Lindenfeld stellt sich potenziellen Mitarbeitenden «zur Wahl»

Mit einer Employer-Branding-Kampagne will das Pflegezentrum Lindenfeld zeigen, dass die Arbeit in der Langzeitpflege attraktiv ist. Ausserdem sei die Unternehmenskultur, Diversität und Vielfalt an Möglichkeiten entscheidend, dass zufriedene Mitarbeitende im Pflegeberuf verbleiben. Dafür ist das Pflegezentrum aus Suhr in den Wahlkampf eingestiegen.

Um sich als attraktive Arbeitgeberin im westlichen Aargau zu positionieren, geht die Leiterin Kommunikation & Marketing Simone Mayer-Jacober mit einer Employer-Branding-Kampagne einen ungewöhnlichen Weg. «Gemeinsam mit der Leiterin Personaldienst habe ich beschlossen, dass wir ausgetretene Werbepfade verlassen und uns auf originelle und aussergewöhnliche Art und Weise auf Personalfindung begeben, um das Lindenfeld sympathisch zu positionieren», so Mayer-Jacober.

#TeamLindenfeld

So stand auf insgesamt 30 A0-Plakaten in Aarau und Suhr der Wahlslogan «Wähle uns als deinen Arbeitgeber». Zu sehen sind zwei unterschiedliche Gruppenbilder von insgesamt 19 Lindenfeld-Mitarbeitenden. Mittels QR-Code oder Link kann auf die eigens dafür eingerichtete Landingpage #TeamLindenfeld zugegriffen werden. Dort stellen in 19 Kurzvideos Lindenfeld-Mitarbeitende ihren Beruf vor und erklären, weshalb sie gerne im Lindenfeld arbeiten und was ihren Beruf speziell macht. Die Videos wurden von Simone Mayer-Jacober selbst gedreht und geschnitten, für das Shooting wurde ein professioneller Fotograf an Bord geholt.

Kein Personalmangel im Lindenfeld

«Wir finden Fachkräfte für das Lindenfeld und können unseren Auftrag der spezialisierten Pflege mit dem entsprechenden Personalschlüssel wahrnehmen», ergänzt Jolanda Hürzeler, Leiterin Personaldienst. Es sei jedoch wichtig, dass man sich kontinuierlich als Arbeitgeberin ins Gespräch bringe, um zu zeigen, dass der Pflegeberuf nach wie vor attraktiv und lohnenswert sei.

Die Kampagne ist Ende September gestartet und lief bis nach den offiziellen Gesamterneuerungswahlen im Oktober. Mayer-Jacober ist mit dem Ergebnis zufrieden. Die Stellen im Lindenfeld sind besetzt und es sei viel Lob aus der Branche, aber auch seitens der politischen Akteur:innen gekommen. «Denn mit dieser witzigen Geschichte haben wir den offiziellen Wahlkampf für die National- und Ständeratswahlen ein wenig aufgemischt und für ein Schmunzeln gesorgt», so die Leiterin Kommunikation & Marketing.

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