Egon-Spannung: Die Jury hat entschieden – bald wird’s ernst
Die Jury hat getagt, diskutiert, gelacht, abgewogen – und am Ende drei Persönlichkeiten fürs Finale «Werber:in des Jahres» 2026 bestimmt. Die offizielle Kommunikation folgt in Kürze. Dann startet die letzte Stufe auf dem Weg zum Egon: das Voting, bei dem die m&k-Community genauso mitentscheidet wie die Jury.
Beat Hürlimann
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17. Januar 2026
«Werber:in des Jahres» ist kein Kampagnenpreis, sondern ein Personentitel mit Signalwirkung. Gerade 2026, wenn KI der Branche zusätzliche Wucht verleiht, rückt umso stärker in den Fokus, wer diese Kraft nicht nur nutzt, sondern führt – mit Kreativität, Verantwortung und einem sicheren Gespür für Wirkung.
Der Moment, in dem aus vielen Namen plötzlich drei werden
«Ich bin erleichtert, dass es durch ist», sagt Anna Kohler, Chefredaktorin von m&k, kurz nach der Jurierung. Und in diesem Satz steckt viel von dem, was man später auf der Bühne nicht sieht: Tempo, Dichte, Verantwortung – und ein Prozess, der nach aussen leicht wirkt, wenn am 17. März im Mascotte der Egon übergeben wird. In der Jury aber ist nichts «einfach». Da geht es nicht um eine Agentur, nicht um den einen grossen Wurf und nicht um den Applaus einer Nacht. Sondern um eine Persönlichkeit, die ein Jahr lang für die Branche stehen kann – als Referenz, als Stimme, als jemand, der Haltung und Wirkung zusammenbringt.
Die Jury hat deshalb genau hingeschaut: Wer liefert kreative Exzellenz – und bringt sie zugleich auf die Strasse, wirtschaftlich nachvollziehbar? Wer übernimmt Verantwortung, ohne sich selbst zum Mittelpunkt zu machen? Wer denkt weiter, fördert Nachwuchs, hält die Szene zusammen? Kohler beschreibt eine Diskussion auf hohem Niveau, sachlich und zugleich menschlich – mit Momenten zum Schmunzeln, mit Ernsthaftigkeit, und spürbar: Alle waren mit Herzblut dabei.
Dass daraus nun ein Dreierticket entstanden ist, das Spannung verspricht, überrascht nicht. Es sind drei Namen, die nicht einfach «gesetzt» wirken, sondern in ihrer Mischung genau jenes Knistern erzeugen, das dieser Titel verdient: neue Figuren, die man im Rampenlicht sehen will – und bekannte Gesichter, die schon länger an die Tür klopfen. Und über allem steht wieder diese Frage, die nie zur Routine wird: Wer hat 2026 jene seltene Kombination aus Kreativität, Wirkung, Persönlichkeit und Präsenz?
Argumentieren, studieren, amüsieren – Jury-Insights «Werber:in des Jahres» 2026 mit Petra Dreyfus, Philipp Skrabal und Dennis Lück
Wie es jetzt weitergeht
In Kürze werden die drei Nominierten offiziell vorgestellt. Danach entstehen Porträts, die zeigen, wofür diese Persönlichkeiten stehen, welche Arbeiten sie geprägt haben und weshalb sie in diesem Jahr ganz vorne mitspielen. Diese Porträts erscheinen in der nächsten m&k-Ausgabe vom 23. Februar. Anschliessend startet die letzte Stufe auf dem Weg zum Egon: das Voting. Die Community hat dabei die Hälfte der Stimmen, die Jury die andere Hälfte – am Ende läuft alles in jener Formel zusammen, die seit Jahren dafür sorgt, dass aus einer starken Auswahl ein Name wird. Gekürt wird «Werber:in des Jahres» 2026 an der Award Night am 17. März im Mascotte Zürich – einem Ort, der gerade neu auflebt und damit perfekt passt zu einer Branche, die sich ebenfalls neu erfindet.
Andrea Bison und Thomas Wildberger
Warum dieser Titel 2026 noch heller strahlt
KI verändert nicht nur Tools, Timings und Workflows – sie verändert Erwartungen. Ideen müssen schneller zur Form finden, Konzepte schneller in Varianten gehen, Kommunikation schneller Wirkung zeigen. Doch je mehr Technologie möglich macht, desto mehr zählt, was nicht automatisierbar ist: Urteilskraft, Geschmack, Verantwortung, Mut. Genau deshalb ist «Werber:in des Jahres» 2026 mehr als ein schöner Moment. Der Titel rückt Menschen ins Licht, die diese neue Kraft nicht nur nutzen, sondern führen – und zeigen, wie Kreativität in echte Wirkung übersetzt wird, ohne die Branche aus dem Blick zu verlieren.
Danke an alle, die den Egon möglich machen
Damit aus einer Wahl eine Nacht wird, die man sich im Kalender anstreicht, braucht es viel Arbeit hinter den Kulissen. Anna Kohler betont, wie intensiv die Vorbereitungen laufen – und wie wertvoll die Unterstützung der Sponsoren ist. Vier Partner sind bereits an Bord und helfen mit, dass der Egon-Abend mehr wird als eine Preisvergabe: ein cooler, unvergesslicher Anlass für die Szene.
Zum Schluss deshalb ein Dank an alle, die diese Wahl jedes Jahr tragen: dem m&k-Team, den Jurymitgliedern, den Sponsoren – und natürlich der treuen und stets wachsenden m&k-Community, die mit ihrer Stimme zeigt, wie viel Kraft in dieser Branche steckt. Bühne frei für den Egon.
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