Pop-ups nerven noch immer am meisten
Knapp 40 % der deutschen Internetnutzer fühlen sich von Online-Werbung gestört. Dies hat Mediaedge CIA mit ihrer Studie «insideedge:sensor» ermittelt.
Knapp 40 % der deutschen Internetnutzer
fühlen sich von Online-Werbung gestört. Dies hat die Agentur Mediaedge
CIA mit ihrer Studie «insideedge:sensor» ermittelt. 6 % wären
sogar bereit,
für Internetangebote zu bezahlen, wenn es dafür keine Werbung mehr
gäbe. Mehr als ein Drittel der User findet es dagegen ausdrücklich in
Ordnung, dass die kostenlosen Webangebote über Werbung finanziert
werden. Und jeder Fünfte ist durch Internetwerbung
schon auf interessante Angebote gestossen.Frauen stören sich generell
eher an Online-Werbung und fühlen sich davon auch seltener
angesprochen: nur 15 % der Frauen sind durch sie schon auf
interessante Produkte aufmerksam geworden (Männer: 23 %).
Was die
klassischen Online-Werbe-Formate betrifft, schneidet der Skyscraper am besten
ab: 32 % der befragten Internetnutzer gefällt diese Werbeform gut
beziehungsweise sehr gut. Der Bigsize Banner erreicht mit 31 %
positiver Bewertung fast ebenso hohe Werte. Der Flash Layer gefällt
jedem fünften Internetnutzer (19 %), das Content Ad erreicht 16 %. Die
geringste Akzeptanz wird dem Pop-up entgegengebracht, nur 11 % der
Internetnutzer äussern sich darüber positiv. Besonders deutlich wird
dies bei den 14- bis 29-Jährigen. Dementsprechend kennen sich auch
gerade unter 30-Jährige überdurchschnittlich gut mit Pop-up-Blockern
aus, 40 % dieser Altersgruppe haben einen solchen installiert. Das
Dilemma der Pop-ups ist also offensichtlich: Sie erregen beim Adressaten
häufig Ärger – es sei denn, sie sind gut gemacht, wie das Streaming,
die Weiterentwicklung des Pop-ups. 23 % der Internetnutzer findet
Gefallen an diesem Format, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar
33 %. Seit wenigen Monaten ist es ausserdem möglich, den
Online-Werbeauftritt als «Video-Strip» zu gestalten. Knapp der Hälfte
der befragten Internet-Nutzer gefällt diese Werbeform zumindest genau
so gut wie das Streaming, einem Drittel bezeichnet sie sogar als
besser.
Für die Untersuchung wurden rund 1300 Personen im Alter ab 14
Jahren befragt. Unter
kann die Studie im Detail
abgerufen werden.
