Goldbach fusioniert Goldbach Audience AG mit Goldbach Media AG

Goldbach bündelt ihre Bewegtbildvermarktung: Die Goldbach Media AG und die Goldbach Audience AG werden zu einer Vermarktungseinheit zusammengeführt. Damit reagiert die TX-Tochter auf die zunehmende Verschmelzung von TV, Streaming und Online-Video. Die Neuausrichtung hat jedoch auch personelle Folgen: Bis zu 35 Kündigungen beziehungsweise Änderungskündigungen sind vorgesehen.

Werbekunden und Agenturen planen Kampagnen zunehmend über Mediengattungen hinweg und erwarten einfache, integrierte Zugänge zu Reichweiten und Werbeinventaren. Im Bewegtbild nähern sich lineares Fernsehen, Streaming, Online-Video und On-Demand-Angebote in Nutzung, Planung und Vermarktung immer stärker an. Vor diesem Hintergrund haben die Aktionäre der Goldbach Media und Goldbach Audience entschieden, die beiden Gesellschaften in einer Vermarktungseinheit zusammenzuführen und neu aufzustellen.

Die neue Organisation soll die Kompetenzen beider Geschäftsbereiche bündeln und einen zentralen Zugang zu qualitativem Bewegtbildinventar schaffen. Werbekunden und Agenturen sollen Bewegtbildkampagnen künftig einfacher medien- und plattformübergreifend planen und buchen können. Angebote, Technologie und Prozesse werden darauf ausgerichtet; zugleich werden Doppelspurigkeiten abgebaut und Abläufe vereinfacht.

Im Zuge der notwendigen Neuausrichtung und geplanten Zusammenführung ist ein Stellenabbau vorgesehen. Aktuell wird mit bis zu 35 Kündigungen beziehungsweise Änderungskündigungen gerechnet. Die Gesellschaften Goldbach Media AG und Goldbach Audience AG haben ein Konsultationsverfahren eingeleitet, um Möglichkeiten zur Vermeidung oder Reduktion von Kündigungen sowie zur Milderung ihrer Folgen zu prüfen. Die genannte Zahl bildet die Obergrenze und kann sich im weiteren Verlauf noch verringern. Die betroffenen Mitarbeitenden werden durch einen freiwilligen Sozialplan unterstützt.

«Mit der Zusammenführung schaffen wir eine Organisation, die den veränderten Bedürfnissen von Kunden, Agenturen und Partnern entspricht und einen einfachen, integrierten Zugang zu Bewegtbild ermöglicht. Die personellen Auswirkungen bedauern wir. Wir werden das Konsultationsverfahren verantwortungsvoll begleiten und alle Vorschläge sorgfältig prüfen», meint Christoph Marty, CEO der Goldbach Group. Die definitive Ausgestaltung der neuen Organisation und die weiteren Schritte erfolgen nach Abschluss des Konsultationsverfahrens.

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