Zahlen bekannt geben zu können. Gleichzeitig werden aber auch die
Ergebnisse von 2000 bis 2004 korrigiert werden müssen. Bereits 2003
musste Interpublic die Abschlüsse der vorherigen fünf Jahre
berichtigen. Damals ging es um die Rechnungsstellung unter den
verschiedenen Tochterfirmen. Diesmal stehen laut Advertising Age die
Abrechnung von Einkünften, Übernahmen und Mietkosten im Mittelpunkt.
Verantwortlich seien vor allem Agenturen ausserhalb der USA, zitiert Ad
Age aus einem Börsendokument von Interpublic. Einerseits seien Regeln
der US-Buchhaltungsmethode GAAP falsch verstanden worden, anderseits
gebe es Fälle von Buchfälschung und Veruntreuung, Verstösse gegen
Regulierungen und Firmenvorschriften sowie unangemessene
Kundenbelastungen und Abmachungen mit Verkäufern. Die fehlbaren
Angestellten seien entlassen worden oder nicht mehr bei der Holding
tätig. Interpublic ist nach US-Börsenregeln verpflichtet, bis Ende
September beglaubigte Jahreszahlen vorzulegen. Andernfalls droht die
Austragung von der New Yorker Börse.
