Foundry für UNHCR: Solidarität für Geflüchtete
Das Flüchtlingskommissariat der Vereinigten Nationen UNHCR setzt gemeinsam mit Foundry, Wall und Parallelen zu unserer Flüchtlingsgeschichte ein Zeichen für mehr Solidarität.
Laut UNHCR gibt es weltweit aktuell rund 110 Millionen Vertriebene – so viele wie noch nie zuvor. In Deutschland haben derzeit über zwei Millionen Flüchtlinge Schutz gefunden. Gleichzeitig wird das Thema Flüchtlinge immer wieder kontrovers diskutiert. Angesichts der wiederholten Versuche, den Zugang von schutzsuchenden Menschen zu Territorium und Asylverfahren einzuschränken, ruft das UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, zu einem klaren Bekenntnis zum Schutz von Flüchtlingen auf. Foundry hat dazu eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne für Deutschland entwickelt, die durch Einfühlungsvermögen bestichen soll. Die Kampagne «Flüchtlinge brauchen Solidarität» wurde in enger Zusammenarbeit mit UNHCR Deutschland und Wall von Foundry entwickelt.
«Flüchtlinge sind Menschen ohne Wahl. Sie wurden vertrieben und brauchen internationalen Schutz – unabhängig von Herkunft und Ziel. Es ist nicht lange her, dass auch viele Deutsche fliehen mussten. Dies mag dazu beitragen, dass sich heute so viele in Deutschland für Flüchtlinge engagieren», erklärt Chris Melzer, Senior External Relations Officer bei UNHCR Deutschland.
«Oft vergessen wir, dass Deutsche in der Vergangenheit selbst vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Durch die Zusammenarbeit mit dem UNHCR konnten wir uns intensiv in das Thema vertiefen», erklärt Foundry-CEO Sacha Moser. «Bilder aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und aktuelle Bilder zeigen verblüffende Parallelen.» Menschen auf der Flucht mit dem Wenigen, was sie retten konnten. Familien vor zerstörten Häusern. Mütter, die ihre Kinder trösten. Menschen entlang von Bahngleisen oder in Massentransporten. Kinder, die ihr einziges Spielzeug festhalten. Diese frappierenden Ähnlichkeiten bilden die Basis für die kreative Umsetzung der Kampagne.
Über 80 Jahre hinweg – vom Zweiten Weltkrieg bis heute – wurden diese Parallelen in Bildern gegenübergestellt. Mit dem analogen Lentikulardruck und digitalen Animationen wurde diese Transformation eingefangen. Jedes Foto wurde vom Team sorgfältig ausgewählt und recherchiert. In Zusammenarbeit mit Wall, die ihre digitalen Plakatflächen dem UNHCR zur Verfügung stellt, wurde das Konzept vollendet.
Das Team von Wall und Foundry war bei der Vorstellung des UNHCR in Berlin dabei. Die Veröffentlichung wurde ebenfalls von vier Frauen aus verschiedenen Generationen begleitet, die einst selbst flüchten mussten.
Wall zeigt die Kampagne an hunderten von OOH-Standorten in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Dresden, Ludwigshafen, Bremen, Dortmund, Stuttgart und anderen Städten.
Verantwortlich bei UNHCR Germany: Chris Melzer (Senior External Relations Officer – UNHCR Germany); Matthias Wichmann (Senior External Relations Assistant – UNHCR Germany). Verantwortlich bei Foundry Berlin|Zürich: Sacha Moser (Creative Partner, CEO); Nishant John (Creative Director); Gustavo Frazao (Head of Art); Gregor Wollenweber (Head of Production); Maximilian Lange-Brandenburg (Text); Rachel Pirthauer (Kundenberatung). Partner Produktion und Media: Wall.

