US-Richterin: Google darf Markennamen als Keywords verkaufen

Der Autoversicherer Geico und die Suchmaschine Google haben einen Rechtsstreit mit einem Vergleich abgeschlossen.

Der amerikanische Autoversicherer Geico
und die Suchmaschine Google haben einen Rechtsstreit mit einem geheimen
Vergleich abgeschlossen. Geico hatte Google wegen
Markenrechtsverletzung verklagt, weil die Suchmaschine zum Suchbegriff
«Geico» Werbung von Konkurrenten eingeblendet hatte. Zum Vergleich kam
es laut Advertising Age, nachdem Distriktsrichterin Leonie M. Brinkema
in einer schriftlichen Stellungnahme den Verkauf von Markennamen als
Keywords durch Google gutgeheissen hatte. Ein Missbrauch liege
allenfalls vor, wenn die Marke auch im Text der eingeblendeten Anzeige
erscheine, meinte die Richterin. Offen liess sie, ob möglicherweise
Googles Kunden das Markenrecht verletzen, wenn sie Marken als Keywords
kaufen. Entsprechend hat Geico nach dem Abschluss des Vergleichs nun
Konkurrenten, die solche Werbung schalten, abzumahnen und mit
Gerichtsverfahren zu bedrohen.

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