Vier Tipps für die Beziehungspflege zu Journalisten
MEDIENKOMMUNIKATION Obwohl sich PR-Experten mit professioneller Kommunikationsarbeit auskennen, pflegen nur wenige von ihnen nachhaltige Beziehungen zu Journalisten. Die PR-Plattform Mynewsdesk gibt Tipps, wie PR-Profis die Beziehung zukünftig verbessern können.
1. Der Zeitplan im BlickEs ist kein Geheimnis, dass Journalisten ziemlich beschäftigte Menschen sind. Sie müssen Interviews führen, recherchieren, Deadlines einhalten. Also fragen Sie sie einfach, wann und auf welchem Weg sie gerne kontaktiert werden möchten und halten sich später auch daran. Und bitte seien Sie nicht beleidigt, wenn ein Journalist das persönliche Gespräch oder Telefonat mit Ihnen abbricht. Bestimmt muss er gerade einen Text zu Ende schreiben oder ist gerade an einer Story dran, die keinen Aufschub duldet. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und antworten Sie Ihrerseits schnell und professionell, wenn Sie von Journalisten eine Anfrage per E-Mail, Telefon oder SMS erhalten. Und sollten Sie nicht prompt reagieren können, lassen Sie ihn wissen, warum und wann er mit einer Antwort rechnen kann.2. Relevante und interessante InformationenBevor Sie eine Pressemitteilung an Journalisten versenden, stellen Sie sicher, dass es in deren Themenspektrum passt. Anderenfalls läuft Ihre Nachricht ins Leere oder erzeugt sogar Gegenwehr. Studieren Sie die thematischen Interessensgebiete einzelner Journalisten, in dem Sie ihnen auf Social Media Plattformen folgen. Wenn ein Journalist eine Schwäche für Hunde besitzt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er Ihre Geschichte über eine Spendenkampagne für notleidende Strassenhunde teilen wird. Eines sollten Sie immer bedenken: Liefern Sie klare, präzise und knapp formulierte Informationen, die Ihr journalistisches Gegenüber positiv überraschen.3. PersönlichkeitEs mag ein Fehler sein, eine allzu freundschaftliche Beziehung zu Journalisten zu pflegen, weil dadurch eine moralische Grenze überschritten werden könnte. Doch wenn man sie nur kontaktiert, um eine Story unterzubringen, sehen sie sich schnell als reines Mittel zum Zweck. Machen Sie es anders und bauen Sie nachhaltige Beziehungen zu so vielen Journalisten wie möglich auf. Gratulieren Sie ihnen zum Geburtstag, fragen Sie sie nach dem Befinden der Familie und verabreden sich einfach mal absichtslos. Damit werden Sie aus der Masse der vielen PR-Schaffenden herausstechen.4. Vertrauenswürdige InformationsquelleTeilen Sie Ihren Journalistenkollegen mit, dass sie Sie jederzeit kontaktieren können, wenn sie gerade an einer Geschichte arbeiten, die ihre Branche betrifft. Auf diesem Wege können Sie Journalisten mit den richtigen Hintergrundinformationen, interessanten Ansprechpartnern und Aussagen zum aktuellen Geschehen unterstützen. Für Sie springt wohlmöglich nicht nur eine intensivere Zusammenarbeit heraus, sondern eine Erwähnung im Artikel, die wiederum Ihre Reputation erhöht.
