Agentur FLAYR: Ein Jahr, viele Kunden, wenig Lärm
Die Zürcher Agentur FLAYR feiert das einjährige Bestehen. Nach zwölf Monaten blickt sie auf verlorene und gewonnene Pitches, neue Kunden und ein Arbeitsmodell zurück, das sich im Alltag laufend verändert hat.

Vor einem Jahr wurde die Agentur FLAYR in Zürich gegründet. Die Idee: weniger Strukturen, weniger Schnittstellen, dafür gute Ideen, direkte Wege und eine Kreation und Produktion, die von Anfang an zusammengedacht werden. Der Plan lautete «Mehr Output, weniger Agentur». Die Realität habe daran einiges verändert.
Prozesse geprüft, Modelle angepasst
Prozesse, von denen man überzeugt gewesen sei, hätten sich als weniger tauglich erwiesen. Arbeitsmodelle seien ausprobiert, angepasst und teils wieder verworfen worden. FLAYR sehe deshalb nicht mehr in jedem Detail so aus wie vor zwölf Monaten. Wie die Agentur funktioniere, finde man jeden Tag ein bisschen neu heraus, heisst es in der Mitteilung.
Von der verlosten Kampagne zu weiteren Projekten
Zum Start verloste FLAYR eine Kampagne. Gewonnen hat Carify. Aus der Gratis-Kampagne wurde mehr: Die Agentur entwickelte die Kampagne für Digital, Social Media und Out of Home und arbeitete am Brand Design.
Danach kamen weitere Projekte unterschiedlicher Grösse hinzu. Für das Spital Muri entstand die Kampagne «Mein Zentrum für die Frau.» Für King’s wurde das Packaging zum Leben erweckt. Für das italienische Pastaatelier Mitton entwickelte FLAYR aktive Nachbarschaftshilfe unter dem Motto «…Mitton im Quartier». Für Aire begleitete die Agentur die Markenentwicklung von Beginn an, vom Naming über die Markenidentität bis zur kommunikativen Umsetzung der Breathworking-App.
Für die Reformierte Kirche Kanton Zürich entstand eine Kampagne, die zum Mitmachen einlädt. Kernstück der Sujets ist der Satzanfang «Ich glaube…», den Menschen aus den Zürcher Gemeinden persönlich weitererzählen. Im Laufe des ersten Jahres kam zudem die Zusammenarbeit mit der De’Longhi Group dazu, mal konzeptionell und kreativ, mal in der laufenden Umsetzung.
Pitches mit und ohne Erfolg
Gepitcht wurde ebenfalls, mal mit, mal ohne Erfolg. Im Frühjahr setzte sich die Agentur FLAYR im Pitch für Apfelkiste durch. Seither wurde konzipiert, entwickelt und produziert, die neue Markenkampagne ist bereits on Air.
Einen Einblick in die Arbeiten des ersten Jahres gibt ein Showreel:
«Das erste Jahr war wahrscheinlich weniger geradlinig, als wir uns das beim Start vorgestellt hatten. Aber genau das war auch das Spannende daran», sagt Nadja Stickl, CEO. «Wir haben viel ausprobiert, einiges wieder verändert und dabei ziemlich schnell gelernt, was FLAYR sein soll und was eben auch nicht.»
Michel Schmidt ergänzt: «Vielleicht hätten wir darüber im ersten Jahr ein bisschen öfter sprechen sollen. Im zweiten Jahr ändern wir das. Vielleicht. Bestimmt.»
Nach zwölf Monaten sei zwar längst nicht alles fertig, doch aus einer Idee sei eine Agentur geworden, die Marken entwickelt, Kampagnen konzipiert und produziert und für immer mehr Kunden zum direkten Partner wird.
