SRF: Ueli Schmezer geht nach 37 Jahren
Seit 25 Jahren gibt Ueli Schmezer dem «Kassensturz» ein Gesicht. Nun hat er sich entschieden, SRF zu verlassen und nach insgesamt 37 Jahren bei Schweizer Radio und Fernsehen Ende Januar 2022 beruflich weiterzuziehen. Durch seine letzte Sendung wird er voraussichtlich vor Weihnachten führen.

Nach 25 Jahren «Kassensturz», davon neun Jahre als stellvertretender Redaktionsleiter, und insgesamt 37 Jahren Tätigkeit beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF habe sich der 61-jährige Ueli Schmezer entschieden, beruflich neue Wege einzuschlagen, wie SRF in einer Mitteilung von Mittwoch schreibt. Seine zukünftige Tätigkeit habe Schmezer noch nicht festgelegt.
«Mit dem Abschied von Ueli Schmezer wird eine Ära zu Ende gehen. Seit 25 Jahren setzt er sich zusammen mit der Redaktion von ‹Kassensturz› für die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz ein und ist so quasi zum ‹Anwalt des Publikums› geworden. Dies kann man nicht genug würdigen. Ich bedauere seinen Weggang und bedanke mich sehr bei Ueli Schmezer für seinen grossen Einsatz für den Service public», so Tristan Brenn, Chefredaktor Video.
Ueli Schmezer wird voraussichtlich vor Weihnachten 2021 seine letzte «Kassensturz»-Sendung moderieren und verlässt SRF per Ende Januar 2022. Seine Nachfolge steht noch nicht fest und soll SRF zufolge in den nächsten Monaten geregelt.
Von der Entdeckung bei einer Talentshow zum Anwalt des Publikums
Anfang der 1980er-Jahre sah der Fernsehproduzent Toni Wachter an einer Veranstaltung für Nachwuchstalente der Showbranche Ueli Schmezer und lud ihn zu einem Kameratest ein, bei dem er überzeugte. Seit 1983 arbeitet Schmezer in verschiedenen Funktionen für Schweizer Radio und Fernsehen.
Gleichzeitig zu seiner Tätigkeit fürs Schweizer Fernsehen war er von 1984 bis 1995 auch Redaktor und Moderator für verschiedene Sendungen bei Radio DRS. Bei der Talksendung «Focus» war er sogar Mitbegründer und allererster Gastgeber.
Schliesslich folgte 1996 der Wechsel zum «Kassensturz», wo Schmezer seit 25 Jahren das Gesicht des Magazins ist und sich zusammen mit der Redaktion für die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten einsetzt. Ab 1999 war er auch neun Jahre stellvertretender Redaktionsleiter des Magazins. Während der Zeit beim «Kassensturz» stand er aber immer wieder auch für andere TV-Formate vor der Kamera.
