Kim de l’Horizon & Co.: Das ist das neue Kolumnen-Team beim Tages-Anzeiger

Ab Mitte Februar übernimmt ein neues, fünfköpfiges Team bekannter Kolumnist:innen die Dienstags-Kolumne im Tages-Anzeiger von Rudolf Strahm, Laura de Weck, Barbara Bleisch und Michael Hermann.

Kim de l’Horizon gehört zum neuen Team.

Mit der Kolumne von Rudolf Strahm endet eine Ära: Teilweise über ein Jahrzehnt haben er, Laura de Weck, Barbara Bleisch und Michael Hermann im Turnus für den Tages-Anzeiger geschrieben und dabei relevante Themen analysiert. Ab der kommenden Woche übernimmt ein neues Team: Die fünf Persönlichkeiten werden sich künftig im Wochenrhythmus abwechseln und ihre Blickwinkel auf das Leben in der Schweiz, ihre politischen Visionen und Analysen gesellschaftlicher Entwicklungen mit den Leserinnen und Lesern teilen.

Das ist das neue Kolumnen-Team

Kim de l’Horizon aus der Literaturszene wird sich in der Kolumne an die Gegenwart, die Gesellschaft, die Erde – «dieses Hierundjetzt», wie Kim es nennt, annähern. Zum Schreiben wird sich Kim immer irgendwo in den öffentlichen Raum begeben und Begegnungen und Beobachtungen in die Texte einfliessen lassen. Kim de l’Horizons Romandebüt «Blutbuch» wurde vergangenes Jahr mit dem Schweizer und dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Petra Ivanov, Krimiautorin, wird ab Juni persönliche Einblicke in ihr Leben als Schriftstellerin gewähren. Ausgangspunkt ihrer Kolumne sind Erlebnisse bei der Arbeit an ihren Büchern, zum Beispiel Treffen mit Strafgefangenen oder Besuche in der Rechtsmedizin.

Kathrin Bertschy, GLP-Nationalrätin und Ökonomin, wird sich in ihrer Kolumne mit der politischen Reformfähigkeit der Schweiz befassen: Was braucht es, damit Reformen gelingen? Wo ist die Schweizer Politik lernfähig, wo nicht? Bertschy wird dazu in Briefform zentrale Akteure adressieren und immer auch den Blick ins Ausland richten.

Cenk Korkmaz, Komiker, Radiomoderator, Werbetexter und Autor wird jeweils einen Monat eine ausgewählte Persönlichkeit testen und darüber berichten. Faulpelz, Weltverbesserer oder Produktivitätsmaschine: Mit seiner Selbstversuchsreihe will Cenk herausfinden, welche Persönlichkeit am glücklichsten macht.

Andri Silberschmidt, FDP-Nationalrat und Gastrounternehmer, fragt: «Was wäre, wenn…?» Dabei denkt er (vermeintliche) Utopien konsequent zu Ende, etwa, wenn alle Drogen legal wären? Wenn die Schweiz führende Exportnation von Laborfleisch wäre? Oder wenn autonome Fahrzeuge die Post in die Haushalte bringen würden?

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