Kampagne kämpft gegen Corona-Ignoranz

Die neue Social-Media-Kampagne «Sei-kein-Arsch!» setzt sich mit klaren Botschaften und in unmissverständlicher Sprache gegen die Verbreitung des neuen Corona-Virus ein.

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Überall auf der Welt versuchen bekanntlich engagierte Menschen, die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. Nicht nur in Spitälern, Arztpraxen und anderen sozialen Einrichtungen. Jeder, der zuhause bleibt und «social distancing» übt, übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft. Dennoch gibt es noch immer viele, die dem Aufruf des Bundesamtes für Gesundheit BAG nicht folgen. Sie feiern Corona-Partys, treffen sich zum Fussball-Training oder laden zu Kindergeburtstagen ein. Damit treiben sie die Ausbreitung des Virus massgeblich voran und laufen kopfvoran «mit Leichtsinn und Gedankenlosigkeit in die Katastrophe hinein», sagen die Initianten der Kampagne. Denn dieses asoziale Verhalten gefährdet nicht nur die Gesundheit von älteren Menschen und Risikogruppen. Es bringt das gesamte Gesundheitssystem an seine Grenzen.

Auch Menschen, die nicht an dem Corona-Virus erkranken, können so dem Leichtsinn zum Opfer fallen.

Hinter der Kampagne mit zurzeit neun Motiven steht die Interessengemeinschaft COVID-19 aus den beiden Art-Workern Markus Reichenbach, Bern, Remo Gmür, Wollerau SZ, dem Texter Georg Baumewerd, Bern – sowie einem Politiker, der im Hintergrund bleiben möchte.

Mit seiner Agentur für Marketing, Konzept und Design, Apple & Lime, bedient Gmür alle Socialmedia-Känäle, inklusive Website Sei-kein-arsch.ch, wo man alle Motive auch gratis runterladen kann. Die knallig bunte Kampagne auf Instagram und Facebook soll Klarheit verschaffen: Jeder der sein Haus verlässt und die Sicherheitshinweise des Bundes missachtet, bringt damit alle in Gefahr.

Ein Blog klärt über die Folgen des eigenen Handelns auf und motiviert mit unmissverständlichen Worten, sich für seine Mitmenschen einzu- setzen: «Sei kein Arsch. Bleib zuhause.»

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