Drei Firmen im Finale des «Green Business Award 2023»
Der «Green Business Award» wird im September 2023 bereits zum fünften Mal verliehen. Von insgesamt 28 Nominierten haben die drei Unternehmen Haelixa, LEDCity und Namuk den Einzug ins Finale in Bern geschafft.
Fünf Unternehmen wurden im Mai mit dem Label «Green Business Excellence» ausgezeichnet: Fagus Suisse, Haelixa, LEDCity, Microlino und Namuk. Diese erhielten die Chance, ihre Lösung vor der Jury unter dem Vorsitz von Doris Leuthard vorzustellen. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen konnten sich letztendlich drei Unternehmen durchsetzen und sind damit im Finale des «Green Business Award».
DNA-Marker für Rohstoffe
Transparente Lieferketten werden immer wichtiger. Wir wollen wissen, wo unsere Produkte herkommen und was in ihren Wertschöpfungsketten passiert. Eine Technologie, die ETH-Chemieingenieur Gediminas Mikutis mitentwickelt hat, soll nun genau das möglich machen.
Bei der chemischen Lösung von Haelixa werden Rohstoffe mit einem DNA-Marker versehen, wodurch sie entlang der gesamten Lieferkette rückverfolgt werden können. Die Lösung von Haelixa wird beispielsweise von der Schmuck- und Modeindustrie für Textilien aber auch für Rohstoffe oder Edelsteine eingesetzt. «Intransparente Lieferketten können gerade in Bezug auf Nachhaltigkeit zum Problem für Unternehmen werden. Mit dem innovativen Verfahren von Haelixa gewährleisten Unternehmen eine 100-prozentige Transparenz», sagt Doris Leuthard, Jurypräsidentin des «Green Business Award».
Intelligentes Beleuchtungssystem der Zukunft
LEDCity-Gründer Patrik Deuss hat sich einer Herausforderung in der Energieversorgung verschrieben: Wie wird die Beleuchtung für Geschäftsgebäude komfortabler und ressourcenschonender? Das intelligente Beleuchtungssystem von LEDCity passt das Licht automatisch an die tatsächlich benötigte Lichtdauer und -Intensität an. Dadurch sollen durchschnittlich 90 Prozent Energie im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtstoffröhren eingespart werden. Die von Sensoren gesammelten Daten können ausserdem zur Betriebsoptimierung verwendet werden.
«LEDCity trifft genau den Nerv der Zeit: Mit steigenden Energiepreisen wächst auch das Bedürfnis nach Lösungen wie jener von LEDCity», sagt Cédric Habermacher, Direktor von «Green Business Switzerland», über den Entscheid der Jury.
Hochwertige Outdoor-Kleider für Kinder
Ohne seinen ersten Sohn hätte Franz Bittmann seine Marke nicht gegründet. Levi tobte am liebsten draussen rum, seine Kleider gingen ständig kaputt. Eine Lösung musste her, womit Bittmann Namuk gründete, das erste Schweizer Kinder Outdoor-Label, das robuste Materialien zu hochwertiger, langlebiger Funktionsbekleidung für Kinder verarbeitet.
Mit dem eigenen ReUse-Programm kauft Namuk gebrauchte Kleider zurück und verkauft sie über die eigene Secondhand-Plattform. «An Namuk hat uns ihr umfassender Nachhaltigkeitsgedanke überzeugt – von den Werten, dem eigenen Qualitätsanspruch bis hin zum ReUse-Programm», begründet Doris Leuthard die Wahl.
Das Finale des mit 25`000 Franken dotierten «Green Business Award» findet am 12. und 13. September 2023 anlässlich des Sustainable Switzerland Forums in Bern statt.

