Nasse Botschaft für die Zurich Group: Banner von Campax
Mit einem riesigen, schwimmenden Banner prangert die Kampagnenorganisation Campax die Klimapolitik der Zurich Versicherung an.
Das Banner mit der Aufschrift «stop insuring oil and gas projects» wurde heute quer über den Zürichsee zum Hauptsitz der Versicherung beim Hafen Enge gezogen – einen Tag vor der Generalversammlung der Zurich Group.
Heute Morgen, 7:00 Uhr, Lufttemperatur 5 Grad, Wassertemperatur 7 Grad: Ein Segelboot voller Klima-Aktivist*innen verlässt den Hafen in Zürich Riesbach. Mit dabei: ein 10x13m grosses Banner. Noch ist es aufgewickelt, aber sobald das Boot den Hafen verlässt, öffnen die Klima-Aktivist:*innen eine Reissleine und das Banner entfaltet sich. Durch eingenähte Schwimmer bleibt es an der Wasseroberfläche. Zwei Klima-Aktivist:innen springen ins Wasser und richten das Banner schwimmend aus, damit der Slogan gut lesbar ist: «Zurich, stop insuring oil and gas projects!». Langsam gleitet das Segelboot in Richtung Hafen Enge, wo das Ziel der Aktivist:innen liegt: Der Hauptsitz der Zurich Versicherung.
Nora Scheel, Kampagnenleiterin bei Campax, erklärt: «Die Zurich Versicherung ist Mitglied der Net-zero Insurance Alliance und hat sich dazu verpflichtet, CO2-Emissionen entsprechend dem 1,5°C-Ziel zu begrenzen. Dennoch gehört sie zu den grössten Versicherern von Öl und Gas. Die Klimawissenschaften sind sich einig, dass das 1,5°C-Ziel kein weiterer Ausbau der fossilen Energieproduktion zulässt. Die Zurich Versicherung muss ihren Worten Taten folgen lassen und sich dazu verpflichten, keine neuen Öl- und Gas-Expansionsprojekte mehr zu versichern; und aus den bestehenden schrittweise auszusteigen.»

